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Info zur Turtles Presse

 

 

 

Presse 2004

21.08.04 Bad Homburg: Mit zwei verlorenen Spielen kehren die Damen der Speyer Turtles aus Bad Homburg zurück. Ein 1:11 und 3:13 bedeuten einen Rückschlag im Kampf um Platz drei, da das Saisonziel der Nichtabstieg aber bereits erreicht ist, handelt es sich um ärgerliche aber verschmerzbare Niederlagen.

Die Damen aus Speyer wollten sich in Spiel eins gar nicht an das Pitching der Gastgeberinnen gewöhnen. Zu oft kamen sie bei den langsamen Würfen unter oder nicht fest genug an den Ball, was die Hornets zu einfachen Outs nutzten. Als dann auch noch
die Verteidigung der Domstädterinnen patzte, war das Spiel schnell beendet. 1:11 nach nur 1 Stunde 20 Minuten war das ernüchternde Endergebnis.
Dies wollten die Damen um Coach Frank Brzoska nicht auf sich sitzen lassen. Zwar schlugen sie in Partie zwei etwas besser, allerdings liesen wiederum einfache Fehler die Damen aus Hessen deutlich in Führung gehen. Irgendwie fehlte dann der Biss in den Reihen der Turtles. So schlecht hat man die Domstädterinnen selten am Schlag gesehen und erneut brachten sie ein langsames Pitching außer Tritt. Die Verteidigung der
Hornets zeigte aber auch eine nahezu fehlerlose Leistung was am Ende auch der gerechte 13:3 Sieg für die Hessinnen bedeutet.
Nur noch vier Spiele stehen nun für die Lady Turtles aus. Keiner hätte vor der Saison mit einem so guten Jahr gerechnet. So kann man auch diese beiden Niederlagen verschmerzen und freut sich um so mehr über den Klassenerhalt.
Es spielten: Brzoska (1/1), Matheis (1/1), Pietsch (-/1), Schreuer, Markgraf, Nebel, Braun, Holdermann, Schuhmacher, Stoller.
(brz)

15.08.04 Saarbrücken: Nur einen Teilerfolg erzielten die Speyer Lady Turtles im Saarland gegen die Saarbrücken Blues. Nach einem 28:15 Sieg in Spiel eins folgte eine 11:12 Niederlage in der zweiten Partie. Damit sind die Lady Turtles ihrem Ziel dem Klassenerhalt zwar wieder einen großen Schritt näher gekommen, aber mit einem zweiten Sieg hätten sie es schon perfekt machen können.

Sehr nervös starteten die Speyer Lady Turtles in Spiel eins. Zwar gingen sie nach einem 0:3 Rückstand im ersten Durchgang bereits in Spielabschnitt drei deutlich mit 13:8 in Führung, doch anstatt jetzt den Sack zu zu machen und Kräfte für die zweite Begegnung zu sparen, hielt die Nervosität an. Viele Fehler in der Verteidigung sorgten immer wieder dafür, dass die Gastgeberinnen aus dem Saarland an den Turtles dran blieben. Die Domstädterinnen legten zwar noch einmal einen Endspurt ein, aber der 28:15 Sieg nach drei Stunden hat sehr viel Kraft gefordert.
Die zweite Begegnung sollte nun knapper von Statten gehen. Die Damen aus Speyer gingen zwar wieder in Führung, doch dieses Mal wurden, besonders aufgrund der starken Verteidigung der Blues, nur wenige Punkte nach Hause geschlagen. Eine 6:4 Führung nach Spielabschnitt drei konnten die Gastgeberinnen in Durchgang vier mit 7:7 ausgleichen. Jetzt gingen die Lady Turtles zwar noch einmal mit 10:9 in Front, doch im siebten und letzten Inning gelang es den Saarländerinnen dann zum ersten Mal in der Partie in Führung zu gehen, was eine 11:12 Niederlage für die Damen aus der Domstadt bedeutete.
Mit nunmehr 9 Siegen und 15 Niederlagen stehen die Damen aus Speyer immer noch auf Platz drei der Verbandsliga Softball. Zwar besteht nun noch die rechnerische Möglichkeit, den Klassenerhalt nicht zu packen. Unter normalen Umständen und bei sechs ausbleibenden Partien sollte spätestens am nächsten Wochenende der Nichtabstieg und somit das Erreichen des Saisonzieles gepackt sein. Jetzt wollen die Damen aber mehr. Platz drei ist das Ziel. Hierfür müssen sich die Domstädterinnen aber noch einmal ins Zeug legen und sich gegebüber diesem Wochenende etwas steigern. (brz)

01.08.04 Mainz: Für die Überraschung der Saison sorgen die Speyer Lady Turtles. Beim ungeschlagenen Tabellenführer, den Mainz A's, gewinnen sie die erste Partie mit 11:9. In Spiel zwei unterlagen sie allerdings mit 18:7.

Unter keinen guten Vorzeichen stand die Auswärtsfahrt der Speyer Turtles. Als "Notneun" konnte man das Kader der Softballerinnen bezeichnen und so musste manche Spielerin auf ungewohnter Position auflaufen. Um so überraschender, als es nach zwei Durchgängen 8:0 für die Turtles hieß. Damit hatte keiner gerechnet und da auch die Verteidigung nahezu keine Fehler machte, konnten die Damen aus Speyer diesen Vorsprung auch bis Durchgang drei behaupten. Dass die Gastgeber aus der Landeshauptstadt, bei denen aufgrund der Urlaubszeit auch so manche Spielerin fehlte, nun selbst Punkte erzielte war normal. Die Lady Turtles machten es aber unnötig spannend, denn Leichtsinnsfehler liesen die A's bis Durchgang 6 noch einmal auf 10:9 herankommen. Jetzt zeigten die Spielerinnen um Coach Frank Brzoska aber Nervenstärke. Erst erzielten sie selbst im letzten Spielabschnitt einen Punkt, dann liesen sie keinen weiteren Run der Mainzer Damen zu, was den viel umjubelten 11:9 Sieg bedeutete.
Auch Spiel zwei wurde zunächst von Speyer dominiert. 6:0 lautete die Führung zur Mitte von Durchgang drei, als die starke Werferin Claudia Brzoska die maximal erlaubte Anzahl von Innings (9) geworfen hatte und durch Melanie Becker abgelöst wurde. In ihrem erst zweiten Spiel auf dem Werfermound zeigte sie zwar eine gute Leistung, konnte aber nicht verhindern, dass die Gastgeber nach 4 1/2 Spielabschitten mit 8:7 in Führung gingen. Ein weiterer Werferwechsel bei den Lady Turtles sollte nun die Entscheidung bringen. Stefanie Pietsch, die zu ihrem ersten Werfereinsatz kam und nur sporadisch im Training diese Position übt, musste nach einer überzeugenden Vorstellung auf der Shortstop Position die erschöpfte Melanie Becker als Pitcher ablösen. Dies nutzen die A's nun konsequent aus und erzielten Punkt um Punkt. Nach etwas mehr als einer Stunde gewannen die Gastgeber das Spiel dann 18:7.
Da niemand mit einem Erfolg in Mainz gerechnet hat war die Freude über den Sieg in Spiel eins um so größer und somit die Niederlage in Spiel zwei schnell vergessen. Mit 8 Siegen und 14 Niederlagen haben die Turtles den dritten Platz in der Verbandsliga gesichert und sind dem Ziel Klassenerhalt wieder ein gutes Stück nähergekommen.
Es spielten: Nessel (3/0), Brzoska (3/1), Pietsch (2/1), Schreuer (1/1), Becker (-/1), Siebecker (-/1), Gauweiler (1/-), Schuhmacher (1/2), Matheis. (brz)

25.07.04 Darmstadt: Beinahe für eine Überraschung sorgten die Speyer Lady Turtles am Sonntag gegen die Darmstadt Rockets. Nach einer deutlichen Niederlage in Spiel eins (4:19) hielten sie lange die zweite Partie offen und verloren am Ende nur knapp mit 11:13.

