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Info zur Turtles Presse

 

 

 

Presse 2005

25.09.05 Speyer: Die Nerven der Speyer Lady Turtles scheinen aus Stahl zu sein. In der erbandsligaqualifikation gewannen die Softballerinnen des 1. BSV Turtles Speyer souverän gegen Bous (14:3) und Saarbrücken (15:3) und dürfen somit auch im nächsten Jahr in der Verbandsliga Softball antreten. Für Bous blieb nach einem 26:18 Sieg gegen Saarbrücken Platz zwei.

Im ersten Spiel der Verbandsligaqualifikation trafen die Speyer Turtles auf Bous Lokomotive. Die Saarländerinnen, mit einer langen Anreise in den Knochen, konnten den Domstädterinnen zu Beginn der Begegnung nicht Paroli bieten. Schnell gingen die Lady Turtles so auch mit 3:0 nach Durchgang eins in Führung. Erst nach zwei punktlosen Spielabschnitten und einem Gegenpunkt in Inning vier bauten die Domstädterinnen den Vorsprung weiter konsequent aus. 5:2 dann 9:2, so ging man in den letzten Spielabschnitt. Ohne einen Fehler spielte die Werferin der Turtles, Claudia Brzoska, welche die Bouser Spielerinnen immer wieder in Schach halten konnte. So machten die Lady Turtles den Sack auch zu und gewannen die Partie am Ende souverän mit 14:3. Somit war die erste Hürde gepackt und für die Damen aus Speyer erst einmal eine Verschnaufpause angesagt.
Denn zuerst kam es zu DEM Lokalderby aus saarländischer Sicht. Die Saarbrücken Blues trafen auf die Damen aus Bous. Die beiden Landesligavertreterinnen in der Verbandsligaqualifikation boten sich einen harten und punktreichen Kampf. Als Saarbrücken eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah und nach dem vierten Durchgang deutlich mit 16:8 führte, brachen die Blues überraschend ein. Mit einem Big Inning drehten die Bouser Spielerinnen die Partie. 10 Punkte und eine 18:16 Führung für die Lokomotive sollte die Moral der Blues brechen. Am Ende stand ein deutlicher 26:18 Sieg für Bous zu Buche was die Ausgangslage für die Domstädterinnen in Spiel drei deutlich vereinfachte.
Selbst eine Niederlage gegen Saarbrücken hätte die Lady Turtles nun noch auf Platz eins gelassen, solange sie weniger als 25 Gegenpunkte kassiert hätten. Wer nun aber dachte, dass die Speyerer Damen die Partie gegen die Blues sehr zurückhaltend angehen würden sah sich getäuscht. Direkt im ersten Spielabschnitt machten die Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska klar, dass sie auch die zweite Partie deutlich gewinnen wollten, um zu zeigen, dass sie zurecht in der Verbandsliga spielen. So erzielten die Domstädterinnen nach einigen schönen Schlägen 8 Punkte und gingen deutlich in Front. Wie bereits in der ersten Partie zeigte die Verteidigung, dass sie auch nahezu fehlerlos spielen kann. Gab es im ersten Spiel noch wenige kleine Fehler, blieben die Domstädterinnen in der zweiten Begegnung cool und sollten keinen einzigen Fehler begehen. Dennoch kamen nun auch die Saarländerinnen zu ihren ersten beiden Punkten in diesem Spiel und verkürzten auf 2:8. Aber selbst dies lies die Turtles kalt. Fünf weitere Runs in Durchgang zwei und drei bedeuteten eine 13:2 Führung für die Gastgeberinnen. Lediglich ein weiterer Run durch die Blues, dem entgegen aber zwei Zähler für Speyer beendeten die Begegnung beim Spielstand von 15:3 nach gerade einmal 80 Minuten vorzeitig.
Danach herrschte ein riesen Jubel in den Reihen der Lady Turtles. Keiner hat daran geglaubt, dass es an diesem Sonntag so einfach werden sollte. Mit diesen beiden deutlichen Siegen haben sich die Domstädterinnen ohne irgendeinen Zweifel den Verbleib in der Verbandsliga Softball verdient. Waren Sie während der Saison durch einige unglückliche Niederlagen erst in diese missliche Lage gebracht worden, haben sie sich mit der eigenen Stärke den Nicht-Abstieg souverän erarbeitet.
Es spielten: Nessel (1/2), Nebel (2/3), Brzoska (3/2), Pietsch (2/1), Matheis (3/2), Nagy (1/2), Braun (1/1), Becker (1/1), Reuther Birgit (-/1), Dietrich, Reuther Yvonne, Ney, Stoller, Markgraf. (brz)

27./28.08.05 Büchenbeuren/Speyer: Die Herren der Speyer Turtles können doch noch gewinnen. Nach 10 Niederlagen in Folge gewannen die Turtles am Samstag in Büchenbeuren mit 9:6, worauf sie am Sonntag noch direkt einen ungefährdeten 15:0 Erfolg ebenfalls gegen Büchenbeuren drauf setzten.

In der ersten von zwei Partien des Wochenendes gegen die Büchenbeuren Braves erwischten am Samstag die Speyer Turtles den besseren Start. Im ersten Durchgang kamen direkt die ersten vier Domstädter durch Schläge auf die Base und konnten alle auch einen Punkt nach Hause laufen. Dass die Begegnungen gegen die ebenfalls sieglosen Hunsrücker kein Spaziergang werden sollten, mussten die Herren um Coach Frank Brzoska in den folgenden Innings feststellen. Die Braves ihrerseits punkteten nämlich jeweils in den folgenden vier Durchgängen, während den Domstädtern nur noch ein weiterer Run im zweiten Spielabschnitt gelang. Nach einem punktlosen fünften Inning und dem Zwischenstand von 5:4 für die Turtles glichen die Braves in Durchgang sechs zum ersten Mal mit 5:5 aus. Die Speyerer Spieler blieben aber konzentriert. Selbst in großer Bedrängnis und geladenen Bases hielten sie die Gastgeber in Schach. So stand es nach dem siebten Inning 6:6 bevor die Domstädter noch einmal einen Zahn zulegten. Drei weitere Runs für die Turtles sollten für den 9:6 Sieg ausreichen, denn in der Verteidigung schickten die Domstädter sechs Spieler der Braves in Folge direkt auf der Bank. So holten die Speyerer den lange ersehnten ersten Sieg der Saison wobei in der starken Verteidigung insbesondere Sven Zechinato herauszuheben ist, der alle 9 Innings gepitched hat und zumeist den Braves keine Chance lies.
Nachdem die Braves am Samstag bereits nach Speyer fuhren um gemeinsam mit den Turtles eine Party zu feiern und die Saison ausklingen zu lassen war abzuwarten, wer sich besser nach der langen Nacht erholte. Hier erwischten die Speyer Turtles eindeutig den besseren Start, denn nach einem punktlosen ersten Durchgang, konnten die Domstädter sowohl in Spielabschnitt zwei, als auch drei jeweils sechs Punkte und somit einen 12:0 Vorsprung erarbeiten. Dieser Vorsprung bestand aus zwei Komponenten. Zum einen hielt die Speyerer Verteidigung um den souveränen Werfer Christian Dhuy absolut dicht und lies die Braves nahezu nicht auf die Base. Zum anderen trafen die Turtles endlich mal wieder den Ball und konnten durch schöne Schläge nach und nach den Vorsprung ausbauen. In Inning vier gelangen den Hausherren dann zwar nur zwei weitere Punkte, aber als Christian Dhuy auch in Durchgang fünf keinen Punkt der Braves zulies und Frank Brzoska den 15 Punkt erzielte war auch der zweite Sieg mit einem sogenannten Shut Out (der Werfer lässt keinen Punkt für die gegnerische Mannschaft zu) für Dhuy perfekt.
Diese zwei Siege lassen die Saison der Speyer Turtles dann doch noch versöhnlich ausklingen. Sie beenden nun auf dem sechsten Platz die Verbandsliga Baseball und haben sich bereits jetzt vorgenommen im Winter noch härter zu arbeiten um nächste Saison nicht so lange auf den ersten Sieg warten zu müssen.
Es spielten: Reuther (2/2), Dhuy (1/2), Schneider Marcus (3/-), Brzoska (1/2), Göddelmann (-/1), Adam (-/3), Nabi (1/3), Lurtz (1/-), Dresleras (-/2), Zechinato, Donner. (brz)

20./21.08 Speyer: Bereits am Samstag sorgten die Damen der Speyer Turtles für eine Entscheidung in der Verbandsliga Softball. Dummerweise nicht wie gedacht mit zwei Siegen und dem sicheren Verbleib in der Liga, sondern mit zwei Niederlagen gegen Frankfurt 1860 und dem Gang in die Abstiegsrelegation Ende September.Somit waren die Spiele am Sonntag von keiner Bedeutung. Die beiden Niederlagen gegen Bad Homburg schmerzten zwar, allerdings sah man im Vergleich zum Samstag eine deutliche Steigerung.

