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Info zur Turtles Presse

 

 

 

Presse 2007

25.08.07 - St. Ingbert: Die Speyer Turtles verspielen in St. Ingbert beinahe einen sicher geglaubten Sieg, gewinnen am Ende aber verdient mit 31:22. Trotz einer 12 Punkte Führung zur Mitte des fünften Durchgangs gehen die Baseballer aus Speyer über die volle Distanz von 9 Innings und benötigen viereinhalb Stunden für den Erfolg.

Gerade einmal 9 Spieler nahmen die Fahrt ins Saarland auf Seiten des 1. BSV Turtles Speyer auf sich. Berufs-, urlaubs- und verletzungsbedingt fehlten 7 Spieler auf Seiten der Domstädter, darunter auch Edgar Avacov, der fürs Wochenende fest eingeplant war, im letzten Training vor dem Spiel sich bei einem Sturz aber das Schlüsselbein brach. Die Verletzungsmisere scheint also nicht abzureisen. Obwohl ohne einen Ersatzspieler im Saarland, war ein Lichtblick für Trainer Frank Brzoska, dass er dennoch nahezu mit Bestformation bei den St. Ingbert Devils antreten konnte. Dies zeigte sich in den ersten Durchgängen. Zwar sollten die Domstädter in Spielabschnitt eins und zwei keinen Punkt erzielen, Tobias Adam lies als Werfer für die Turtles den Gastgebern aber ebenfalls keine Chance zu, selbst zu punkten. Fünf Strikeouts in den ersten beiden Durchgängen weisen auf das Potential hin, welches in dem 19-jährigen steckt. Im dritten Spielabschnitt machten die Turtles zum ersten Mal ernst. Sieben Punkte brachten die Schildkröten nach Hause und erneut blieb die Verteidigung im Anschluß fehler- und punktlos. Drei weitere Runs im vierten Inning bedeuteten eine sichere 10:0 Führung, aber auch die Gastgeber aus dem Saarland, kamen jetzt zu den ersten Runs und verkürzten auf 10:2. Zu sicher waren sich die Turtles wohl nach der Offensive des fünften Spielabschnitts, denn mit einer 14:2 Führung war man gedanklich schon auf der Heimfahrt. Anders ist es nicht zu erklären, dass St. Ingbert auf einmal Punkt für Punkt nach Hause brachte. Es waren zahlreiche gute Schläge der Gastgeber dabei, dennoch unterliefen der Verteidigung der Domstädter zum einen leichte Fehler, zum anderen lief man nicht konsequent genug nach den Bällen und erlaubte den Devils fleisig Runs nach Hause zu bringen. Langsam schien auch Tobias Adam die Kraft auszugehen, so dass Christian Dhuy nach 8 Punkten der Gastgeber auf den Werferhügel kam. Der routinierte Werfer beruhigte das ganze wieder, konnte aber auch nicht verhindern, dass am Ende 13 Punkte auf dem Konto der Devils standen und die sichere Führung sich in einen 14:15 Rückstand drehte.
Das Spiel war  wieder vollkommen offen und  nach einem ausgeglichenen sechsten Inning mit jeweils zwei Punkten für beide Teams setzten sich die Turtles nun zu Beginn des siebten Spielabschnittes wieder ab. Besonders am Schlag hatten die Domstädter einen guten Tag erwischt. Mit 23 Hits, darunter 9 Doubles nutzen sie das etwas kleinere Feld in St. Ingbert konsequent aus. Fünf gute Schläge im siebten Inning bedeuteten dann auch sieben weitere Punkte und erst einmal wieder Ruhe in den Reihen der Turtles. Weniger schöne „Unterstützung“ bekamen die Speyerer nun auch von den Gastgebern. Verletzungsbedingt musste ein Spieler der Devils das Feld verlassen, und da kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand, die Gastgeber das Spiel zu acht fortsetzen. Dies brachte den Devils in der Verteidigung zwar keinen echten Nachteil, aber im Angriff wurde das Fehlen des neunten Mannes dann als automatisches Aus gewertet, wenn dieser an den Schlag gekommen wäre.
Somit gehandicapt gelang den Devils im siebten Durchgang zwar noch der 23:20 Anschluß, jetzt setzte sich aber die Routine der Turtles und die des Werfers Christian Dhuy durch. Selbst erzielte man in den folgenden beiden Spielabschnitten 8 weitere Punkte. Zwei Runs von St. Ingbert bedeuteten dann nach 4 Stunden und 30 Minuten einen am Ende doch sicheren und hochverdienten 31:22 Sieg für die Speyer Turtles.
Unnötig spannend machten es die Domstädter. Mit nunmehr 7 Siegen bei 4 Niederlagen wahrten die Turtles aber die Chance sich vom derzeit vierten Tabellenplatz auf Platz drei in der Landesliga zu verbessern. Dafür müssen nun aber auch noch die beiden ausstehenden Spiele gewonnen weden.
Es spielten: Brzoska (7 Runs), Reuther (6), Janson (5), Dhuy, Fesser (je 3), Göddelmann, Mülberger, Adam (je 2), Nabi (1). (brz)

12.08.07 - Frankfurt: Die Saison der Softballmannschaft des 1. BSV Turtles Speyer endet mit einem 22:11 Sieg und einer 8:9 Niederage gegen Frankfurt 1860. Damit beenden sie die Verbandsligasaison mit einem fünften Patz.