Gegen den Tabellenzweiten, die Darmstadt Rockets, wollten die Lady Turtles ihre minimale Chance nutzen, fuhren aber als klarer Underdog nach Hessen. In Partie eins mussten sie sich so auch erst einmal an das starke Pitching der Hessinnen gewöhnen. Die Junioren-Nationalmannschaftsspielerin in den Reihen der Rockets, die auch gerade von der Juniorinnen EM kam, flößte so manchem Turtles Respekt ein. Mit 0:5 lag man nach zwei Durchgängen zurück. Auf einmal brachten die Domstädterinnen nun aber den Ball ins Spiel, hatten selbst schöne Treffer und verkürzten auf 3:5. In Durchgang drei hatte nun Melanie Becker ihren ersten Auftritt auf dem Pitcher-Rubber. Als Werferin begann sie sehr nervös und kam nur langsam ins Spiel. Als sie sich danach langsam eingeworfen hatte, patzte die Verteidigung der Speyer Turtles. 10 weitere Punkte, von denen aber nur drei hätten fallen müssen, sorgten auf einmal für einen deutlichen Rückstand. Diesen konnten die Damen nicht mehr wegstecken und verloren am Ende mit 4:19.
Diese eindeutig zu hohe Niederlage schien die Lady Turtles auch noch in Spiel zwei zu schocken. Fehler in der Verteidigung bedeuteten einen schnellen 5:0 Rückstand nach Inning zwei. Die Motivation war weg und ein schlimmeres Ende zu befürchten. Doch auf einmal ging ein Ruck durch die Mannschaft, als man nach bereits zwei aus in Durchgang drei doch noch zwei Punkte erzielte und auf 2:5 verkürzte. Im nächsten Durchgang sollten sechs weitere Runs folgen und trotz Punkte der Rockets eine 8:7 Führung erzielt werden. Zwar spielten nun die Domstädterinnen deutlich konzentrierter in der Verteidigung, aber die Gastgeberinnen aus Hessen bestraften jetzt jeden einzelnen Fehler. So fielen fünf von sechs Punkten der Rockets in den nächsten beiden Innings auf Grund von Fehlern in der Verteidigung. Aber selbst dies warf die Lady Turtles jetzt nicht zurück. Obwohl der Coach der Rockets nun erneut seine Nationalmannschaftswerferin brachte, verkürzten die Speyrer Spielerinnen noch einmal, konnten aber nicht über ein 11:13 heraus kommen.
Abschliesend muss man sagen, dass sich die Damen der Speyer Turtles selbst geschlagen haben. Zu viel Respekt und Schwächen in der Verteidigung gaben am Ende den Ausschlag für diese knappe Niederlage. Auf der anderen Seite zeigt dies aber auch welches Potential in dieser Mannschaft steckt. Besonders am Schlag haben sich die Domstädterinnen kontinuierlich gesteigert und können so jede Partie offen gestalten. Einzig und alleine die Routine und Erfahrung fehlt noch. Dann können sie es mit jedem Team der Verbandsliga aufnehmen.
Es spielten: Nessel (1,1), Brzoska (1,3), Pietsch (2,2), Schreuer (-,1), Matheis (-,2), Stoller (-,1), Becker (-,1), Markgraf, Schuhmacher, Gauweiler. (brz)

18.07.04 Neustadt/Speyer: Eine knappe Niederlage der Jugend und zwei deutliche Erfolge der Damen bilden die Bilanz der Speyer Turtles. Die Jugend verlor dabei gegen den Tabellendritten die Neustadt Saints mit 12:17, während die Damen nach einem 15:0 und 13:3 Erfolg den dritten Platz der Verbandsliga belegen.

Im Hinspiel kassierten die Jugendlichen der Turtles gegen die Neustadt Saints eine klare Niederlage. Dies wollten sie dieses Mal vermeiden und fuhren mit zwei Siegen in Folge hoch motiviert zum Nachbarschaftsduell. Allerdings machten sie ihre Rechnung ohne den starken Werfer der Neustadt Saints. Dieser dominierte den Beginn der Partie, in dem die Saints nach drei Innings schnell mit 14:3 in Führung gingen. Jetzt legten die Turtles aber eine Tugend an den Tag, die sie dieses Jahr selten zeigten. Sie kämpften noch einmal, verkürzten auf 9:14, bevor sie nach Ende der Zeitbegrenzung dann mit 12:17 verloren. Mit dieser Niederlage ist der dritte Tabellenrang nicht mehr erreichbar, aber immer noch der vierte Platz im Bereich des möglichen. Es spielten: Fesser, Henkes (je 3 Runs), Kelso, Münzenberger (je 2), Siebecker, Schlate (je 1), Gauweiler, Hauptmann, Ludwig. Eng geht es zu in der Verbandsliga Softball. Ausser den beiden führenden Mannschaften Mainz und Darmstadt, liegen die anderen vier Teams eng beisammen. Bisher konnte sich keine Mannschaft vom Tabellenende absetzen und so wird gegen Ende de Saison jeder Sieg um so wichtiger. So galt es für die Lady Turtles gegen die Saarbrüciken Blues am besten zwei mal zu siegen, um sich etwas von den Gegnern abzusetzen. Die Domstädter schienen dieses Ziel auch voll umzusetzen zuwollen. Hoch konzentriert gingen sie sowohl am Schlag als auch im Feld zu Gange. Nach einer frühen 4:0 Führung für die Lady Turtles kam es bereits im dritten Spielabshnitt zur Entscheidung. 9 weitere Punkte und eine 13:0 Führung bedeuteten ein deutlicher Vorsprung und zwei weitere Runs in Inning vier den vorzeititgen 15:0 Sieg. So deutlich hat keiner den Erfolg erwartet und so waren alle gespannt auf Partie zwei. Schleppend begann das zweite Spiel und so konnten die Domstädterinnen nicht so deutlich in Führung gehen wie in Spiel eins. Trotzdem bauten sie nach und nach den Vorsprung aus und lagen nach drei Spielabschnitten mit 6:1 in Führung. Was bereits im ersten Spiel den Ausschlag zu diesem deutlichen Sieg führte, nämlich die sichere Verteidigung, sollte auch in Spiel zwei nun den Ausschlag geben. Die Lady Turtles spielten konzentriert, machten nahezu keine Fehler und sollten in Inning vier und fünf den Vorsprung weiter ausbauen. 13:3 nach fünf Innings und knapp 1 1/2 Stunden bedeuteten Sieg zwei und ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit 7 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Lady Turtles nun auf Platz 3 der Verbandsliga Softball und haben sich erst einmal vom Tabellenende abgesetzt. Dennoch sind sie auf keinen Fall durch und sie dürfen sich insbesondere in den restlichen Spielen gegen die Mitkonkurrenten keine Fehler erlauben. Erst einmal reisen sie aber nach Mainz und Darmsatdt, wo es schwer sein wird zu punkten, dann aber kommt die entscheidende Phase und der Klassenerhalt kann Mitte August bereits besiegelt werden. Es spielten: Nessel (2/3), Brzoska (3/2), Pietsch (3/2), Schreuer (2/2), Markgraf (1/1), Matheis (1/1), Nebel (1/1), Holdermann (1/1), Gauweiler (1/-), Siebecker, Braun. (brz)

11.07.04 Büchenbeuren: Die Jugend der Speyer Turtles war wieder erfolgreich und kehrt mit einem 18:11 Sieg aus Büchenbeuren zurück. Dagegen warten die Herren weiter auf einen Erfolg und mussten sich gegen die Büchenbeuren Braves mit 12:15 geschlagen geben.

Die Speyer Jungturtles fuhren siegessicher Richtung Flughafen Hahn, wo sie auf dem Baseballplatz direkt am Flugplatz auf die Buchenbeuren Braves trafen. Drei Strike Outs in Folge sollte diese gute Stimmung erst einmal dämpfen, denn die Jugend der Braves ging danach mit 3:0 in Führung. Jetzt besannen sich die Spieler um Coach Janson aber wieder auf ihre Stärken. Sie gingen konzentriert an den Schlag, schlugen nur nach guten Bällen und kamen so durch einen Walk oder Hit auf die Base. 8:3 gingen die Domstädter in Führung, worauf die Gastgeber allerdings noch einmal auf 8:7 verkürzten. Mit der Führung im Rücken liesen die Jungturtles aber nun keinen Zweifel mehr aufkommen wer siegreich vom Platz gehen sollte. Weiterhin konzentriert und mit einem starken vierten Spielabschnitt gewannen sie mit 18:11. Mit diesem Sieg entfernen sie sich immer weiter vom Tabellenende und halten den Anschluß ans Mittelfeld. Sogar Platz vier ist jetzt wieder drin und den wollen die Domstädter auf alle Fälle noch erreichen. Es spielten: Hauptmann, Fesser, Henkes (je 3), Kelso, Gauweiler, Münzenberger (je 2), Ludwig, Diven, Schlate (je 1).
Auch die Herren schienen sich zu Beginn des Spieles gegen die Braves einiges Vorgenommen zu haben. Stephan Walthaner schlug direkt einen Ball als Homerun über die Spielfeldbegrenzung hinaus. Als im Anschluß ein weiterer Punkt heimkam, bedeutete dies eine 2:0 Führung. Das die Gastgeber aus dem Hunsrück aber auch eine Macht am Schlag sind zeigten sie direkt. Ebenfalls durch einen Homerun beim ersten Schlagmann und einen weiteren Punkt glichen sie auf 2:2 aus. Dies lies die Domstädter aber zunächst kalt. Punkt für Punkt bauten sie den Vorsprung aus. Zwar zeigten sie in der Verteidigung schon kleinere Schwächen, diese hatten aber erst einmal keinen großen Einfluss. Mit 7:4 blieben die Turtles nach Inning drei in Front. Dann machten sich die Fehler im Feld aber doch bemerkbar. Der Vorsprung schmolz erst auf 7:6 und im fünften Inning drehten die Braves das Spiel. Fünf weitere Runs bei nur einem selbst erzielten Punkt bedeuteten zum ersten Mal ein Rückstand. Die routinierten Gastgeber, die auf viele US- amerikanischen Baseballdeutsche zurückgreifen können liesen sich nun das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Zwar sollte es bei den Domstädtern bei diesem kurzen Durchhänger bleiben und sie in Folge wieder konzentrierter im Feld stehen, doch das reichte bereits für die Braves um am Ende erfolgreich mit 15:12 vom Feld zu gehen. Ratlos war Coach Brzoska nach dem Spiel. Bis auf die Schwächeperiode im fünften Inning hat man wieder nicht schlecht gespielt. Aber derzeit ist das Glück nicht auf der Seite der Domstädter und wenn man mal unten drin steht ist es immer noch etwas schwieriger. Jetzt gehen die Turtles erst einmal in eine Sommerpause, die sie nutzen wollen um weiter konzentriert zu trainieren um am Ende nicht doch etwa um den Klassenerhalt zittern zu müssen. Es spielten: Marcus Schneider (4), Diven, Walthaner (je 2), Janson, Adam, Markus Schneider, Göddelmann (je 1), Brzoska, Mülberger, Hook, Nabi, Zechinato. (brz)

04.07.04 Speyer: Während die Jugend ihren vierten Sieg gegen die Trier Cardinals feiern durften (15:13), verloren die Herren des 1. BSV Turtles Speyer knapp mit 4:5 gegen Trier.