Es ging um viel am Samstag gegen Frankfurt 1860. Die Speyer Lady Turtles mussten zumindest ein Spiel gewinnen um weiter Chancen auf den direkten Verbleib in der Verbandsliga Softball zu haben. Mit einer 2:0 Führung nach Durchgang eins zeigten die Domstädterinnen auch direkt, dass sie dieses Ziel so schnell wie möglich erreichen wollten. Dies zeigte bei den Gästen aus Hessen aber keine Wirkung. Ganz im Gegenteil, denn sie nutzen in Durchgang zwei und drei Fehler der Speyerer Damen konsequent aus und gingen selbst mit 7:2 in Führung. Bereits jetzt zeigte sich, dass die Lady Turtles keinen guten Tag erwischen sollten, denn sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung blieben sie deutlich hinter Ihren Möglichkeiten zurück. Dies drückte sich dann auch im Ergebnis aus, denn obwohl man noch einige Punkte erzielte führten immer wieder kleine Konzentrationsschwächen zu Punkten für Frankfurt, bis diese das Spiel eins mit 12:7 gewannen.
Damit war für Spiel zwei alles klar. Jetzt musste ein Sieg her. Wie in Spiel eins begannen die Speyerer Damen gut und erzielten schnell drei Runs. Aber genauso wie in der ersten Begegnung sollte Frankfurt dies nicht stören und die Hessinnen gingen ihrerseits mit 4:3 in Front. Dieses Mal hielten die Turtles aber noch einmal dagegen. Zur Hälfte des dritten Durchgangs ging man wieder mit 6:4 in Führung. Wie verhext schien es aber am Sonntag zu sein. Drei weitere Patzer in der Verteidigung nutzen die Bundesligaabsteiger aus Hessen zu vier weiteren Runs und der erneuten 8:6 Führung aus. Dies brach nun die Moral der Domstädterinnen und in Folge waren die Hessinnen einfach die Routinierteren und Abgeklärteren auf dem Feld. Zu unkonzentriert beendeten die Lady Turtles die Partie, was sich am Ende in einer zweiten, 9:14 Niederlage widerspiegelte. Alleine 12 Fehler in Spiel zwei ließen keinen Sieg zu und so war bereits am Samstag klar, dass die Damen Ende September noch einmal ran müssen.
Unbeschwert konnten somit die Speyerer Damen in die beiden Spiele gegen die Bad Homburg Hornets am Sonntag gehen. Allerdings merkte man, dass die beiden Partien vom Samstag doch noch in den Knochen den Lady Turtles steckten. So gingen die Domstädterinnen nach Durchgang zwei zwar noch mit 1:0 in Führung, doch in Folge sollten Unaufmerksamkeiten den Gästen aus Hessen das Oberwasser geben. 6 Punkte für die Hornets in Inning drei bis sechs brachten die Lady Turtles in einen Rückstand, den die Domstädterinnen nur noch auf ein 2:6 verkürzen konnten.
Im zweiten Spiel mischte Coach Frank Brzoska die Mannschaft stark durcheinander. Nur Inga Braun und Susi Nebel spielten auf bekannten Positionen. Der Trainer der Damen schickte zudem mit Yvonne Reuther und Rebecca Ney zwei ganz neue Damen in die Partie. Wer nun aber glaubte, dass die Gäste aus Bad Homburg dies konsequent ausnutzen könnten, war getäuscht. Denn nach einer anfänglichen Findungsphase, welche die Hessinnen mit einer 5:1 Führung ausnutzten, hielten die Speyerer Damen mit. In Spielabschnitt drei verkürzten die Gastgeberinnen auf 5:7 und brachten die Hornets noch einmal in Bedrängnis. Diese spielten dann aber doch die größere Erfahrung aus und brachten die Partie nach sechs weiteren Punkten mit 7:13 nach Hause.
Was bleibt nun nach dem Wochenende? Zwar haben die Damen der Turtles den direkten Klassenerhalt nicht geschafft, dennoch gehen sie guten Mutes in die Abstiegsrelegation Ende September. Die Gegner der Turtles werden zwar erst nächste Woche ausgespielt, sollten die Speyerer Damen aber eine ähnliche Leistung zeigen wie an diesem Wochenende stehen die Chancen sehr gut auch im nächsten Jahr Verbandsliga Softball in Speyer zu sehen.
Es spielten: Nebel (1 Run), Pietsch (5), Brzoska (6), Markgraf (2), Matheis (3), Nagy (3), Braun (2), Reuther Birgit (1), Diedrich (1), Nessel (1), Ney, Reuther Yvonne. brz

06.08.05 Speyer: Nach einem Einbruch im sechsten Durchgang verlieren die Speyer Turtles am Wochenende mit 3:20 gegen die Kaiserslautern Bears. Den Bears ist somit die Meisterschaft kaum noch zu nehmen, die Speyer Turtles gehen dagegen weiterhin sieglos in die beiden letzten Spiele.

Nachdem die Herren des 1. BSV Turtles Speyer bereits im letzten Spiel auf die K-Town Bears trafen und in Kaiserslautern besonders in der Verteidigung überzeugten, starteten die Domstädter auch dieses Mal sehr gut in die Begegnung. Dass es gegen den sehr starken Werfer der Bears, Mike Göring, schwer werden würde wussten die Spieler um Coach Frank Brzoska. So kam es in den ersten beiden Innings auch zu den erwarteten schnellen Aus auf Speyerer Seite. Aber auch die Turtles zeigten, dass sie eine gute Defence spielen können. Christian Dhuy auf dem Werfermound spielte seine volle Routine aus und lies zwar Schläge der Gäste zu, diese waren aber ungefährlich und wurden durch die Turtles Verteidigung abgefangen. So stand es nach den ersten beiden Durchgängen 0:0. Die Westpfälzer kamen nun allerdings zu ihren ersten beiden Runs, worauf die Domstädter am Ende des dritten Durchgangs auf 1:2 verkürzten. Auch in Spielabschnitt vier und fünf erzielten die Bears jeweils zwei Punkte, die Speyer Turtles in Summe nur einen zum 2:6 Zwischenstand.
In Inning sechs sollte nun aber ein Einbruch erfolgen. Hatte Christian Dhuy bis dorthin alles gegeben, hätte er zu diesem Zeitpunkt durch einen frischen Werfer ersetzt werden müssen. Dieser stand Coach Brzoska aber nicht zur Verfügung und so zwang sich Dhuy durch die nächsten beiden Durchgänge. Dies nutzen die Bears zu zahlreichen Schlägen. Als sich dann auch noch Nachlässigkeiten in der Abwehr einstellten zogen die Lauterer mit 10 Punkten auf 2:16 davon. Dies brach die Moral der Turtles, die zwar selbst noch einen weiteren Run erzielten, nach weiteren vier Zählern der Bears aber am Ende des siebten Innings mit 3:20 verloren hatten.
Deutlich zu hoch ist diese Niederlage ausgefallen. Wenn man bedenkt, dass die Gäste aus der West-Pfalz in zwei der sieben Durchgängen dreiviertel ihrer Punkte erzielten, muss man doch von einer guten Begegnung der Turtles reden. Über die Hälfte des Spieles konnten die Speyerer Herren mithalten. Die eigene Schlagschwäche ist bekannt, allerdings ist es gegen den Werfer der Bears keine Schande einmal nicht zu treffen. Jetzt stehen Ende August die letzten beiden Saisonspiele an. Hier treffen die Domstädter auf die ebenfalls sieglosen Büchenbeuren Braves.
Es spielten: Schneider Marcus (2 Runs), Dhuy (1), Reuther, Göddelmann, Mülberger, Brzoska, Adam, Nabi, Donner, Lurtz. (brz)

31.07.05 Kaiserslautern: Trotz einer 2:13 Niederlage gegen die Kaiserslautern Bears ziehen die Speyer Turtles positive Bilanz. Im Kampf gegen den Goliath der Verbandsliga blieben sie nahezu fehlerlos und hätten bei etwas mehr erfolg am Schlag den Gästen gar gefährlich werden können.