Die Damen aus Speyer begannen den ersten Spielabschnitt des ersten Spiels als ob sie schnellstmöglich den letzten Spieltag der Saison beenden wollten. Mit 9 Hits, davon 3 Triples überraschten die Domstädterinnen die Hessinnen und erzielten 19 Punkte. Aber so gut die Schlagleistung war, so schnell wurde deutlich woran es an diesem Wochenende mangeln sollte. Zwei Feldfehler bedeuteten vier Runs für die Frankfurter Damen allerdings einen deutlichen 19:4 Zwischenstand.
Zu früh gaben sie die Lady Turtles nun mit dem Vorsprung zufrieden. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung gingen die Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska auf Sparflamme. Dies bedeutete einen 21:7, 22:7 und 22:11 Zwischenstand nach den Innings zwei bis vier. Als der fünfte Spielabschnitt punktlos blieb war die erste Begegnung gewonnen.
Die zweite Begegnung begann zwar mit einem Kracher durch einen Homerun von Susi Nebel, in Summe aber ausgeglichen. Erstmals konnten die Gastgeberinnen nach einem Spielabschnit in Führung gehen. Mit 3:2 und 4:3 lag Frankfurt nach Inning eins und zwei in Front. Als der Tabellenletzte nach dem dritten Spielabschnitt gar mit 5:3 führte, ging ein Ruck durch das Speyerer Team. Ohne Punkte wurde der vierte Durchgang beendet, bevor die Lady Turtles zuerst drei, dann zwei Punkte erzielten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Speyerer auch souverän in der Verteidigung, so dass ein 8:5 Vorsprung für die Domstädterinnen heraussprang. Jetzt einfach kein Gegenpunkt in Inning sieben. Dies sollte doch möglich sein? Aber im entscheidenden Moment schlichen sich erneut Konzentrationsschwächen ein. Mit bereits zwei Aus kam der entscheidende vierte Run für Frankfurt nach Hause und die Begegnung für Speyer war verloren.
So ist der letzte Spieltag wie ein Spiegelbild für die komplette Saison. In beiden Spielen zeigten die Speyer Lady Turtles was sie können, aber auf der anderen Seite auch deutlich woran es mangelt. Nicht immer werden die 100% erreicht und in diesem Moment verlieren die Domstädterinnen die Begegnungen. So beenden die Speyerer Damen mit einem fünften Platz die Saison 2007. Woran man im Winter arbeiten muss weiß jede Spielerin ganz genau. Wird hier konsequent gearbeitet, muss nächstes Jahr mehr drin sein.
Es spielten: Matheis (3/2), Nebel (2/1), Stegmüller (3/2), Brzoska (2/1), Kelso (3/1), Braun (1/-), Becker (2/-), Madeleine Schmidt (3/-), Dietrich (3/-), Reuther (-/1), Kristin Schmidt, Ney. (brz)

29.07.07 - Bous: Das Wetter im Saarland sagte beim Landesligaspiel alles Aus. Nieselregen und ein Schauer zum Ende begleitete die Niederlage der Baseballer des 1. BSV Turtles Speyer gegen Lokomotive Bous. Damit ist das Hoffen auf den Titel beendet.

Das man Baseball auch bei Regen spielen kann bewiesen die Herren der Turtles am Sonntag. Die Schilidkröten sollten bei leichtem Nieselregen zu Beginn der Begegnung naturgemäß in Vorteil sein. Mit schönen Hits durch Christian Dhuy und Frank Brzoska wurde eine 2:0 Führung erzielt. Bous konterte zwar mit drei Punkten zum 3:2, die Domstädter legten aber direkt nach und gingen Ihrerseits mit 5:3 in Front. Diese Führung sollte bis zur Mitte des vierten Spielabschnittes reichen. Die Turtles erwischten in der Offensive einen ganz passablen Tag, und auch in der Verteidigung waren es nur wenige Fehler. Diese sollten die Begegnung aber drehen, denn Bous nutzte die Schwäche konsequent aus. Sechs Runs und ein 5:9 Rückstand waren das Resutat. Doch die Turtles verkrochen die Köpfe nicht in ihrem Panzer. Zwar hatten Sie jetzt bei manchem Schlag etwas Pech und die ein und andere Schiedsrichterentscheidung war alles andere als Nachvollziehbar, dennoch kamen sie auf 6:9 heran und hielten auch die Gastgeber erst einmal zu Null. Besonders zu betonen, dass sowohl Jon Diven als auch Christian Dhuy auf der Werferposition überzeugten. Es lag bestimmt nicht an den beiden, dass Bous im siebten Inning auf 6:11 erhöhte. In Durchgang 8 machte es Speyer noch einmal spannend. Zwei Runs waren bei erst einem Aus erzielt als eine weitere schlechte Umpireentscheisdung den Durchgang abrupt beendete und die Aufholjagd beim Stand von 8:11 stoppte. Resignation machte sich breit. Die Lokomotive erzielte weitere drei Punkte und so mussten die Domstädter bereits sechs Runs in Inning 9 erzielen, um die Begegnung fortzusetzen. Dies gelang nicht und nach gut drei Stunden war die Begegnung mit 8:14 verloren.
Mit 5 Siegen und 4 Niederlagen verbleiben die Turtles auf dem vierten Platz in der Landesliga Baseball. Das Saisonziel, einen Platz im vorderen Mittelfeld ist somit immer noch im Visier, das i-Tüpfelchen, um die Meisterschaft mitspielen zu können ist damit aber abgehakt.
Es spielten: Marcus Schneider (3), Dhuy, Reuther, Diven, Göddelmann, Lurtz (je 3), Brzoska, Donner, Nabi, Fesser, Mülberger. (brz)