Die Jugend der Speyer Turtles hat zwei Gesichter. Eigentlich könnten sie mit nahezu jeder Mannschaft im Verband mithalten, aber oftmals fehlt die Motivation, bzw. werden sie durch einen schnellen Rückstand aus der Bahn geworfen. So begann auch die Partie gegen die Trier Cardinals sehr gemischt. Die Gäste von der Porta Nigra gingen schnell in Führung und die Speyerer Jugendlichen schienen mal wieder geschockt und lustlos. Als sie aber merkten, dass sie doch mithalten konnten, und der Vorsprung der Cardinals nicht zu groß wurde, zeigten sie ihr zweites Gesicht. Sie holten Punkt für Punkt auf, spielten konzentrierter in der Verteidigung und hatten sogar ein Triple Play, was in einem Spielzug drei Aus für den Gegner bedeutet. So motiviert schien der Rest auf einmal kein Problem zu sein.
Am Ende gewannen Sie dann 15:13 und holten somit ihren vierten Sieg, was einen erst mal sicheren fünften Platz bedeutet. Der vierte Platz ist aber auch immer noch im Bereich des Möglichen. Warum nicht öfters Jungturtles, manche Partie wäre anders gelaufen, wenn der Biss der zweiten Hälfte des Spieles da gewesen wäre.
Im Anschluß daran wollten die Herren der Domstädter ebenfalls gegen die Trier Cardinals ihre sehr magere Bilanz aufbessern. Zum ersten Mal startete Stephan Walthaner in dieser Saison auf dem Werferhügel. Mit Schulterproblemen dieses Jahr noch nicht als Werfer aktiv, zeigte er in den ersten vier Innings der Partie, welches Potential er doch hat, wenn er wieder richtig fit ist. Er lies keinen Punkt zu und es entwickelte sich ein schnelles Spiel, da leider auch die Gastgeber (mal wieder) am Schlag nahezu nichts ausrichten konnten. Im fünften Durchgang kam Jon Diven auf die Pitcherposition. Die Domstäfter im Angriff sollten jetzt auch ihre ersten beiden Punkte erzielen und mit 2:0 in Führung gehen. Als die Turtles nach Durchgang sechs sogar 4:1 in Front lagen, glaubten schon viele, dass dies die Entscheidung war, denn bei einer so knappen Partie geben schon wenige Runs den Ausschlag. Leider kam es dann aber mal wieder anders. Im siebten Durchgang glichen die Gäste auf 4:4 aus. Jetzt übernahm Sven Zechinato als dritter Werfer den Mound. Auch er zeigte eine sehr solide Leistung und hielt die Cardinals erst einmal zu Null. Durch den erst zweiten Fehler in der Verteidigung erzielte dann aber im neunten Spielabschnitt ein Trierer den entscheidenden Punkt. Die Turtles durften zwar nachschlagen, doch es gelang ihnen nicht den Ball ins Spiel zu bringen und somit selbst wieder Punkte zu erzielen.
Am Ende verloren die Turtles sehr knapp in einer hochkarätigen Partie. Dass die Gäste aus Trier am Ende das bessere Ende für sich verbuchen konnten lag einzig und alleine an der schwachen Schlagleistung der Domstädter. Die Abwehr stand gut. Nur zwei Errors im gesamten Spiel sind wohl die beste Leistung der Saison. Allerdings muss man auch Punkte machen um zu gewinnen und so stehen die Turtles zwar noch auf einem Nichtabstiegsplatz, aber die Luft wird langsam dünner. (brz)

03.07.04 Speyer: Mit zwei wichtigen Siegen gegen einen direkten Konkurrenten, die Saarlouis Hornets, melden sich die Speyer Lady Turtles in der Verbandsliga Softball zurück. Der 19:9 und 17:2 Erfolg bringt die Damen aus der Domstadt sogar auf Platz 4.

Nach zwei Niederlagen gegen die Hornets am letzten Wochenende war die Ausgangssituation für die Speyer Lady Turtles klar. Mindestens ein Sieg musste her, denn sonst würde es schwierig werden sich in der Verbandsliga zu halten. So gingen die Speyer Turtles auch hochmotiviert an den Start. Bei den Hornets fehlte die erste Pitcherin, was die Ladies aus Speyer konsequent ausnutzten. Schnell gingen sie in Führung, bauten diese weiter aus und gingen mit 10:1 nach dem zweiten Spielabschnitt in Führung. Anscheinend waren sie sich jetzt aber zu sicher und Saarlouis kam noch einmal ran. 10:8 hieß es nach der Mitte des dritten Innings, was die heimischen Turtles aber nicht beeindruckte. Die Domstädterinnen gingen wieder in Führung, bauten diese konsequent aus und siegten nach dem fünften Inning mit 19:9. Zwar fehlten auch bei den Speyer Turtles einige Spielerinnen, diese schienen diese aber besser zu kompensieren. So starteten sie auch konzentriert in die zweite Partie. Besonders wichtig, dass nur sehr wenige Fehler in der Verteidigung passierten. Da die Turtles auch in der Offensive dann wieder voll zuschlugen, war die zweite Partie schnell zu Ende. 17:2 nach 1 Stunde und 5 Minuten war deutlich, und sehr wichtig. Durch diese beiden Erfolge rutschen die Lady Turtles auf Platz vier nach oben. Zum ersten mal nicht auf dem sechsten und letzten Platz und mit der großen Chance sich am nächsten Wochenende erneut gegen Saarlouis noch weiter vom Tabellenende zu entfernen. Es spielten: Nessel (1/1), Braun, (1/3), Brzoska (1/3), Markgraf (4/2), Matheis (5/3), Pietsch (3/1), Nebel (2/2), Siebecker (1/-), Gauweiler (1/-), Becker (-/2). (brz)

27.06.04 Speyer/Saarlouis: Ein enttäuschendes Wochenende liegt hinter dem 1. BSV Turtles Speyer. Sowohl die Jugend (2:25) als auch die Damen (7:8 und 10:20) mussten sich den Saarlouis Hornets geschlagen geben.