Trotz der Niederlage können die Speyer Turtles zufrieden mit Ihrer Partie gegen den Tabellenführer der Verbandsliga Baseball sein. Die Kaiserslautern Bears mit ihrem überragenden Werfer Mike Göring, der gestern sogar unter Beobachtung eines Vertreters des Bundesligisten Mannheim Tornados stand, haben die derzeit beste Kombination aus starker Defence, aber auch Durchschlagskraft in der Offensive.
So gingen die Gastgeber direkt im ersten Durchgang durch einen Homerun mit 3:0 in Führung. Nur langsam kamen die Turtles ins Spiel. Konnten Sie in der Verteidigung nahezu fehlerlos bleiben, wollte am Schlag nicht allzu viel gelingen. Erst im dritten Durchgang kamen die Domstädter zu ihren ersten beiden Punkten und verkürzten kurzzeitig auf 2:5. Im gleichen Spielabschnitt gelangen den Gastgebern aber weitere schöne Treffer und so bauten sie den Vorsprung auf 2:11 aus. Dies sollte die Turtles aber nicht aus der Bahn werfen. Sie blieben weiter konzentriert, spielten ab jetzt fehlerfrei, konnten aber im Angriff leider keinen weiteren Punkt erzielen.
Nach sieben Durchgängen hieß es dann 2:13 für die Kaiserslautern Bears und die Begegnung war verloren.
Betrachtet man die letzten Spiele der Speyer Turtles hätte man schlimmes für die Begegnung gegen Kaiserslautern befürchten dürfen. Trotz der Niederlage muss man sagen, dass die Domstädter ihr bestes Spiel der Saison in der Verteidigung zeigten. Gegen die Bears zu verlieren ist keine Schande, und mit einer solchen Verteidigung werden die Turtles sicherlich nicht sieglos die Saison beenden.
Es spielten: Dhuy, Marcus Schneider (je 1), Reuther, Marco Göddelmann, Brzoska, Zechinato, Nabi, Adam, Lurtz, Donner, Danny Göddelmann (brz)

24.07.05 Saarlouis: Nur 90 Minuten benötigten am Sonntag die gastgebenden Saarlouis Hornets um die Herren der Speyer Turtles mit einer 2:18 Niederlage nach Hause zu schicken. Ohne fünf Stammspieler angereist war nicht mehr drin für die Domstädter.

Am Sonntag wollten die Speyer Turtles ihre Negativserie endlich beenden. Allerdings war man sich bereits auf dem Weg nach Saarlouis bewusst, dass dazu etwas Glück dazu kommen musste. Ohne fünf Stammspieler musste Coach Frank Brzoska stark variieren und Spieler auf Positionen stellen, die sie dieses Jahr noch nicht gespielt hatten. So reichten auch kleine Fehler gegen die schlagstarken Hornets aus, damit diese frühzeitig hoch in Führung gingen. Nach dem zweiten Durchgang stand es dann 14:1 für Saarlouis und das Spiel war eigentlich schon entschieden. Als es dann nach dreieinhalb Innings 2:18 aus Sicht der Domstädter stand war es klar. Niederlage Nummer acht in Spiel Nummer acht und die Gewissheit, dass man mit einem großen Kader zwar nicht das Problem hat einige Ausfälle wegzustecken, aber das Problem hat keine verbandsligataugliche Mannschaft mehr auf den Platz bringen zu können.
Dennoch stecken die Speyer Turtles den Kopf nicht in den Sand. Jede Niederlage ist zwar bitter, dennoch lernt man am meisten aus den eigenen Fehlern. Somit bleibt wenigstens die Hoffnung aus dem Spiel wieder etwas mitgenommen zu haben um in den nächsten Partien wieder einen kleinen Schritt nach vorne zu machen.
Es spielten: Dhuy, Zechinato (je 1), Brzoska, Reuther, Göddelmann, Schneider Markus, Lurtz, Adam, Donner. (brz)

17.07.05 Frankfurt: Ein großer Kampf der Lady Turtles wurde am Sonntag gegen Frankfurt 1860 nur teilweise belohnt. Bei sengender Hitze gewannen die Damen aus Speyer die erste Begegnung deutlich mit 19:10, mussten sich in Spiel zwei aber knapp mit 11:12 geschlagen geben.

Für die Damen aus Speyer war die Ausgangssituation klar. Nur bei mindestens einem Sieg konnten sie den vorzeitigen Gang in die Abstiegsrelegation vermeiden. Hoch motiviert gingen Sie so auch in die erste Partie. Allerdings erwischten die Gastgeberinnen aus Frankfurt erst einmal den besseren Start. Mit 4:0 nach dem ersten Durchgang in Front hatten sie ein erstes Zeichen gesetzt. Dies ignorierten aber die Lady Turtles und gingen, unterstützt durch Fehler der Frankfurter Verteidigung, mit 6:4 in Führung. Jetzt entwickelte sich ein sehr hochklassiges und spannendes Spiel. Jedes Mal wenn die Domstädterinnen den Vorsprung ausbauten, konnten die Hessinnen im gleichen Durchgang wieder verkürzen. Nach dem sechsten Durchgang betrug der Vorsprung der Turtles dann auch nur noch einen Punkt beim Spielstand von 11:10. Jetzt explodierten die Speyerer Damen aber noch einmal in der Offensive. Durch gute Schläge brachten die Domstädterinnen 8 weitere Punkte nach Hause. Besonders beeindruckend, dass davon alleine 7 Runs bei bereits zwei Aus erzielt wurden. Mit 19:10 in Front machten die Damen im zweiten Halbinning dann den Sack zu, indem sie drei Frankfurterinnen in deren Schlagdurchgang direkt wieder auf die Bank schickten.
Spiel zwei begann für die Damen aus Speyer dann noch besser als die erste Partie. Noch mit dem Rückenwind aus dem ersten Spiel gingen die Lady Turtles nach Durchgang zwei mit 7:1 in Front. Der obligatorische Pitcherwechsel bei den Speyerer Damen sollte nun aber einen Bruch in die Partie bringen. Claudia Brzoska, die bis dorthin eine überragende Partie spielte wurde aufgrund der Pitcherregelung wie immer durch Inga Braun ersetzt. Diese fand aber im dritten Durchgang gar nicht in die Partie und lies 8 Frankfurter Spielerinnen punkten. Somit war die Führung dahin, und die Frankfurter Damen spürten Aufwind. Wer nun aber die Speyerer Damen abschrieb tat dies zu früh. Inga Braun fing sich, fand zu ihrer eigentlichen Form und konnte die Hessinnen in zwei Durchgängen zu null halten. So kamen die Lady Turtles auch nach Durchgang 5 auf 8:9 heran. In Spielabschnitt sechs bauten nun aber die Gastgeberinnen ihre Führung noch einmal auf 12:8 aus. Noch einmal am Schlag wollten die Speyerer Damen ihre letzte Chance nutzen und kamen noch einmal an Frankfurt heran. Aber es reichte am Ende nur zu einem 11:12 Endstand und leider einer Niederlage in Spiel 2.
Trotz der Niederlage wahren sich die Speyer Turtles alle Chancen in den bevorstehenden Play Downs noch den rettenden fünften Tabellenplatz zu erreichen. Vier weitere Spiele stehen jetzt an und die Gegner heißen Frankfurt und Bad Homburg. Punktgleich mit Frankfurt und nur zwei Niederlagen hinter Bad Homburg wird dies ein heißer Kampf Ende August. Der Sechste der Liga muss dann Ende September in die Abstiegsrelegation. Nach der gezeigten Leistung in Frankfurt ist man aber guten Mutes, dass man Ende August die Saison beendet hat und nicht mehr im September ran muss.
Es spielten: Nessel (3/3), Nebel (3/2), Brzoska (3/4), Pietsch (2/1), Matheis (1/-), Becker (1/-), Braun (3,1), Reuther (2/-), Markgraf (1/-), Dietrich. (brz)

10.07.05: Trier: Mit einer 5:20 Niederlage kehren die Herren der Speyer Turtles aus Trier nach Hause.

Zwar mit einer Schrumpfmannschaft nach Trier gefahren, konnten die Speyer Turtles zum Beginn der Partie mit den Trier Cardinals mithalten. Nach einem 2:4 Rückstand nach dem ersten Durchgang ließen die Domstädter im zweiten Inning keinen weiteren Punkt zu und verkürzten selbst zur Mitte des dritten Spielabschnittes auf 3:4. Dann hatte es aber den Anschein als hätten die Turtles das Baseballspielen verlernt. Die Gastgeber aus Trier konnten zwar auch durch einige gelungene Schläge punkten, den Großteil der 10 Gegenpunkte im dritten Inning konnten sich die Turtles aber selbst zuschreiben. Einfachste Spielzüge gingen daneben und nach Durchgang drei stand es dann 3:14 für die Cardinals.
Erst jetzt besannen sich die Spieler um Coach Frank Brzoska wieder auf das Wesentliche. Nach einem 5:16 nach Inning vier reichten den Gastgebern in Durchgang fünf aber vier weitere Punkte zum 5:20 Endstand.
Das war nichts. Da gelten keine Ausreden. Kein Spieler des 1. BSV Turtles Speyer hat wohl seine normale Leistung gezeigt. Somit sind die Domstädter nun mit 7 Niederlagen auf Platz 6 der Verbandsliga Baseball. Nur die Büchenbeuren Braves stehen mit neun Niederlagen noch hinter den Turtles.
Es spielten: Schneider Marcus (2), Reuther, Brzoska, Mülberger (je 1), Dhuy, Schneider Markus, Nabi, Adam, Lurtz, Donner. (brz)

02.07.05: Bad Homburg: Mit einer großen Enttäuschung fahren die Speyer Lady Turtles aus Bad Homburg nach Hause. Zwei Niederlagen (2:10 und 1:16) lassen die Damen aus Speyer weiter im Abstiegskampf zittern.

Eigentlich hätten die Softballerinnen der Speyer Turtles entspannt nach Bad Homburg fahren können. Vor zwei Wochen noch gewannen die Domstädterinnen deutlich beide Begegnungen gegen die Bad Homburg Hornets. Der erste Durchgang wurde auch direkt durch zwei schöne Schläge und zwei Punkte begonnen, welche die Gastgeberinnen aber direkt im Inning eins zum 2:2 ausglichen. Danach sollte am Schlag gar nichts mehr klappen. Die Werferin der Hornets brachte die Offensive durch den Wechsel von langsamen und schnellen Pitches derart durcheinander, dass in den folgenden Durchgängen kein einziger Punkt mehr erzielt werden konnte. Unverständlich für Coach Brzoska, denn solch ein Pitching sollte eine Einladung für schlagstarke Spielerinnen sein, welche seine Damen an diesem Tag ausschlugen.
In Spiel eins hielt die Verteidigung wenigstens noch teilweise und so erzielten die Hornets nur wenige Punkte. Dennoch summierten sich die Runs der Gastgeberinnen über die Spielzeit von Spiel eins und am Ende sollte eine 2:10 Niederlage zu Buche stehen.
Diese Niederlage saß tief im Selbstbewusstsein der Speyerer Damen. Völlig verunsichert in der Verteidigung und noch weniger Durchschlagskraft in der Offensive sollten die zweite Partie zu einer kurzen Angelegenheit machen. Nach vier Durchgängen endete die Partie mit 1:16 und somit die zweite Niederlage an diesem Tag für die Speyer Turtles.
Gegen den direkten Tabellennachbar waren diese Niederlage ein herber Rückschlag für einen vorzeitigen Klassenerhalt. Dennoch haben die Lady Turtles immer noch beste Chancen die Klasse zu halten und in zwei Wochen steht dabei der nächste große Schritt an. Dann steht das Duell mit dem Tabellenletzten, den Frankfurt 1860, an. Jetzt heißt es die nächsten 14 Tage zu nutzen um das Geschehene vergessen zu machen und sich konzentriert auf die letzten regulären Saisonspiele vorzubereiten.
Es spielten: Nagy (1/1), Nessel (1/-), Brzoska, Pietsch, Markgraf, Matheis, Becker, Braun, Dietrich. (brz)

26.06.05: Speyer: Erneut im Pech sind die Speyer Turtles. Nach einer großen kämpferischen Leistung unterliegen die Baseballer der Turtles mit 10:13 gegen die Trier Cardinals.

Nervös begannen die Spieler des 1. BSV Turtles Speyer in ihrem sechsten Spiel der Saison. Nach bereits fünf Niederlagen in Folge sollte es nun endlich klappen. Flüchtigkeitsfehler sorgten aber im ersten Durchgang für 3 Runs der Trier Cardinals. Darauf antworteten die Gastgeber mit zwei Punkten zum 2:3 Zwischenstand nach Spielabschnitt eins. In Folge sollten nun beide Teams sehr gut in der Verteidigung stehen. So entwickelte sich ein Spiel auf sehr hohem Niveau, allerdings mit wenigen Punkten. Nachdem die Cardinals auf 4:2 erhöhten, glichen die Domstädter das Spiel nach Durchgang sechs zum 4:4 aus. Jetzt konterten die Gäste aber erneut und konnten Ihrerseits einen 10:4 Vorsprung zur Mitte des achten Innings herausarbeiten. Wie bereits am letzten Sonntag lies dies die Turtles kalt. Ihrerseits trafen sie jetzt jeden Ball, erzielten sechs Punkte und glichen zum 10:10 aus. Aber auch wie bereits vor acht Tagen sollte dies nicht reichen. Im neunten und entscheidenden Inning gingen die Trierer Spieler ihrerseits wieder mit 13:10 in Führung. Darauf konnten die Domstädter nicht mehr reagieren. Nach drei schnellen Aus war das Spiel mit 10:13 verloren.
Die Speyer Turtles haben einfach kein Glück. Deutlich verbessert am Schlag wurden zwar sehr viele Bälle getroffen und auch einige schöne Hits gelandet, allerdings flogen auch viele Schläge direkt zu den Gegnern die somit einfache Aus erzielen konnten. Nach nunmehr sechs Niederlagen stehen die Turtles auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Verbandsliga Baseball. Allerdings zeigen sie sich deutlich verbessert als zu Beginn der Saison und somit bleibt die Hoffnung in der zweiten Hälfte der Saison doch noch siegreich vom Platz zu gehen.
Es spielten: Reuther, Göddelmann Marco (je 2), Dhuy, Brzoska, Schneider Marcus, Diven, Zechinato, Nabi (je 1), Mülberger, Göddelmann Danny. (brz)

19.06.05: Speyer: Ein großer Kampf der Speyer Turtles gegen die Mainz A's wurde nicht belohnt. Bei der 19:22 Niederlage in der Verbandsliga Baseball haben die Domstädter erneut das Nachsehen.

Zu Beginn der Partie in der zwischen den Mainz A's und den Speyer Turtles dominierte der Werfer der Gäste aus der Landeshauptstadt. Erst als im dritten Durchgang die A's bereits mit 8:0 führten und der Gäste-Pitcher beim achten Schlagmann sein siebtes Strike Out warf, begannen die Turtles auch in der Offensive dagegen zu halten. Nach einigen guten Schlägen verkürzten die Turtles auf 3:8. Ab jetzt sollten die nächsten Durchgänge ausgeglichener verlaufen. Der Speyerer Verteidigung unterliefen dabei nahezu keine Fehler und nach Durchgang sechs stand es 5:12. In der ersten Hälfte des siebten Spielabschnittes sorgten drei weitere Runs der Gäste für ein mögliches vorzeitiges Ende beim Stand von 15:5 für Mainz. Wer nun die Turtles bereits abgeschrieben hatte, sah sich getäuscht. Der Knoten schien geplatzt zu sein und der Rückstand wurde Punkt für Punkt reduziert. So stand es am Ende des siebten Innings auf einmal nur noch 14:15 und die Turtles waren zurück im Spiel. Dieser Zwischenspurt hat aber auch viele Kräfte gekostet und so musste Sven Zechinato nach sieben sehr guten geworfenen Innings im achten Durchgang erst durch Marcus Schneider, dann durch Christian Dhuy auf dem Werferhügel abgelöst werden. Da Christian Dhuy leicht angeschlagen in die Partie ging, versuchte Marcus Schneider zum ersten Mal auf dem Werferhügel sein Glück. Schnell erkannte Coach Frank Brzoska, dass dies wohl doch noch zu früh für den an sich sehr starken Spieler ist und brachte ihn bereits nach drei Schlagleuten auf seine angestammte Position des Shortstops zurück und setzte auf den Routinier Christian Dhuy. Doch da waren bereits vier weitere Mainzer zu Hause und am Ende des achten Durchgangs stand es sogar 14:20. Der neunte und letzte Durchgang stand nun an. Nachdem Christian Dhuy zwar nur zwei weitere Punkte zum 14:22 zuließ, schien die Ausgangssituation nahezu aussichtslos, dennoch zeigten die Turtles erneut ihr Kämpferherz. Leider reichten fünf Runs nur noch für den 19:22 Endstand und die fünfte Niederlage der Saison.
"Solche Spiele kann bzw. muss man gewinnen". Dies war das Fazit von Coach Frank Brzoska nach der Partie. Aber die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Es sind kleine Schritte, welche die Speyer Turtles derzeit nach vorne gehen, und es war erneut eine Steigerung zu erkennen. Das ist das wichtigste für dieses Jahr. Vor Beginn der Saison, in der es kein Absteiger geben wird, wurde die Marschrichtung klar festgelegt. Der Abschluß des Aufbaus einer jungen Mannschaft, verstärkt durch einige alte Hasen. Diese Mannschaft nimmt nun langsam Form an und man muss einfach von Spiel zu Spiel schauen.
Es spielten: Dhuy, Schneider Markus (je 3), Reuther, Schneider Marcus, Göddelmann, Donner, Adam (je 2), Diehl, Zechinato, Brzoska (je 1), Nabi. (brz)

11.06.05: Speyer: Mit zwei Siegen gegen die Bad Homburg Hornets (7:4 und 15:5) melden sich die Damen der Speyer Turtles in der Verbandsliga Softball zurück. Eine sehr konzentrierte Verteidigung und eine deutliche Steigerung am Schlag waren dabei die Grundlagen für den Erfolg.