Optimistisch gingen die Jugendlichen der Speyer Turtles am Samstag gegen die Saarlouis Hornets auf den Platz. Nach einem deutlichen Sieg vom letzten Wochenende wollten sie auch in Speyer zeigen, was sie können. Schnell wurden sie aber auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die Saarlouis Hornets zeigten direkt zu Beginn wie das Spiel verlaufen sollte. Die Domstädter konnten die schlagstarken Gäste aus dem Saarland nicht bremsen und so gingen die Hornets auch schnell mit 7:0 in Führung. Da die Saarländer auch in der Verteidigung zu überzeugen wussten und ihr Werfer die Speyrer Schlagleute vor eine fast unlösbare Aufgabe stellte, war es für die Jungturtles auch nicht möglich, den Abstand zu verringern. Nach Durchgang vier stand es 15:1 für die Gäste aus Saarlouis. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Domstädter bereits aufgegeben, so dass die Hornets im fünften Inning noch einmal richtig zuschlugen und einen ungefährdeten 2:25 Sieg nach Hause fuhren. Die Speyer Turtles mussten zwar erneut mit nur 8 Spielern antreten, doch dies war nicht der einzige Ausschlag für die deutliche Niederlage. Die Mannschaft ist noch jung und die meisten Spieler gerade mal in ihrem zweiten Baseballjahr. Dafür machen sie Ihre Aufgabe sehr gut, was gegen stärkere und erfahrenere Mannschaften aber einfach noch nicht ausreicht.
Es spielten: Kelso, Diven (je 1 Run), Hauptmann, Henkes, Ludwig, Fesser, Schlate, Gauweiler
Siegesbewusst reisten die Speyer Lady Turtles ins Saarland, wo auch sie auf die Saarlouis Hornets treffen sollten. Im Abstiegskampf ist jeder Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wichtig, so dass die Spiele gegen die Hornets von besonderer Brisanz waren. Im ersten Spiel kamen die Domstädterinnen allerdings nur langsam in Schwung. Eine 4:0 Führung der Gastgeber konnten sie allerdings im dritten Spielabschnitt erst auf 3:5 verkürzen und Mitte des fünften Durchgangs auf 5:5 ausgleichen. Kleine Fehler liesen aber noch im gleichen Inning die Hornets auf 8:5 wieder in Führung gehen. Neben diesen Fehlern kam jetzt Pech und eine unglückliche Umpireentscheidung hinzu. Aus Speyerer Sicht erzielte Natalie Matheis im sechsten Durchgang den Ausgleich, doch diese wurde durch den Schiedsrichter ausgegeben, wodurch auch dieses Inning beendet war. Zwar konnten die Lady Turtles auch die Offence der Hornets zu Null halten, doch als im letzten Spielabschnitt kein weiterer Punkt erzielt wurde, hatte Saarlouis Spiel 1 knapp mit 8:7 gewonnen.
Verärgert und dadurch hochmotiviert gingen die Domstädterinnen daraufhin in die zweite Partie. Sehr diszipliniert waren sie dabei am Schlag und nutzten die sehr kleine Strikezone des zweiten Umpires aus, welche die Werferin aus Saarlouis zum verzweifeln brachte. Schnell baute man einen 9:3 Vorsprung in den ersten beiden Durchgängen auf. Spielabschnitt drei sollte dann aber leider die negative Wende bringen. Die bis dorthin nicht überzeugende Angriffsreihe der Hornets schlug nahezu jeden Ball ins Feld und die Lady Turtles versäumten es die notwendigen Aus zu machen. Aus einer 10:3 Führung wurde ein 14:10 Rückstand. Diesen bauten die Gastgeberinnen auf 19:10 im vierten Durchgang aus, was eine besondere Brisanz in das fünfte Inning brachte. Die Werferin aus Saarlouis durfte nur noch den fünften Durchgang pitchen, wonach nur noch deutlich schwächere Werferinnen gekommen wären. So hätten die Domstädterinnen nur diesen Durchgang überstehen müssen, um in den sechsten Spielabschnitt zu gelangen und vielleicht bei den schwächeren Pitcherinnen das Spiel noch einmal wenden zu können. Im Angriff sollte deshalb erst einmal der Rückstanf verkürzt werden, was aber erneut wegen strittigen Entscheidungen der Umpire nicht gelang. So musste man nun in der Abwehr zu null spielen und hatte auch bereits ein Aus, als die Gastgeberinnen den letzten entscheidenden Punkt zum 20:10 und dem vorzeitigen Ende erzielten.
Die Niederlagen nur am Schiedsrichter festzumachen wäre bestimmt nicht richtig, denn hätten die Lady Turtles ihr normales Soll abgerufen, wären sie nicht auf die knappen Entscheidungen angewiesen gewesen. So müssen sie nun nach 2 Niederlagen in den nächsten Spielen noch konzentrierter auftreten. Bereits am nächsten Samstag empfangen sie dieses Mal zu Hause wieder die Saarlouis Hornets. Dann heißt es voll zur Sache zu gehen und die beiden unnötigen Niederlagen auszugleichen.
Es spielten: Nebel (2/-), Pietsch (3/2), Matheis (1/1), Brzoska (-/2), Markgraf (-/3), Braun (-/1), Nessel (-/1), Siebecker (1/-), Stoller, Gauweiler, Schuhmacher. (brz)   

20.06.04 Speyer: Zwei Spiele wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten boten die Speyer Lady Turtles bei ihrer Niederlage (0:20) und ihrem Sieg (19:9) am Sonntag gegen die Bad Homburg Hornets.

Viel vorgenommen haben sich die Speyerer Mädchen für ihre Begegnungen gegen die Gäste aus Hessen. Zwei gute Spiele vom letzten Wochenende sollten ihnen das nötige Selbstbewußtsein gegeben haben. Doch alles kam anders und wenige Fehler reichten aus, um nach dem ersten Inning mit 0:12 hinten zu liegen. Das konzentrierte und sichere Auftreten der Bad Homburg Hornets lies die Schildkröten aus Speyer erstarren, denn auch im Angriff boten die Domstädterinnen eine ihrer schwächsten Partieen. So bleibt zum ersten Spiel eigentlich nichts weiter zu sagen, als dass die Begegnung nach knapp einer Stunde und einem 0:20 sehr schnell zu Gunsten der Gäste entschieden war.
Irgendwie ging nun aber ein Ruck durch die Mannschaft. Ganz kampflos wollte man nicht das zweite Spiel abgeben. Eine 8:2 Führung nach Durchgang eins zeigte das Aufbäumen der Mannschaft und den vorhandenen Siegeswillen. So wechselhaft wie das Wetter sollte nun aber auch das Spiel werden. Denn die Bad Homburg Hornets gaben sich ihrerseits nicht auf und konterten im dritten Durchgang, in dem sie noch einmal 9:9 ausgleichen konnten. Wer nun aber glaubte, dass die Gastgeberinnen aus Speyer einbrechen würden, sah sich getäuscht. Die Damen um Coach Frank Brzoska erzielten erst drei weitere Punkte, dann sieben weitere Runs und bauten so einen 19:9 Vorsprung auf. Nachdem die Verteidigung im zweiten Spiel deutlich besser stand als in Partie eins, liesen die Domstädterinnen auch keinen weiteren Punkt zu und gewannen mit 19:9.
Unterschiedlicher können zwei Spiele nicht sein. Wie man eine Begegnung mit 0:20 verlieren und die zweite mit 19:9 gewinnen kann, darauf hat bei den Speyer Turtles niemand eine Antwort. Um so mehr freuen Sie sich aber, dass sie mit dem dritten Sieg der Saison den Rückstand zu den Plätzen im Mittelfeld nicht anwachsen liesen. Eng geht es zu im Abstiegskampf und für die Lady Turtles hat die heiße Phase begonnen.

Es spielten: Schreuer, Pietsch, Holdermann (je 3), Nebel, Brzoska, Matheis, Nessel, Stoller (je 2), Braun, Siebecker, Gauweiler, Schuhmacher. (brz)

19.06.04 Saarbrücken: Die Jugend der Speyer Turtles kann doch noch gewinnen. Vom Auswärtsspiel aus Saarbrücken kehrten sie mit einem 27:11 Erfolg heim. Das Spiel der Herren wurde im Anschluss wegen Regen abgesagt.

Wieder nur zu acht und wieder mit drei Mädchen am Start fuhren die Jungturtles zu den Saarbrücken Blues. Etwas zurückhaltend begannen die Domstädter dann auch die Partie. So gingen die Gastgeber aus dem Saarland mit 7:5 in Führung, was die Turtles aber nicht verunsicherte und sie sich in der Folge immer mehr an die Blues herankämpften. Im vierten Inning gingen sie so zum ersten Mal mit 11:10 in Führung. Von nun an nutzten die Speyrer Spieler immer konsequenter das ungenaue Pitching der Blues aus. Kamen häufig ohne zu schlagen auf Base und vergrößerten so den Abstand immer mehr. "Wir haben endlich wieder einmal Baseball gespielt", so der Kommentar vom Coach Daniel Janson. Dies zeigte sich besonders in der Verteidigung, wo die Jungturtles in den letzten beiden Spielabschnitten keinen weiteren Punkt zuliesen und am Ende mit 27:11 gewannen. Dieser Sieg war wichtig, um den Abstand zum Tabellenende erst einmal zu vergößern und den Rückstand zum Mittelfeld nicht noch größer werden zu lassen. Es spielten: Henkes (5), Hauptmann, Fesser, Gauweiler (je 4), Kelso, Ludwig (je 3), Diven, Siebecker (je 2). (brz)

13.06.04 Speyer: Als verpasste Chance können die Speyer Lady Turtles die Spieleteilung gegen die Bad Homburg Hornets sehen. Nach einem 8:7 Sieg in Spiel eins mussten sich die Domstädterinnen in Spiel zwei mit 18:20 geschlagen geben.

Voll konzentriert gingen die Speyer Lady Turtles in die erste Partie gegen die Bad Homburg Hornets. Zwar gingen die Gäste aus Hessen mit 1:0 in Führung, aber schnell nahmen die Speyrerinnen das Heft in die Hand, gingen ihrerseits in Front und erzielten ein 7:1. Mit dieser Führung im Rücken, schaltete man noch einmal einen Gang zurück, was allerdings die Hornets noch einmal herankommen ließ. Nachdem Claudia Brzoska nach einer guten Partie beim Stand von 7:5 Inga Braun in Durchgang fünf die Pitcherposition übergab, zeigte diese keine Nerven und brachte die Partie souverän zu Ende. Das Endergebnis von 8:7 war zwar knapp, der Sieg in Spiel eins aber ungefährdet.
Schwer taten sich die Domstädterinnen zu Beginn der zweiten Partie. Eigentlich hätten sie mit dem Sieg im Rücken hoch motiviert in Spiel zwei gehen müssen, aber eher das Gegenteil schien der Fall zu sein. Leichte Fehler führten dazu, dass die Hessinnen schnell mit 9:4 in Führung gingen. Nur langsam kamen die Turtles wieder in Tritt und kämpften sich Punkt um Punkt heran. Nach einem 9:11 konnten sie sogar mit 15:12 nach Durchgang sechs in Führung gehen. Jetzt vergab man allerdings gleich zwei Chancen. Denn erst lies man die Hornets zum 15:15 in Spielabschnitt sieben ausgleichen. Danach konnte man selbst im selben Inning keinen Punkt erzielen. Dies bedeutete der Gang in die Extra Innings, da es im Softball (wie auch beim Baseball) kein Unentschieden gibt. Nach dieser tollen Aufholjagd ging nun den Lady Turtles die Puste aus. Die Hessinnen gingen mit 20:15 in Führung, der die Domstädterinnen nur noch drei Punkte entgegensetzen konnte, was am Ende ein 18:20 Endstand bedeutete.
Damit haben die Speyerer Frauen eine gute Chance verpasst, sich einen kleinen Vorsprung im Abstiegskampf zu verschaffen. Mit zwei Siegen im Rücken, hätte man die nächsten Partien beruhigter angehen können. Allerdings können die Damen um Coach Frank Brzoska auch viel positives mit aus der Partie nehmen. Denn jetzt wissen sie, dass auch Bad Homburg schlagbar ist, und dies bereits am kommenden Sonntag wieder unter beweis stellen. Hier kommen die Hessinen nämlich erneut nach Speyer.
Es spielten: Nebel (1/3), Braun (1/1), Brzoska (1/2), Schreuer (1/3), Pietsch (2/1), Matheis (2/1), Holdermann (-/3), Nessel (-/1), Stoller (-/3), Schuhmacher, Siebecker. (brz)    