Die Bad Homburg Hornets waren bisher der Angstgegner der Speyer Turtles. In den vergangenen zwei Jahren war gegen die Hessinnen nur selten ein Sieg zu holen. Gerade deshalb warnte Frank Brzoska seine Mädels noch einmal vor dem Spiel. Ab dem ersten Inning mussten sie voll konzentriert sein. Denn allzu oft hat man bereits zu Beginn der Begegnungen zu viele Punkte abgegeben und somit Spiele verloren. Dies nahmen sich die Lady Turtles dann auch zu Herzen. Die ersten vier Durchgänge ließen sie keinen Punkt der Hornets zu und überzeugten auch dann, wenn die Gäste Läuferinnen auf Base brachten. In der Offensive brauchten die Domstädterinnen zwar auch etwas, doch nach einem Punkt in Inning zwei, vier Punkten in Spielabschnitt drei und zwei weiteren Runs in Durchgang vier lagen die Lady Turtles mit 7:0 in Front. Ein kurzer Durchhänger im fünften Inning sorgte dafür, dass Bad Homburg noch einmal auf 7:4 verkürzen konnte. Dies sollte aber die einzige Unsicherheit im Spiel der Gastgeberinnen sein, denn nach zwei weiteren punktlosen Durchgängen war das erste Spiel mit 7:4 gewonnen.
Dieser Sieg schien Sicherheit gegeben zu haben, denn Spiel zwei begann mit einem Kracher. Mit mehreren guten Schlägen und konzentriertem Baserunning konnten die Damen aus Speyer nach Inning eins mit 11:2 in Führung gehen. So stand es auch nach Durchgang zwei, als Inga Braun Claudia Brzoska als Werferin ablöste. Diese hatte bis dahin mit ihrer besten Saisonleistung die Gäste voll im Griff. Inga Braun zeigte nun, dass sie mittlerweile mehr ist als nur die Ersatzpitcherin. Auch sie hielt die Hornets in Schach, die zwar auch selbst die Bälle trafen, aber durch die sehr gute Verteidigung der Lady Turtles nur noch drei weitere Punkte erzielen konnten. Da die Domstädterinnen ihrerseits noch vier weitere Punkte erzielten, war dann das Spiel beim Stand von 15:5 nach fünf gespielten Durchgängen bereits vorzeitig beendet.
Zum ersten mal in dieser Saison zeigten die Speyerer Damen ihr tatsächliches Potential. Sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff konnten sie überzeugen und blieben auch nach Fehlern, die immer einmal passieren, voll konzentriert und schüttelten diese schnell ab. Besonders wichtig sind die beiden Siege, da der Konkurrent aus Frankfurt in Saarlouis auch einmal erfolgreich war. Durch den doppelten Punktgewinn haben die Domstädterinnen nun ihren Vorsprung um einen Sieg ausgebaut und liegen mit 5 Siegen und 11 Niederlagen zwei Punkte vor Frankfurt.
Es spielten: Nessel (2/3), Pietsch (1/3), Brzoska (1/3), Matheis (2/1), Nebel (-/1), Braun (-/1), Becker (-/1), Nagy (-/1), Markgraf (1/1), Reuther. Brz

05.06.05: Darmstadt: Eine deutliche Niederlage im ersten Spiel (5:17) und ein abruptes Ende im von Spiel zwei. So fuhren die Damen der Speyer Turtles am Sonntag abend von Darmstadt nach Hause.

Gegen den haushohen Favorit, die Darmstadt Rockets, fuhren die Speyer Lady Turtles mit einer Rumpfmannschaft nach Hessen. Nur neun Spielerinnen standen Coach Frank Brzoska zur Verfügung, was genau der Anzahl an benötigten Spielerinnen entspricht. Obwohl die Hessinnen selbst auf einige Stammspielerinnen verzichten mussten, konnten die Domstädterinnen dies nicht ausnutzen. Gegen die dritte Werferin der Rockets kamen die Lady Turtles erst langsam in Tritt. Als das Spiel nach einigen Unachtsamkeiten beim Zwischenstand von 2:10 schon fast entschieden schien, kam auf einmal Hoffnung auf, denn die Turtles konnten noch einmal auf 5:11 verkürzen. Als im vierten Durchgang dann die Speyerer Damen sogar bei keinem Aus alle Bases besetzt hatten, ging der Darmstädter Coach auf Nummer sicher und wechselte die Werferin aus. Die neue Pitcherin der Rockets lies den Damen aus Speyer dann keine Chance mehr und nach sechs weiteren Punkten der Gastgeberinnen war das Spiel mit 5:17 beendet.
Das zweite Spiel war dann auf einmal schneller beendet als alle glaubten. Nach einer 2:0 Führung und einem halben Inning mussten die Speyerer Damen aufgeben. Ute Nürnberger verletzte sich am Fuß und konnte nicht mehr spielen. Damit waren die Damen aus Speyer nur noch zu acht und somit eine Spielerin zu wenig. Diese Partie wird nun mit 0:7 für Darmstadt gewertet.
Trotz der beiden Niederlagen bleiben die Damen aus Speyer auf Platz fünf in der Verbandsliga Softball, aber bei den nächsten 6 Spielen müssen weitere Siege her um sich ein kleines Polster für die Play Downs zu erspielen.
Es spielten: Braun, Brzoska, Pietsch, Matheis, Reuther (je 1 Punkt), Nessel, Nebel, Stoller, Nürnberger. (brz)

04.06.05: Speyer: Die Herren der Speyer Turtles können nicht gewinnen. Mit einem 5:17 gegen die Neustadt Saints kassierten die Baseballer aus der Donmstadt ihre vierte Niederlage im vierten Spiel.

Ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen auf der Seite der Speyer Turtles war die Partie am Wochenende gegen den Lokalrivalen aus Neustadt. Wie Coach Frank Brzoska befürchtete, mussten die Gastgeber wieder einmal versuchen durch Ihre Verteidigung im Spiel zu bleiben. Am Schlag zeigten die Domstädter zwar bessere Leistungen als in den ersten drei Partien, dennoch konnte man nicht den Druck aufbauen, den man braucht um einen Gegner wie die Saints in Gefahr zu bringen. In der Verteidigung zeigte man teilweise sehr überzeugende Arbeit, zum großen Teil war die Defence der Domstädter aber löchriger als ein Schweizer Käse. So gingen die Neustädter bis zu Durchgang fünf mit 11:0 in Führung, wogegen die Speyerer Herren erst jetzt zu begreifen schienen, dass man immer noch eine Chance hatte. Allerdings kam es am Ende nicht über eine Ergebniskorrektur hinaus, da weitere Fehler dafür sorgten, den Vorsprung der Saints nicht entscheidend zu verkürzen.
Ein 5:17 nach acht Innings und 3 Stunden Spielzeit ist eine zu hohe Niederlage. Gegenüber den letzten Spielen war eine deutliche Steigerung zwar erkennbar, aber 14 Fehler in der Verteidigung bedeuten in der Verbandsliga, dass man ein solches Spiel sicher verliert.
Es spielten: Brzoska (2 Runs), Janson, Mülberger, Zechinato (je 1), Reuther, Göddelmann, Schneider Marcus, Schneider Markus, Adam, Lurtz, Donner, Dhuy. (brz)

22.05.05: Speyer: Trotz eines Sieges (11:10) im ersten Spiel gegen die Gießen Busters können die Speyer Lady Turtles nicht zufrieden sein. Denn Spiel zwei ging nach einer schlechten Leistung der Domstädter mit 17:21 an die Gäste aus Hessen.

Nach fünf Niederlagen in Folge mussten die Damen des 1. BSV Turtles Speyer endlich wieder gewinnen. Konzentriert gingen sie deshalb auch in die erste Begegnung gegen den Aufsteiger aus Hessen, die Gießen Busters. Diese konnten zwar zuerst mit 3:2 in Führung gehen, doch bereits im dritten Durchgang gingen die Domstädterinnen mit 6:3 in Front und bauten diese auf ein 9:3 in Spielabschnitt fünf aus. Besonders überzeugend dabei die gute Leistung der Verteidigung, die in vier Innings keinen Punkt der Gäste zuließen. Im sechsten Spielabschnitt kamen nun die Busters begünstigt von Fehlern in der Turtles Verteidigung wieder heran. Fünf Punkte der Gäste machten die Begegnung auf einmal wieder spannend. Doch dies schockte die Speyerer Damen nicht. Denn nach einem 11:8 im sechsten Durchgang, ließen die Domstädterinnen nur noch zwei Punkte in Inning sieben zu und der erste Sieg des Tages war perfekt.
Eigentlich hätten die Lady Turtles nun sicherer in die zweite Begegnung gehen müssen. Doch bereits im ersten Durchgang konnten die Hessinen durch vier Fehler der Turtles Verteidigung mit 7:0 in Führung gehen. Schnell kamen die Damen aus Speyer zwar auf 5:7 nach Inning zwei heran, doch bereits in Durchgang drei und vier gerieten die Domstädterinnen weiter in Bedrängnis. Ein 18:6 Zwischenstand nach dem vierten Durchgang veranlasste Coach Frank Brzoska zu deutlichen Worten. Wenn man am heutigen Tag verlieren sollte, dann mit Anstand, denn viele dieser Punkte waren einfach hergeschenkt. Diese Ansprache schien gewirkt zu haben und nach 10 Punkten in Spielabschnitt fünf und einem 16:20 Zwischenstand kam noch einmal Hoffnung auf. Auch aufgrund der Tatsache, dass die Verteidigung endlich wieder das zeigte, was sie eigentlich kann und in Inning sechs und sieben nur noch einen weiteren Punkt zuließ. Leider konnten aber die Domstädterinnen nun nicht weiter heran kommen. Nur ein weiterer Punkt bedeutete den 17:21 Endstand.
Mit dieser Punkteteilung haben die Speyerer Damen zwar das Ziel erreicht wieder zu gewinnen, doch die unnötige Niederlage schmerzt. In den 8 verbleibenden Partien müssen die Domstädterinnen nun weiter hart kämpfen um nicht abgeschlagen in die Play Downs zu gehen.
Es spielten: Nagy (3/3), Braun (1/1), Nebel (1/2), Brzoska (-/2), Mattheis (1/1), Pietsch (2/2), Becker (1/3), Markgraf (1/-), Dietrich (1/-), Nürnberger (-/1), Schuhmacher (-/2). (brz)

08.05.05: Speyer: Nur zwei schlechte Durchgänge reichten am Sonntag bei den Damen der Speyer Turtles aus, um den Lohn von 12 gut gespielten Innings nicht einzufahren. In beiden Spielen sorgte je ein kurzer Durchhänger gegen Frankfurt 1860 für eine 6:15 und 6:11 Niederlage.

Als ob sie noch in der Umkleide wären. So begannen die Damen der Turtles Spiel 1. Drei grobe Fehler der Verteidigung sorgten dafür, dass man nicht ohne Gegenpunkt zum ersten Mal selbst an den Schlag kam, sondern bereits 11 Runs aufzuholen hatte. Dies veranlasste Coach Frank Brzoska ein ernstes Wörtchen mit seinen Spielerinnen zu reden und dies schien Wirkung zu zeigen. Langsam kamen die Speyerer Damen an die Gäste aus Hessen heran, wobei das 5:12 auch der knappeste Zwischenstand war. Trotz des 6:15 Endstandes zeigten die Domstädterinnen nach dem ersten Durchgang ein sehr gutes Spiel, was am Ende leider nicht belohnt wurde.
Mit dieser Leistung gingen die Damen aus Speyer auch in Spiel 2. Sie zeigten eine sehr konzentrierte Verteidigung und selbst gute Treffer am Schlag. So bauten die Damen langsam ein Führung aus, die nach dem fünften Durchgang mit 5:2 zwar knapp, aber sicher schien. Doch nach fünf sehr guten Innings folgte nun ein schwacher Durchgang. Sieben Gegenpunkte und auf einmal ein 5:9 Rückstand nach Inning sechs. So raubten sich die Turtles auch in diesem Spiel den Erfolg für eine gute Leistung. Denn im siebten und letzten Spielabschnitt konnte zwar noch einmal gepunktet werden, aber es blieb bei einem 6:11 Rückstand und der zweiten Niederlage in der zweiten Partie.
So war die Stimmung gemischt. Die Niederlagen schmerzten zwar sehr, aber die sehr gute Leistung, die nur durch zwei von 14 Durchgängen nicht belohnt wurde machte auch Mut. Allerdings müssen die Damen aus Speyer nach 1:5 Punkten aus den letzten sechs Spielen nun langsam zittern. Statt der erhofften Möglichkeit, nach dieser englischen Woche den Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht zu haben, steht der Schritt in die Abstiegsrunde mehr oder weniger fest, in der sich dann im August die Domstädterinnen richtig reinhängen müssen, um nicht in die Relegation um den Abstieg im September zu müssen. Bis dahin sind es aber erst noch einmal 10 Spiele in der regulären Runde. Nach dieser Leistung muss da auch noch der ein oder andere Sieg drin sein.
Die Punkte erzielten: Nessel (-/1), Nebel (1/2), Brzoska (1/-), Matheis (1/1), Markgraf (1/-), Stoller (1/1), Becker (1/-), Dietrich (-/1), Braun, Schuhmacher. (brz)

06.05.05: Speyer: Enttäuschte Gesichter bei den Lady Turtles. Die Chance verpasst sich vom Tabellenende abzusetzen und den Weg in die obere Tabellenhälfte zu finden. So sieht das Fazit nach den zwei Niederlagen der Damen 3:7 und 33:36 gegen die Saarlouis Hornets aus.

Das erste Spiel der Speyerer Softballerinnen gegen die Saarlouis Hornets war hochklassig. Die Saarlouis Hornets konnten zwar bereits im ersten Durchgang mit 2:0 in Führung gehen, doch diesen Vorsprung glichen die Domstädterinnen im zweiten Inning aus und gingen ihrerseits nach Spielabschnitt drei mit 3:2 in Führung. Diese Führung hielt auch bis nach Durchgang vier. Die bisher fehlerlose Verteidigung der Lady Turtles sollte nun aber entscheidend patzen. Fehler in Durchgang fünf und sieben sorgten für 5 weitere Runs der Gäste aus dem Saarland und am Ende eine 3:7 Niederlage. Allerdings muss man ebenfalls der Offence den Vorwurf machen, einfach nicht genügend Druck auf die Verteidigung der Hornets ausgeübt zu haben, denn es gelang nur in zwei Durchgängen Punkte zu erzielen.
Ins zweite Spiel starteten die Damen aus Speyer erschreckend schwach. Nach 2 1/2 Durchgängen stand es 18:1 für die Saarlouis Hornets, als die Saarländerinnen Ihre Werferin auswechseln mussten. Das Blatt schien sich nun zu wenden, denn die weiteren Werferinnen der Gäste konnten bei weitem nicht das gleiche Niveau erreichen wie die Vorgängerin. Dies nutzten die Damen aus Speyer konsequent und gingen sogar nach Inning vier mit 25:18 in Führung. Wer jetzt glaubte, dass dies die Entscheidung war sah sich leider getäuscht. Anscheinend zu sicher waren sich die Turtles, denn plötzlich lies die Konzentration nach, die Hornets punkteten wieder und kamen an die Domstädterinnen ran. Nach sechs Durchgängen glichen Sie dann zum ersten mal beim Stand von 26:26 aus. Als sie dann auch noch 5 weitere Runs in Inning sieben erzielten sahen sich die Damen aus Speyer auf der Verliererstraße. Doch auch die Lady Turtles glichen nun zum 31:31 aus, wodurch es zu extra Innings kam. Durchgang 8 sollte nun aber die Entscheidung bringen. 5 Punkten von Saarlouis konnten die Speyerer Damen nur noch 2 Runs entgegensetzen und so ging auch Spiel zwei mit 36:33 an die Saarländerinnen. Nach fast 3 1/2 Stunden Spielzeit von Spiel zwei war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Keiner wusste wie dies passieren konnte.
Diese Niederlagen bringen die Damen aus Speyer nun in Zugzwang. Es sind zwar erst 4 von 12 Begegnungen gespielt, aber insbesondere Niederlagen gegen direkte Konkurrentinnen sind immer besonders bitter. Jetzt heißt es zu kämpfen und in den nächsten Spielen wieder richtig zuzuschlagen.
Es spielten: Nagy (-/4), Braun (1/3), Nebel (-/4), Brzoska (1/3), Pietsch (-/4), Mattheis (1/4), Nessel (-/5), Markgraf (-/1), Becker (-/2), Schumacher (-/3), Dietrich. (brz)

01.05.05 - Gießen: Mit einem Sieg und einer Niederlage kehren die Speyer Lady Turtles nur teilweise zufrieden aus Gießen nach Hause. Durch viele Absagen stand Coach Frank Brzoska nur ein Teil des regulären Kaders zur Verfügung, weshalb die Punkteteilung gegen die Gießen Busters dann doch in Ordnung ging.