12.06.04 Speyer: Eine Spielabsage und eine Niederlage bilden die Bilanz der Baseballer der Speyer Turtles vom Samstag.

Am Abend vor dem Spiel der Jugend gegen die SG Bous/St. Ingbert, kam der Anruf aus dem Saarland, dass die Mannschaft wegen Krankheit zweier Spieler und einem Todesfall in der Familie eines Jugendlichen nicht antreten kann. Ob nun die Begegnung als Sieg gewertet, oder wiederholt werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Viel vorgenommen hatten sich die Herren für Ihre Partie gegen den Aufsteiger in die Verbandsliga, die Nastätten Bees. Obwohl drei Stammspieler fehlten, rechnete man sich insbesondere nach dem Sieg der letzten Woche gute Chancen aus. Allerdings zeigte sich schnell, woran es am meisten bei den Turtles mangelt. Die Domstädter sind am Schlag einfach zu schwach, um ihre Gegner in Bedrängnis zu bringen. Trotz eines nur durchschnittlichen Werfers auf Seiten der Gastgeber, erzielten die Turtles nur vier Hits in der gesamten Partie was zu nur einem einzigen Punkt führte. Da man selbst wiederum in der Verteidigung zwar viele gute Spielzüge hatte, aber in Summe doch zu viele Fehler machte, konnten die Nastätten Bees ungefährdet in Führung gehen, und bei nur drei von sieben Innings mit Punkten am Schlag die Partie sicher mit 13:1 gewinnen. Dies ist ein herber Rückschlag, denn jeder bei den Domstädtern weiss, dass viel mehr in der Mannschaft steckt. Entweder glauben die Spieler selbst nicht dran, oder der jungen Mannschaft fehlt einfach doch noch die entsprechende Routine. Den einzigen Punkt für Speyer erzielte Markus Hook. (brz)

06.06.04 Mit zwei Niederlagen starten die Softballerinnen der Speyer Turtles in ihre Heimspielserie im Juni. Die Mainz A's waren mit zwei souveränen Siegen 18:1 und 22:10 einfach doch eine Nummer zu groß.

Der Aufstiegsfavorit aus Mainz zeigte am Sonntag bei den Speyer Lady Turtles im ersten Spiel schnell, wo der weg hinführt. Die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt sind heiß auf den Aufstieg und so starteten sie direkt mit ein paar schönen Hits und 6 Runs. Während die Damen aus Speyer nicht ins Spiel und kein Mittel gegen die gute Mainzer Werferin fanden, bauten die A's den Vorsprung weiter aus. 7:1, 13:1 und 18:1 lautete der Rückstand in Durchgang zwei bis vier, was auch das vorzeitige Ende der ersten Partie bedeutete. Dass die Partie deutlich enger ausgehen gekonnt hätte zeigt ein Blick auf die Statistik. 9 Fehler auf Seiten der Lady Turtles und nur fünf Hits liesen aberkein besseres Ergebnis zu.
Mit einigen Veränderungen im Feld starteten die Lady Turtles dann in Partie zwei. Inga Braun sollte das komplette Spiel durchpitchen und diese Aufgabe in den ersten Innings sehr gut machen. Die Mainz A's schlugen zwar weiter die Bälle munter ins Feld, doch die Defence stand dieses Mal deutlich sicherer. Nur drei Fehler in der gesamten Partie sind als normal zu bezeichnen. Dies sollte sich auch im Ergebnis wiederspiegeln. Nach einem 2:4 Rückstand nach Inning zwei, konnten die Lady Turtles im dritten Spielabschnitt sogar 5:5 ausgleichen. Durchgang vier ging nur knapp an die A's welche die Führung mit 8:7 zurückeroberten. Nun schwanden aber die Kräfte bei den Lady Turtles. In Inning fünf und sechs drehten die Softballerinnen aus der Landeshauptstadt noch einmal voll auf und fuhren einen sicheren 22:10 Sieg nach Hause.
Eigentlich waren diese Ergebnisse zu erwarten. In Spiel eins enttäuschten die Lady Turtles allerdings doch. Die Steigerung in Partie zwei lässt aber auf die nächsten Begegnungen hoffen. Die Speyrer Damen treffen dabei an den beiden folgenden Wochenenden jeweils auf die Bad Homburg Hornets. Besondere Brisanz versprechen die Partien, da es sich hierbei um den direkten Tabellennachbar handelt und die Lady Turtles mit einer erfolgreichen Bilanz an den Hornets vorbeiziehen könnten!
Es spielten: Nebel (-/1), Brzoska (-/1), Schreuer (-/2), Mattheis (1/2), Braun (-/3), Stoller (-/1), Röckl, Pietsch, Gauweiler, Schuhmacher, Siebecker

05.06.04 Speyer: Eine deutliche Niederlage der Jugend (1:23) und ein knapper Sieg der Herren (14:12) sind die Ausbeute der Baseballer des 1. BSV Turtles Speyer vom vergangenen Samstag gegen die Neustadt Saints.

Frustration macht sich breit bei den Jugendlichen der Speyer Turtles. Waren sie doch im letzten Jahr so erfolgreich, müssen sie dieses Jahr Niederlage um Niederlage einstecken. Nachdem zwei Spieler fehlten, darunter der etatmäßige Pitcher Markus Hauptmann, halfen zum ersten Mal in dieser Saison auch Spielerinnen aus der Softballmannschaft aus. Die Jugendlichen Victoria Siebecker und Meike Gauweiler, die normalerweise im Softballteam ihr Können beweisen, waren neben Carolin Kelso zwei weitere Mädchen in der Jugendmannschaft. Leider konnten auch Sie nicht verhindern, dass das Spiel von dem starken Neustädter Werfer beherrscht wurde. So ging Neustadt problemlos in Führung, während sich die Domstädter schwer taten auf Base zu kommen und Punkte zu erzielen. Ein 1:23 stand am Ende zu Buche und die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.
Deutlich spannender sollte es im Anschluß bei den Herren zugehen. Ein wahrer Schlagabtausch bot das Lokalderby zwischen den Speyer Turtles und den Neustadt Saints. Sven Zechinato als Werfer zeigte bis zum siebten Durchgang eine überzeugende Leistung, und Christian Dhuy stand ihm in den letzten beiden Durchgängen nichts nach.
Bis zu Inning sieben zeigten beide Teams zwar Schwächen in der Verteidigung, aber auch stärken am Schlag. So stand es leistungsgerecht 12:12. Die eigentliche Schwäche der Domstädter, die Offence, sollte dieses Mal den Ausschlag zum Sieg geben. Da sie am Ende doch etwas stärker am Schlag waren als Ihre Gegner aus Neustadt, konnten sie zwei weitere Punkte erzielen und das Spiel mit 14:12 für sich entscheiden. Dies war ein wichtiger Sieg, um den Anschluß ans Mittelfeld in der Verbandsliga Baseball nicht zu verlieren und so war zum Ende der Partie die Freude entsprechend groß.
Es erzielten die Punkte: Diehl 3, Walthaner, Janson, Marcus Schneider, Adam (je 2), Klewers, Mülberger, Nabi (je 1).

23.05.04 Saarbrücken: Mit einem Sieg und einer Niederlage kehren die Damen der Speyer Turtles aus Saarbrücken zurück. Nach einem 16:12 Erfolg, gab es eine 8:19 Niederlage gegen die Blues aus dem Saarland.