Als Nathalie Matheis Freitags noch Ihre Zusage gab, dass sie am Sonntag spielen kann, gab es für den Trainer der Damenmannschaft der Speyer Turtles eine andere Hiobsbotschaft. Die etatmäßige zweite Werferin Inga Braun musste krank zu Hause bleiben und so sah die Ausgangssituation schon wieder schlechter aus. Kurzfristig sprangen Karin Stoller und Birgit Reuther ein, die berufs- und studienbedingt eigentlich pausieren.
So dezimiert begannen die Lady Turtles Spiel eins überraschend stark. Mit fünf Runs wurde eine 5:3 Führung nach dem ersten Durchgang erzielt. Allerdings kamen die Domstädterinnen nun außer Tritt und die Gastgeberinnen konnten erst auf 5:4 verkürzen und nach Durchgang vier sogar mit 6:5 in Führung gehen. Jetzt zeigten die Speyerer Damen aber Moral. Auch wenn es an diesem Tag nicht so richtig laufen sollte, bissen Sie sich durch, erkämpften in Durchgang sechs die Führung mit 7:6 zurück und erhöhten in Spielabschnitt sieben noch einmal auf 8:6. Besonders die Verteidigung, die in den Innings davor den Busters das Punkten einfach machte sollte in Spiel eins dann den Ausschlag für den Sieg geben, denn fehler- und punktlos wurden die letzten drei Durchgänge bestritten.
In der zweiten Partie konnten die Gießen Busters erst einmal in Führung gehen. Einen 1:0 Vorsprung glichen die Damen aus Speyer aber direkt wieder aus und bauten zur Hälfte des dritten Durchgangs ihre Führung auf 10:3 aus. Jetzt musste allerdings Claudia Brzoska das Werfermal verlassen, denn sie hatte Ihre maximale Anzahl an geworfenen Innings erreicht. Susi Nebel und Melanie Becker versuchten den Ausfall von Inga Braun zu kompensieren. Aber obwohl beide im Training bereits sehr gute Leistungen zeigen, ist die Situation im Spiel doch immer eine andere und sobald eine Schlagfrau in der Batters Box steht, kommt die Nervosität mit ins Spiel. Diese war beiden deutlich anzumerken und dies nutzten die Busters gnadenlos aus. 21 Runs in den nächsten drei Durchgängen konnten durch die Lady Turtles im Angriff nicht eingeholt werden. Denn obwohl auch bei Gießen nun ein deutlich schwächeres Pitching gegeben war, nutzen dies die Domstädterinnen nicht und erzielten ihrerseits nur vier weitere Punkte. Der 14:24 Endstand fiel deshalb eindeutig zu hoch aus.
Eine Punkteteilung mit diesem stark dezimierten Kader ist am Ende dann doch fast das Optimum. Gerade gegen den Aufsteiger aus Gießen ist zumindest ein Sieg notwendig um sich erst einmal etwas vom Tabellenende abzusetzen. In den nächsten beiden Heimspielen geht es nun darum, gegen direkte Konkurrenten Punkte einzufahren um möglichst frühzeitig mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun zu haben.
Die Punkte erzielten: Nessel (2/3), Matheis (2/1), Brzoska (1/1), Nebel (1/1), Markgraf (1/1), Becker (-/2), Reuther (1/3), Dietrich (-/2), Pietsch, Stoller. (brz)

23.04.05: Speyer: Die Herren des 1. BSV Turtles Speyer können wirklich nicht gewinnen. Schlimmer als das Ergebnis von 2:18 gegen die Saarlouis Hornets ist die Tatsache, dass das Ergebnis so auch in Ordnung geht.

Im ersten Inning des Spieles der Baseball Herren der Turtles gegen die Saarlouis Hornets begann alles wie gewünscht für die Domstädter. Nach einer sicheren Defence im ersten Inning und nur einem zugelassenen Run für die Gäste aus dem Saarland konnten die Gastgeber aus Speyer mit 2:1 in Führung gehen. Danach sollte sich aber das Spiel schnell drehen. Nachlässigkeiten der Verteidigung in Spielabschnitt zwei sorgten auf einmal für einen 2:7 Rückstand. Was nun folgte kam Coach Brzoska bekannt vor. Am Schlag wollte es nicht klappen, und wer am Schlag nichts trifft kann keine Punkte erzielen. Genauso sollte es auch in Durchgang zwei und drei kommen und die Speyer Turtles dann mit 2:10 in Rückstand liegen. Das gleiche Bild in Spielabschnitt vier. Saarlouis erhöhte durch gute Schlagleistungen auf 2:13, die Domstädter erzielten keinen weiteren Punkt. Im fünften Inning kam dann Daniel Janson für Sven Zechinato auf den Mound. Zechinato, der keineswegs eine schlechte Leistung bot, konnte die Gäste aus dem Saarland aber einfach nicht in Schacht halten. Daniel Janson, in seinem ersten Einsatz als Werfer in einem Pflichtspiel wurde so zwar ins kalte Wasser geworfen, lies aber nur zwei weitere Punkte bei bereits zwei Aus zu. Jetzt verpassten es die Turtles allerdings das dritte Aus zu machen. Drei weitere Hornets umliefen die Bases und erzielten zusätzliche Punkte. 2:18 in Durchgang fünf bedeutete, dass die Domstädter zwei Punkte brauchten um weiter im Spiel zu bleiben. Dies gelang allerdings nicht und somit war dies auch der Endstand.
Auf dem Boden der Tatsachen angelangt sind jetzt die Herren der Speyer Turtles. Jeder einzelne Spieler kann mehr als er am Samstag gezeigt hat. Bringen tut dies aber am Ende nichts, denn mit der dritten Niederlage im dritten Spiel stehen die Domstädter im Tabellenkeller. Eine Woche Pause, dann zwei Spiele gegen die Büchenbeuren Braves. Jetzt müssen sich die Baseballer aus Speyer zusammenreißen.
Es spielten: Dhuy, Reuther (je 1 Punkt), Brzoska, Janson, Göddelmann Marco, Nabi, Adam, Hook, Schneider Markus, Zechinato, Lurtz. (brz)

17.04.05 - Mainz: Mit hängenden Köpfen und der Gewissheit wieder einmal nicht gezeigt zu haben was in der Mannschaft steckt, fuhren die Herren des 1. BSV Turtles Speyer aus Mainz nach Hause. Eine 4:14 Niederlage gegen die Mainz A's zehrt an den Nerven des Coaches und der Spieler.

Solide begannen die Speyer Turtles die Partie gegen die Gastgeber aus der Landeshauptstadt. Drei schnelle Aus beendeten Durchgang eins mit einem 0:0. Aggressives Baserunning sorgte dann im zweiten Inning für eine knappe 1:0 Führung, bevor die A's an den Schlag kamen. Die eigentlich routinierte Defense der Turtles stärkte nun sowohl im zweiten als auch im dritten Durchgang ihrem Werfer Sven Zechinato nur wenig den Rücken. Die Mainz A's brachten die Bälle ins Spiel und die Verteidigung der Turtles verpasste es die notwendigen Aus zu machen. Zu viele Fehler schlichen sich in die Abwehr, so dass nach Durchgang drei auf einmal ein 1:12 Rückstand zu Buche stand. Jetzt begann Coach Frank Brzoska die eigenen Reihen durcheinander zu werfen. Nahezu das komplette Infield wurde ausgetauscht, Werfer Zechinato durch Jon Diven ersetzt und auch im Outfield wurde gewechselt. Es schien aber dadurch noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen, denn die Turtles liesen jetzt nur noch wenige Punkte zu, kamen sogar kurz noch einmal auf 3:12 heran, was aber nur ein kurzes aufbäumen bedeutete. Am Ende spielten die Mainz A's das ganze sehr souverän nach Hause und gewannen die Partie nach sieben Innings mit 14:4.
Wieder einmal hat es nicht gereicht. Langsam muss man sich die Frage stellen ob hier wirklich nicht mehr Potential in der Mannschaft steckt oder woran es sonst liegt. Das Potential kann es eigentlich nicht sein. Die Speyer Turtles haben seit zwei/drei Jahren die eindeutig beste Formation, allerdings müssen nun endlich die Leistungen des Trainings auch im Spiel gezeigt werden. Ansonsten wird man jede Partie mit den Sätzen beenden dass mehr drin war und es wieder einmal nicht gereicht hat. Vielleicht geht jetzt ein Ruck durch die Mannschaft und sie nutzt bereits am nächsten Wochenende die Chance um gegen Saarlouis erfolgreich zu sein.
Es spielten: Diven, Brzoska, Göddelmann Marco, Brzoska (je 1 Punkt), Reuther, Schneider Marcus, Dhuy, Janson, Mülberger, Schneider Markus, Adam, Lurtz, Nabi, Göddelmann Danny. (brz)

16.04.05 Saarlouis: Es ist geschafft, der erste Sieg für den 1. BSV Turtles Speyer wurde am Samstag eingefahren. Zwar mussten sich die Damen der Domstädter in Partie eins mit 5:10 geschlagen geben, das zweite Spiel gewannen die Spielerinnen um Coach Frank Brzoska aber souverän mit 19:6.

Mit 10 Spielerinnen ging es nahezu voll besetzt für die Speyer Lady Turtles auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. Die Saarlouis Hornets ihrerseits auch nur mit 11 Spielerinnen am Start sollten sich als der erwartet schwere Gegner darstellen. Besonders mit der gegnerischen Werferin kamen die Spielerinnen aus der Domstadt nicht zurecht. Dennoch konnten die Turtles die Partie eng gestalten, denn ihrerseits spielten sie in der Verteidigung sehr solide. So stand es zum Ende des dritten Durchgangs auch nur 2:0 für Saarlouis und nun begannen die Spielerinnen aus Speyer endlich zu Punkten. Nach guten Schlägen und aggressiven Baserunning gingen sie mit 4:2 in Führung und konnten diese zur Mitte des fünften Durchgangs auf 5:2 ausbauen. Jetzt kam aber das Inning, welches die Damen nahezu in jeder Partie haben. Komischerweise ging auf einmal in der Verteidigung nichts mehr. Einfache Aus wurden versäumt und so drehten die Hornets die Partie und gingen wieder mit 8:5 in Führung. Als die Damen aus Speyer nun in Spielabschnitt sechs keinen weiteren Punkt erzielten entschied sich Coach Frank Brzoska die bisher sehr gut spielende Werferin Claudia Brzoska gegen Inga Braun zu tauschen, um der etatmäßigen Werferin der Domstädter für das zweite Spiel weitere Innings zu ermöglichen. Inga Braun, die mittlerweile deutlich mehr als ein Notnagel ist, machte ihre Sache sehr gut. Sie lies nur zwei weitere Punkte zu und zwang die Hornets in ein siebtes Inning, was auch ein weiteres Inning auf dem Konto der Hornets Werferin bedeutete. Denn im Softball dürfen Werferinnen in den zwei Partien des Tages in Summe nur 9 Innings werfen wodurch Claudia Brzoska vier, der Werferin aus Saarlouis nur zwei Innings blieben. Am Ende ging dann die Partie trotz einer guten Leistung mit 10:5 an die gastgebenden Hornets.
Die zweite Begegnung erschien wie eine Parallele zu Spiel eins. In den beiden Innings, welche die Saarländische Werferin noch bestreiten durfte, gelang es den Damen aus Speyer nicht einen Punkt zu erzielen. Nach dem nun erforderlichen Werferwechsel drehten die Domstädterinnen aber auf. In Inning drei gingen sie mit 4:3 in Führung, bauten diese auf ein 6:3 nach Durchgang vier aus, bevor auch Claudia Brzoska erneut die Werferposition mit Inga Braun wechselte. Inga Braun zeigte erneut eine sehr gute Leistung und hielt die schlagstarken Hornets in Schach. Mit einer guten Verteidigung im Rücken bauten die Lady Turtles die Führung erst auf 8:3 aus, bevor ein so genanntes "Big Inning" in Durchgang sechs folgte. 11 Punkte und eine sichere 19:3 Führung für die Speyerer Damen bedeuteten die Entscheidung. Als die Saarländerinnen Ihrerseits dann nur noch drei weitere Punkte erzielten war die Begegnung mit 19:6 für Speyer gewonnen.
Diese Punkteteilung ist sehr wichtig für die Damen aus Speyer, denn gegen direkte Konkurrenten wie die Saarlouis Hornets bedeutet jeder Sieg ein kleiner Vorteil. Besonders die gute Leistung der Verteidigung gibt Hoffnung für die nächsten Spiele. Fehler passieren, aber diese muss man dann abschütteln. Dies haben die Damen aus der Domstadt am Samstag einfach besser hinbekommen als die gastgebenden Hornets.
Es spielten: Nessel (1/2), Nebel (-/2), Brzoska (-/1), Pietsch (-/5), Markgraf (1/2), Matheis (2/4), Braun (1/1), Becker (-/1), Dietrich (-/1), Schuhmacher. brz

10.04.05 - Speyer: Während die Herren die Heimpremiere am Samstag wegen der Witterungsverhältnisse absagen mussten, starteten die Damen am Sonntag mit zwei Niederlagen in die Saison. Sie mussten sich in Speyer mit 2:28 und 0:11 gegen die Darmstadt Rockets geschlagen geben.

Der erste Saisonsieg hätte es am Samstag für die Baseballer des 1. BSV Turtles Speyer werden sollten. Als bereits um 9 Uhr ein Anruf von den Gästen aus Büchenbeuren mit der der Auskunft kam, dass es im Hunsrück nach Schnee aussieht, schwante es Coach Frank Brzoska schon. Auch der Platz in Speyer wies einige große Pfützen auf. Insbesondere die stark verdichteten Bereiche auf der Laufbahn um den Sportplatz am Hallenbad verhinderten, dass das Wasser im Infield und Outfield ablaufen konnte. So musste man dann das Spiel absagen und nutzte die Zeit mit Arbeiten rund um den Platz.
Zum Glück spielte dann Sonntags das Wetter mit als die Damen zu ihrer Heimspielpremiere luden. Der haushohe Favorit aus Darmstadt, die Darmstadt Rockets, reisten selbstverständlich mit ihrer Nationalmannschaftswerferin Sina Wirth an. Diese zeigte auch direkt zu Beginn von Spiel eins, warum sie Deutschland im Softball vertritt. Die Speyerer Damen trafen zwar den Ball, aber es kamen meißtens nur einfach fangbare Bälle dabei heraus, so dass die Darmstädter die ersten beiden Innings ohne Gegenpunkte beendeten. Ihrerseits waren die Gäste aus Hessen aber hellwach in der Offensive. Jeder Ball wurde getroffen und somit die Verteidigung der Lady Turtles ständig unter Druck gesetzt. Zudem mussten sich die Damen aus Speyer erst einmal wieder an das Spiel gewöhnen. 13 Punkte im ersten Durchgang und ein weiterer in Inning zwei sorgten bereits früh für die Vorentscheidung. Erst jetzt hielten die Gastgeberinnen langsam dagegen. Nach drei weiteren Punkten durch Darmstadt kamen auch die Domstädterinnen zu ihren ersten beiden Runs der Saison. Durchgang vier sollte nun aber die Partie beenden. 11 weitere Punkte durch die Rockets führten zu einem vorzeitigen Ende bei einem Endstand von 2:28.
Konzentrierter starteten die Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska dann in die zweite Partie. Die Abwehr zeigte dieses Mal was wirklich machbar ist. Zwar bekamen die Lady Turtles direkt im ersten Spielabschnitt 5 Gegenpunkte, aber ab dann lies man nur noch wenige gute Spielzüge der Hessinnen zu. Aber auch in Spiel zwei war dann das Problem, dass die Rockets sich auf ihre Werferin Sina Wirth verlassen konnten. Noch souveräner als in Partie eins lies sie dieses Mal gar keinen Gegenpunkt zu. So blieb das gute Verteidigungsspiel der Pfälzerinnen, die zwar immer noch Punkte zuliesen, aber bis zu Durchgang 5 mit nur 11:0 in Rückstand lagen unbelohnt. Denn dieser 11:0 Rückstand bedeutete auch dieses Mal das vorzeitige Ende und die zweite Niederlage an diesem Tag.
Trotz dieser beiden verlorenen Partien liesen die Damen aus Speyer den Kopf nicht hängen. Besonders im zweiten Spiel haben Sie erkannt, dass sie sich keineswegs verstecken brauchen. Die Lady Turtles haben wieder eine gute Mannschaft zusammen und können nun auf die nächsten Begegnungen und vielleicht auch dann die ersten Siege schauen.
Es spielten: Schuhmacher, Nebel (je 1 Punkt), Braun, Brzoska, Markgraf, Matheis, Nagy, Nessel, Becker, Winterle. (brz)

03.04.2005 - Neustadt: Nach einem starken und konzentrierten Beginn verlieren die Speyer Turtles Ihre Eröffnungspartie mit 3:13 gegen die Neustadt Saints!

Viel vorgenommen hatten sich die Baseballer der Speyer Turtles am letzten Samstag in ihrem ersten Saisonspiel bei den Neustadt Saints. So begannen die Domstädter auch sehr konzentriert und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Trotz einiger kurzfristiger Absagen fand Coach Frank Brzoska eine gute Formation, die in den ersten Durchgängen auch in der Verteidigung überzeugen konnte. Zwar kamen die Gastgeber von der Weinstraße im dritten Inning auf 3:2 heran, was auch an kleinen Unaufmerksamkeiten der Turtles Abwehr lag, aber dies schüttelten die Domstädter schnell wieder ab.
Jetzt erkannte man aber die eigentliche Schwäche der Speyerer Baseballer. Im Angriff kommt noch zu wenig. Zu selten wird der Ball zwingend ins Feld geschlagen und so hatten die Saints ihrerseits ein leichtes Spiel in der Verteidigung. Sie liesen jetzt keinen weiteren Punkt zu und griffen selbst im sechsten Durchgang verstärkt an. Als die bisher sehr starke Abwehr der Domstädter kurz ihre Konzentration verlor war es auch geschehen. Die Neustadt Saints nutzen durch starkes Schlagspiel und aggressives Baserunning auch die kleinste Chance, erzielten 8 Punkte und sorgten somit mit einem 10:3 Zwischenstand für die Vorentscheidung.
Von diesem Schock erholten sich die Turtles nicht, wodurch die Saints dann im nächsten Inning und drei weiteren Runs die Partie mit 13:3 für sich entschieden.
Eindeutig zu hoch ist das Ergebnis am Samstag ausgefallen. Die Gastgeber von der Weinstraße waren einfach das routiniertere und eingespieltere Team. Hier erkannte man die Erfahrung, die den jungen Turtles fehlt. Trotzdem kann man positiv in die nächsten Spiele gehen, denn die Ansätze waren da, leider fehlte die Konstanz.
Es spielten: Reuther, Brzoska, Schneider Marcus (je 1 Run), Janson, Adam, Hook, Göddelmann Marco, Nabi, Zechinato, Schneider Markus, Göddelmann Danny, Dhuy (brz)