In ihrem dritten Double Header wollten die Speyer Lady Turtles endlich zeigen, dass sie in die Verbandsliga Softball gehören. So begannen sie die erste Partie zwar konzentriert, konnten aber erst einmal nicht in Führung gehen. Ein 4:6 Rückstand nach Durchgang drei lies aber noch alle Optionen offen. Eine umstrittene Situation sollte dann der vierte Durchgang bringen. Ein Ball von Kerstin Markgraf verlies eigentlich das Feld, doch die Spielerin von Saarbrücken spielte weiter und so kamen nicht zwei Punkte, sondern auch Kerstin Markgraf nach Hause. Daraus resultierte eine 8:4 Führung für die Domstädterinnen und letztendlich ein Protest der gastgebenden Blues. Da in Folge die Domstädterinnen aber weiterhin punkteten und am Ende mit 16:12 die Partie gewannen sehen die Speyrer Mädels dem Protest gelassen entgegen. Denn selbst wenn Kerstin Markgraf auf der zweiten Base hätte stehen bleiben müssen, hätten sie nur einen Punkt weniger erzielt und trotzdem gewonnen.
Die zweite Partie lief leider nicht so gut für die Lady Turtles. Schnell lage sie nach zwei Innings mit 13:2 hinten und konnten den Blues auch in Folge nichts entgegen setzen. Zwar verkützten die Pfälzerinnen den Rückstand noch einmal, aber am Ende mussten Sie sich mit 8:19 geschlagen geben.
Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten so die Speyer Turtles aus dem Saarland zurück. Der eine Sieg zeigt allerdings, dass die Domstädterinnen auf alle Fälle mit Saarbrücken mithalten können. Da die Gastgeber aus dem Saarland jeweils sehr knappe Spiele gegen Saarlouis bzw. die Bad Homburg Hornets hatten, sind auch diese beide Gegner schlagbar und somit der Verbleib in der Verbandsliga auf alle Fälle ein realistisches Ziel.
Es spielten: Pietsch (0/2 Punkte), Braun (3/1), Brzoska (4/2), Schreuer (4/1), Markgraf (4/-), Matheis (1/1), Siebecker (-/1), Röckl, Nessel, Gauweiler (brz).

22.05.04 Mainz: Nichts zu holen in der Ferne. Mit dieser Bilanz kehrten am Samstag abend die Mannschaften der Turtles Speyer aus Mainz zurück. Nach der deutlichen Niederlage der Jugend (0:20), fuhren am späten Nachmittag auch die Herren (7:15) geschlagen nach Hause.

Im Moment gibt es für die Jungturtles nichts zu holen. Gegen den deutschen Meister aus Mainz waren sie nur zu siebt angereist, was die Gastgeber aus der Landeshauptstadt konsequent ausnutzten. So war das Spiel auch schnell zu Ende und ein 0:20 nach drei Durchgängen eine deutliche Niederlage. Im Anschluss wollten es die Herren der Turtles besser machen. Konzentriert gingen sie zur Sache. Eine knappe 1:0 Führung nach dem ersten Durchgang bauten sie im fünften Spielabschnitt zu einem 7:4 Vorsprung aus. Leider glichen die A's bereits im sechsten Durchgang aus, worauf ein punktloses siebtes Inning folgen sollte. Beim Stand von 7:7 brachen die Turtles aber unverständlicherweise ein. Die Mainzer Spieler trafen jeden Ball, schlugen in die Löcher und brachten so Punkt um Punkt nach Hause. Am Ende standen acht weitere Runs für die Gastgeber zu Buche worauf die Turtles in Durchgang neun nichts mehr erwiederten. Positiv ist allerdings die Tatsache, dass bis zum Inning sieben die Domstädter aus Speyer eine geschlossene Mannschaftsleistung boten und sich besonders in der Verteidigung viel konzentrierter zeigten als noch die beiden Wochen zuvor. Es erzielten die Punkte: Marcus Schneider, Diehl (je 2), Dhuy, Janson, Nabi (je 1). (brz)

17.05.04 Trier: Erfolglos blieb das Wochenende für den 1. BSV Turtles Speyer. Nach einer Spielabsagen bei der Jugend, verloren die Herren der Turtles mit 2:15 gegen die Trier Cardinals.

Was sich in den letzten Spielen bei der Jugend abzeichnete wurde am Sonntag zum ersten Mal Realität. Das kleine Kader brachte keine 7 Spieler zusammen und so musste die Partie gegen die Trier Cardinals abgesagt werden.
Die Herren der Domstädter fuhren zwar mit 14 Spielern nach Trier, aber dieser Auftritt sollte nicht viel besser verlaufen. Anfangs konnten die Domstädter den Gastgebern aus Trier noch Paroli bieten. Ein 1:2 Rückstand nach 3 Innings schien noch nichts zu bedeuten, aber bereits in Durchgang 4 und fünf weiteren Punkten der Cardinals zeigte sich, warum die Turtles diese Begegnung nicht gewinnen sollten. Zu viele einfache Fehler machten es den Trierern leicht, Punkte zu erzielen und den Vorsprung zu erhöhen. Am Ende standen 11 Fehler für die Turtles zu Buche. Da die Gastgeber nur einen Fehler in der gesamten Partie machten und so den Turtles keine Möglichkeit zum Punkten lieferten, endete die Partie auch 15:2 für Trier.
Es spielten: Walthaner, Mülberger (je 1 Punkt), Dhuy, Marcus Schneider, Janson, Diehl, Brzoska, Göddelmann, Nabi, Zechinato, Markus Schneider, Adam, Hook, Husfeldt. (brz)

02.05.04 Saarlouis: Erfolglos reisten am Sonntag die Baseballmannschaften der Speyer Turtles aus dem Saarland nach Hause. Sowohl die Jugend (2:12) als auch die Herren (4:16) unterlagen den Saarlouis Hornets.

Erneut nur zu acht mussten die Jungturtles gegen die Gastgeber aus Saarlouis antreten. So gehandicapt verkrampften sie, als die Saarländer dies konsequent ausnutzen. Ungewöhnlich schlagschwach präsentierten sich die Spieler um die Coaches Janson und Rajendran, wogegen die Hornets immer in die Löcher schlugen, die sich durch den fehlenden Outfielder auftaten. So gingen diese schnell mit 8:1 nach 2 Durchgängen in Führung und hielten diesen Vorsprung auch bis zum 12:2 Endstand. Für Speyer erzielte beide Punkte Markus Hauptmann. Komischerweise spielen die Herren immer im Gleichschritt mit der Jugend. Gegen den russischen Werfer gelang den Spielern aus der Domstadt erst mal nichts. Zu gross war der Respekt vor den schnellen Würfen. Außerdem war die gute Leistung in der Verteidigung von den letzten Spielen vergessen, und die Hornets gingen schnell in Führung. Zu viele Fehler unterliefen den Turtles und so konnten sie die Saarländer nie in Gefahr bringen. Am Ende unterlagen die Domstädter 4:16. Die Punkte erzielten: Dhuy, Janson, Hook, Schneider Markus(brz)

01.05.04 Mainz: Nicht viel zu holen gab es am Samstag für die Speyer Lady Turtles bei den Mainz Athletics. Zwei mal 4:19 unterlagen die Speyrer Mädels in der Landeshauptstadt.

Mit großem Respekt fuhren die Frauen der Turtles nach Mainz. Die Gastgeberinnen, von denen einige bereits Bundesligaerfahrung gesammelt haben, begannen druckvoll. Auf Speyerer Seite wurde zudem mit der doch sehr kleinen Strikezone des Unparteiischen gehadert, so dass kein Spielfluss aufkommen wollte. Außerdem überzeugten die Mainzer Damen am Schlag und liesen der Speyrer Verteidigung keine Verschnaufpause. Schnell bauten die Gastgeberinnen ihre Führung aus und ein 19:4 Sieg wurde erreicht. Während sich in der ersten Partie die Defence der Turtles nahezu so stark zeigte wie am letzten Wochenende, wurde in der zweiten Partie zu oft das einfache Aus versäumt. Allerdings schockten die Spielerinnen um Coach Frank Brzoska zuerst einmal kurz die Gastgeberinnen. Vier schnelle Punkte im ersten Durchgang sollten aber der einzige Höhepunkt aus Speyrer Sicht bleiben. Danach übernahmen die Landeshauptstädter wieder die Partie und gewannen auch die zweite Begegnung mit 19:4. Deutlich schwächer als am letzten Wochenende päsentierten sich die Lady Turtles. Jetzt heißt es arbeiten, um am nächsten Wochenende gegen die Saarlouis Hornets hoffentlich die ersten Siege zu erreichen. Es spielten: Pietsch (2/1), Nebel (1/1), Brzoska (1/1), Schreuer (-/1), Braun, Nessel, Röckl, Stoller, Holdermann, Gauweiler. (brz)

25.04.04 Speyer: Einmal unter Wert, einmal viel zu hoch geschlagen - zwei Niederlagen 8:17 und 3:33, das war die Bilanz der Speyer Lady Turtles in ihren beiden Partien gegen die Darmstadt Rockets.

Als Underdog angetreten waren am Sonntag die Spielerinnen des 1. BSV Turtles Speyer gegen die Darmstadt Rockets. Die Darmstädterinnen unter anderem mit einer Juniorennationalmannschaftswerferin am Start, galten als der große Favorit und um so verwunderter konnten die Zuschauer sein, als in der ersten Partie auf einmal die Gastgeberinnen aus Speyer in Führung lagen. Durch konzentrierte Arbeit in der Verteidigung und sicherem Auftreten am Schlag gingen die Domstädterinnen mit 6:4 nach drei Durchgängen in Führung. Diese Führung sollte zwar nicht lange halten, aber obwohl die Gäste aus Hessen mit 10:8 in Front gingen, blieben die Lady Turtles cool. Der sechste Durchgang blieb punktlos und so sollte das siebte Inning die endgültige Entscheidung bringen. Zwei Fehler im Feld bedeuteten sieben weitere Punkte für die Darmstadt Rockets und nach dem punktlosen Rückschlag der Domstädterinnen war die erste Partie mit 8:17 verloren.
In der zweiten Begegnung sollte nun die neue Werferregelung einen entscheidenden Ausschlag geben. Ab dieser Saison darf eine Pitcherin nur noch 9 Innings je Spieltag werfen und so mußte Coach Frank Brzoska reagieren. Nachdem Claudia Brzoska im ersten Spiel eine sehr gute Leistung zeigte, und auch bestimmt noch weiter pitchen gekonnt hätte, mußte sie nach zwei Innings und einem überschaubaren Rückstand von 1:6 den Werferhügel verlassen. Daniela Schreuer, die ihrerseits das beste versuchte, der aber gerade auf dieser Position doch noch das Training fehlt, konnte die etatmäßige Werferin Brzoska nur teilweise ersetzen. Die Darmstadt Rockets nutzen diese Schwäche konsequent aus. So erzielten sie im dritten Inning fünf weitere Punkte zum 11:3. Was dann geschah, war aber nicht mehr in der Verantwortung von Daniela Schreuer alleine. Nachdem besonders die Verteidigung der Turtles im ersten Spiel überragte, liesen sie nun stark nach. 22! Punkte waren am Ende das Resultat alleine im vierten Inning. Dass dies nach vier Spielabschnitten beim Stand von 3:33 das vorzeitige Ende bedeutete war auch klar.
Trotzdem können die Lady Turtles auf diesen Spielen aufbauen. In ersten Spiel unter Wert, im zweiten Spiel deutlich zu hoch geschlagen. So war für eine gut spielende Damenmannschaft aus Speyer einfach nicht mehr drin.
Es spielten: Nessel (1 Punkt Spiel 1/- Punkte Spiel 2), Pietsch (2/1), Schreuer (2/0), Matheis (2/0), Nebel (1/1), Gauweiler (0/1), Brzoska, Röckl, Schuhmacher (brz)

25.04.04 Speyer: Zwei Spiele, zwei Siege, so lautet die Bilanz der Herren und Jugend des 1. BSV Turtles Speyer gegen die Büchenbeuren Braves. In zwei hochkarätigen Partien gewannen die Jungturtles zuerst 13:5 und im Anschluss die Herren in der Verbandsliga mit 16:9.

Einen kleinen Schock mussten die Coaches Daniel Janson und Wilson Rajendran vor der Partie hinnehmen. Eigentlich sollten 10 Kinder beim Spiel sein und somit hätte man sogar noch einen Auswechselspieler gehabt. Kurz vor dem Spiel meldete ein Vater allerdings zwei Jugendspieler ab und so waren die Jungturtles auf einmal nur zu acht und somit ein Spieler weniger als benötigt. Da man in der Jugend allerdings auch zu Acht antreten kann, begann die Partie wie geplant, allerdings waren die Domstädter dennoch gehandicapt, da es immer ein automatisches Aus gab, sobald der fehlende neunte Spieler am Schlag gewesen wäre.
Diese Tatsache zeigte bei den Spielern der Speyer Turtles allerdings keine Auswirkung. Volle Konzentration am Schlag, aber ganz besonders in der Verteidigung gaben die notwendige Sicherheit, um gegen die Büchenbeuren Braves zu bestehen. Nach und nach wurde der Vorsprung ausgebaut und durch eine starke Offensive schnell ein 11:3 Vorsprung nach drei Durchgängen herausgespielt. Danach schalteten die Jungturtles einen Gang zurück und die Partie verlief ausgeglichener. Allerdings geriet der Sieg nie in Gefahr und so endete die Partie mit 13:5 für die Domstädter.
Es spielten: Hauptmann (4 Runs), Nied (3), Fesser (2), Brkic, Henkes, Diven, Schlate (je 1), Ludwig.
Im Anschluss daran versuchten die Herren in der Verbandsliga ihr Glück gegen die Büchenbeuren Braves. Dezimiert um den etatmäßigen Catcher Lars Diehl und den zweiten Pitcher Jon Diven brauchten die Spieler der Turtles etwas um in die Partie zu finden. Eine ausgezeichnete Pitcherleistung von Sven Zechinato und eine sehr starke Defensivleistung sorgten aber dafür, dass die Braves zwar mit 8:5 in Führung gingen, dieser Rückstand nach dem fünften Spielabschnitt aber noch nicht zu groß war, um zu einer Aufholjagd zu starten. Ab Durchgang sechs wurde auch endlich am Schlag den Gästen Paroli geboten. Mit 11 Runs in den folgenden drei Innings und keinem Gegenpunkt durch die Braves wurde die Partie gedreht. Als den Büchenbeuren Braves dann nur noch ein Punkt im letzten Durchgang gelang, stand der 16:9 Sieg für die Domstädter fest. Besonders beeindruckend die mannschaftliche Geschlossenheit und das starke Defensivverhalten. Nur ein Fehler in der gesamten Partie sind ein Zeichen dafür. So blicken die Turtles nun vorwärts auf die nächste Partien. Können die Domstädter diese Leistung konservieren, braucht ihnen davor nicht Bange werden.
Es spielten: Dhuy, Walthaner, Brzoska (je 3 Runs), Janson, Klewers (je 2), Göddelmann, Nabi (je 1), Hook, Mülberger, Zechinato, Schneider (brz)

22.04.04 Speyer: Zum ersten Mal mit allen Mannschaften im Einsatz sind die Speyer Turtles am nächsten Wochenende. Die Jugend (10:30 Uhr) und Herren (14 Uhr) spielen am Samstag zu Hause gegen die Büchenbeuren Braves. Ebenfalls auf eigenen Platz müssen am Sonntag (13:30 Uhr) die Lady Turtles gegen die Darmstadt Rockets ran.

Nach der Niederlage gegen die Mainz A's am vergangenen Wochenende geht der Blick für die Jugend nun nach vorne auf die nächste Partie gegen die Büchenbeuren Braves. Hier gibt es nun eine erste echte Standortbestimmung. Waren die Mains A's als Meisterschaftsfavorit evtl. noch eine Nummer zu groß, will man nun gegen Büchenbeuren zeigen, dass man einen Platz im oberen Tabellendrittel anpeilt und dieser auch im Bereich des Möglichen ist. Ab 10:30 Uhr geht es somit auf dem Sportplatz am Hallenbad um den ersten Sieg der Saison und darum, nicht direkt den Anschluß an die Tabellenspitze zu verlieren.
Im Anschluß treffen dann ab 14 Uhr die Herren der Turtles ebenfalls auf die Büchenbeuren Braves. Hier stehen die Vorzeichen etwas anders. Die Büchenbeuren Braves sind eine Mannschaft die zu 90% aus Amerikanern besteht, die mittlerweile als "Baseball-Deutsche" ohne Einschränkung in der Liga mitspielen dürfen. Diese Partie ist immer schwer, denn obwohl das Durchschnittsalter deutlich über dem der Domstädter liegt, haben diese vor allem den Vorteil der jahrelangen Spielerfahrung. Deshalb ist auch der Ausgang des Spieles völlig offen. Außerdem fehlen bei den Turtles voraussichtlich der etatmäßige Catcher Lars Diehl und der Werfer Jon Diven. Stephan Walthaner, der eigentlich erste Pitcher der Domstädter laboriert außerdem an Schulterproblemen und wird ebenfalls nicht den Werferhügel betreten können. So lastet die Verantwortung auf Sven Zechinato, der erst im zweiten Jahr Baseball spielt und Malte Klewers, der zwar bereits größere Baseballerfahrung hat, allerdings die gesamte letzte Saison pausierte. Mit Spannung wird der erste Einsatz des Neuzugangs Marcus Schneider erwartet. Dieser ist kurz vor der Saison zu den Domstädtern gestoßen, hat aber vor längerem bereits Erfahrung in Kaiserslautern und bei den Mannheim Amigos gesammelt, bei denen er ein Jahr lang in der Bundesligamannschaft auflief.
Zum ersten Mal treten die Speyer Lady Turtles in der Verbandsligasaison 2004 an. Der Gegner, die Darmstadt Rockets, zählen dabei als der große Favorit, wenn ab 13:30 Uhr am Sonntag auf dem Sportplatz am Hallenbad die Softballsaison eröffnet wird. Die Hessinnen sind mit einigen Juniorennationalmannschaftsspielerinnen gespickt, und wollen um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen. Für die Domstädterinnen heißt es deshalb sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Eine Überraschung ist immer möglich und auf alle Fälle werden die Zuschauer Softball vom Feinsten sehen. (brz)

19.04.04 Speyer: Zwei Niederlagen zum Saisonauftakt. Der Beginn der Saison hätte besser für den 1. BSV Turtles Speyer sein können. Sowohl die Jugend (9:23) und Herren (15:20) verloren gegen die Mainz A's.

Am frühen Sonntag morgen schienen die Turtlles noch etwas verschlafen zu sein. Nach einem Durchgang lagen die Turtles bereits mit 10:0 hinten. Erst dann besannen sie sich und zeigten langsam, dass sie mehr können. In den folgenden vier Durchgängen ging es nur 9:13 für die Mainz A's aus (das erste Inning nicht mitgezählt). Leider reichte es dann aber nicht, um den Meisterschaftsfavoriten aus der Landeshauptstadt ein Bein zu stellen. Positiv anzumerken war aber, dass trotz des wenigen Trainings schon sehr viel Spielverständnis und Mannschaftsspiel zu sehen war. Es gab nur wenige Fehler, und genau darüer dürfen sich die Spieler aus der Domstadt freuen.
Die Runs erzielten: Hauptmann (2), Henkes (2), Fesser, Brkic, Ludwig, Diven (1), Tummeley Jan.
Irgendwie hatten sich die Herren die Jugend zum Vorbild genommen. Verschlafen begannen sie das Spiel. 5:3 nach einem, 9:3 nach drei und 15:4 nach vier Durchgängen für die Mainz A's sind dafür ein deutliches Zeichen. Ab dann ging es los. Jetzt wehrten sich die Turtles, waren selbst konzentriert im Feld und erzielten am Schlag Punkt um Punkt. Fünf Punkte in zwei Innings und keinen bekommen. Auf einmal war das Spiel wieder offen. 9:15 nach Durchgang sechs, 12:16 nach Durchgang sieben. Es kam wieder Hoffnung auf. Leider wurden jetzt im achten Durchgang keine weiteren Punkte erzielt und Mainz baute den Vorsprung noch mal auf 20:12 auf. Aber auch jetzt verkrochen sich die Turtles nicht in ihren Panzern. Drei weitere Punkte waren aber die magere Ausbeute und die 15:20 Niederlage besiegelt. Aber auch die Herren können auf dem Spiel aufbauen. Sollten sie sich noch etwas steigern, ist jede Mannschaft in der Verbandsliga schlagbar!
Die Runs erzielten: Brzoska (4), Diven (3), Walthaner, Diehl, Mülberger (je 2), Janson, Hook (je 1). (brz)

15.04.2004 Speyer: Mit einem Knüller beginnt direkt der erste Spieltag für die Jugend und Herren des 1. BSV Turtles Speyer. Am Sonntag reisen die Mainz Athletics in die Domstadt auf den Sportplatz am Hallenbad an.

Ab 10:30 Uhr starten die Jugendlichen der Turtles gegen den Landesmeister der Saison 2003. Speyer als Vizemeister muß auf zwei Leistungsträger der letzten Saison verzichten, die altersbedingt zu den Herren wechseln mussten. Trotzdem haben die Jungturtles eine reelle Chance, der Mannschaft aus Mainz, die standesgemäß zu den Meisterschaftsfavorit zählen, ein Bein zu stellen. Aber auch wenn dies nicht gelingen sollte, wird es immerhin eine erste Standortbestimmung sein, und die Richtung für die Saison vorgeben.
Ebenfalls gegen den Verein aus der Landeshauptstadt geht es ab 14 Uhr dann für die Herren der Turtles in der Verbandsliga. Am Anfang der Saison tun sich die Spieler aus Speyer immer schwer, und so bleibt abzuwarten, wie schnell sie in Tritt kommen. Den Coaches Diehl und Brzoska stehen voraussichtlich zwar alle Spieler zur Verfügung, doch bisher war dies im Training nur selten der Fall. So ist die Routine in den Feldspielen noch nicht vorhanden, was immer Grundlage für einen Sieg ist. Aber dass im Baseball Überraschungen möglich sind, haben die Turtles schon oft gezeigt. Besonders gegen die Mainz A's, gegen die die Speyerer Spieler immer als Underdog antreten, hat es in der Vergangenheit so manchen überraschenden Erfolg gegeben. Dies macht Hoffnung für die Partie am Sonntag. (brz)

15.04.2004 Speyer: Wie jedes Jahr im Frühling kommen die Schildkröten aus Ihren Panzern heraus und beenden den Winterschlaf. Geschlafen haben die Speyer Turtles zwar nicht, aber ansonsten passt das ganze sehr gut.

Am Wochenende ist es endlich wieder soweit und in der Domstadt startet die Baseball- und Softballsaison 2004.
Gespannt blicken dabei die Verantwortlichen des 1. BSV Turtles Speyer auf alle Mannschaften. Das Potenzial der Teams einzuschätzen, ist ihnen noch nie so schwer gefallen wie dieses Jahr.
Die Jugendmannschaft, die erst letztes Jahr zum ersten Mal am Spielbetrieb teilgenommen hat und dabei direkt Vizemeister wurde, muss sich einer jährlich wiederholenden Herausforderung stellen. Zwei Leistungsträger der Vorsaison sind zu alt geworden und in die Herrenmannschaft abgewandert. Inwieweit sie dies verkraften kann bleibt abzuwarten. Die Jungturtles können aber auch drei Neuzugänge verzeichnen. Zwar hat bei diesen Kindern nur eines bereits Baseballerfahrung gesammelt, dass man in diesem Alter aber auch sehr schnell dazu lernen kann, hat man ja letztes Jahr gesehen. Außerdem hat sich der Verein kurz vor der Saison von seinem Trainer Thomas Pella getrennt. In Zukunft wird Daniel Janson die Verantwortung für das Training übernehmen. Die Domstädter haben mit Wilson Rajendran zwar schnell einen Co-Trainer gefunden, aber das neue Trainergespann muss sich jetzt erst einmal finden, was bestimmt etwas dauern wird. Das Ziel für diese Saison lautet trotzdem ein Platz im oberen Drittel, denn bereits in den Hallenturnieren haben die Jungturtles gezeigt, dass sie mit jedem Gegner mithalten können.
Die Vorschau bei den Herren könnte man in einen Satz fassen. Die Saison dient zur weiteren Integration junger Spieler und das Ziel ist ein Platz im Mittelfeld. Dass sich dahinter viel mehr verbirgt ist aber auch verständlich. Das Kader der letzten Saison konnte nahezu gehalten werden. Es gibt nur einen Abgang (Hans Hammer - berufsbedingt) zu verzeichnen. Dafür kommen zwei Spieler aus der Jugend in das Kader der Verbandsligamannschaft. Außerdem sind zur Zeit drei interessierte Spieler im Training, die wohl auch zu Beginn der Saison in den Verein eintreten werden. So steht auch dieses Jahr im Zeichen der Integration. Besonders bedauerlich ist, dass es immer noch nicht gelungen ist einen "echten" Trainer für diese Mannschaft zu finden. Zwar leiten Lars Diehl und Frank Brzoska das Training so gut wie möglich, aber die Situation eines Spielertrainers ist besonders im Baseball nicht ideal. Welche Platzierung am Ende in der Verbandsliga herausspringt bleibt abzuwarten. Schlecht einzuschätzen ob und wie sich die Gegner verstärkt haben. Deshalb ist das erste Ziel die Liga zu halten und einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erreichen. Alles darüber hinaus wäre ein schöner Bonus.
Wenn man es ganz hart ausdrücken möchte, hat für die Damen der Turtles Speyer bereits im Januar der Abstiegskampf begonnen. Hier wurde entschieden, dass die Damen um Coach Frank Brzoska als Nachrücker in die Verbandsliga Softball aufsteigen. War man in der Relegation um den Aufstieg im Herbst gescheitert, kam dieser nun automatisch. Die Lady Turtles haben bestimmt das Potenzial für die Verbandsliga, allerdings ist dieser Sprung für die sehr junge Mannschaft, die in der Landesliga zu den Meisterschaftsfavoriten zählen würde, vielleicht ein Jahr zu früh. Mit derzeit drei Spielerinnen im Alter von 12 und 13 Jahren, zwei 17 jährigen und dem Großteil der Mannschaft zwischen 18 und 25 bilden sie wohl mit die jüngste Mannschaft in dieser Liga. Für die Mannschaft spricht, dass sie bereits ihre zweite Saison in dieser Konstellation spielt. So kommt langsam die Routine ins Spiel, was in einem Testspiel gegen die Rockland Raptors und dem 9:49 Sieg für die Domstädterinnen deutlich wurde. Allerdings darf man diesen Erfolg auch nicht überbewerten, da sich die Mannschaft aus dem Norden Rheinland-Pfalzes erst vor zwei Jahren formiert hat. Eine Verstärkung bildet bestimmt der Neuzugang von Daniela Schreuer in die Pfalz. Hat sie bisher für den mehrfachen Deutschen Meister, die Mannheim Tornados, Runs erzielt, möchte sie nun in Speyer ihr Können unter Beweis stellen. Dem entgegen wirkt aber auch die Zwangspause von Sandra Nagy, die es für dieses Jahr vorzieht, für einen weiteren Nachwuchsspieler zu sorgen.
Des Weiteren gibt es auch neben dem Sport noch einiges zu tun. Im Moment werden noch die letzten Arbeiten an den Spielerbänken der Herren durchgeführt, die zumindest ab dem dritten Heimspiel dann fertig gestellt sein sollen. Im Spätsommer soll auch wieder ein Jugendturnier in Speyer stattfinden. Nach dem Erfolg des letzten Jahres, möchte man dies zum festen Bestandteil im Turtles Terminkalender machen. Außerdem laufen die Vorbereitungen für eine Teilnahme der Jugend bei einem Turnier in Italien. Also jede Menge Arbeit auch neben dem Baseballplatz.
Da dies nicht alles umsonst ist, will sich der Vorstand stärker auf die Sponsorensuche fokussieren. Da Baseball aber immer noch eine Randsportart ist, wird dies wohl schwieriger sein, als die Spiele aller Mannschaften zusammen. Für alle, die sich weiter über den Verein informieren wollen, wird ab dem 17.4. auch wieder die aktualisierte Homepage zur Verfügung stehen. Dort werden die neusten Infos, Trainingszeiten und Kontakte unter www.turtles-speyer.de zu finden sein. (brz)