22.07.07 - Speyer: Die Damen-Verbandsligamannschaft der Speyer Turtles konnte die Ausfälle von einigen Stammspielern gegen die Giessen Busters nicht kompensieren. Mit 1:25 und 5:14 unterlagen die Domstädterinnen deutlich und nicht unverdient gegen die Hessinnen.

Die Softballmannschaft des 1. BSV Turtles Speyer spielt im Moment um die oft zitierte "goldene Ananas". Auf Platz fünf in der Verbandsliga Softball müssten sämtliche verbleibenden Spiele gewonnen werden, um nach oben noch ein Platz besser zu werden. Nach unten in der Tabelle ist der Vorsprung so groß, dass auch nichts mehr passieren kann. Somit waren die Ausfälle von vier Stammspielern am Sonntag zwar ärgerlich, gab den Spielern aber eine Chance, die während der Saison nicht so oft zum Zuge kamen.
Besonders in der Offensive sollte sich dies aber auswirken, denn die gute Werferin der Giessen Busters ließ nur wenigen Spielerinnen der Turtles eine Chance sich mit einem guten Schlag eine Base zu erlaufen. Dies sollte zwar im ersten Durchgang gelingen, doch nach einem 1:3 Zischenstand nach diesem Durchgang war es auch mit Punkten bereits zu Ende. Nach dem zweiten Spielabschnitt sorgten Fehler der Verteidigung für einen hohe 1:9 Rückstand, was Trainer Frank Brzoska dazu veranlasste Claudia Brzoska für das zweite Spiel zu schonen, und zuerst Melanie Becker, dann Susi Nebel eine Chance auf der Werferposition zu geben. Beide machten Ihre Sache nicht schlecht, verloren aber den Mut, als einfache Aus nicht gemacht wurden und sie selbst nicht jeden Ball in der Strike Zone unterbrachten. Dass die Verteidigung hier keine Unterstützung war macht die Tatsache deutlich, dass von den 16 Punkten, die Giessen in Durchgang drei und vier erzielen sollte, gerade einmal sieben den Werfern anzulasten waren. Mit 1:25 war die Begegnung dann nach vier Spielabschnitten vorzeitig beendet und in den Reihen der Domstädterinnen war der Frust groß.
Kampflos wollte man sich in Spiel zwei nicht ergeben. Claudia Brzoska kam zurück auf die Werferposition und im ersten Durchgang wurden schnell drei Punkte erzielt. So souverän man im ersten Inning war, so nachlässig agierten die Spielerinnen wieder in Inning zwei. Fünf der sieben Busters Punkte gingen zulasten von Fehlern und so brachte der eine Punkt der Turtles Offensive bei einem 1:7 Zwischenstand nach Durchgang zwei nur wenig Hoffnung. Wie Licht und Schatten war an diesem Sonntag die Turtles Verteidigung. Denn in Spielabschnitt drei und vier blieben die Lady Turtles ohne Gegenpunkte. Selbst aber erzielten die Domstädterinnen vier Punkte im vierten Inning und ein 5:7 Rückstand bedeutete wieder Hoffnung auf Seiten der Pfälzerinnen.
So schnell die Hoffnung aufkeimte, so schnell war sie wieder dahin, denn erneut zeigte sich die Verteidigung nicht von der besten Seite und erlaubte fünf weiteren Gästespielerinnen zu punkten. Man muss anerkennen, dass jede Busters Spielerin einfach den Ball gut schlagen kann, dennoch machte insbesondere das Speyerer Outfield nicht viele Anstalten dies zu verhindern und mancher weite Schlag wurde einfach nicht aggressiv genug erlaufen. Dieser erneute deutliche Rückstand brach endgültig die Moral der Lady Turtles wodurch die Niederlage mit 5:14 am Ende des siebten Innings nicht zu verhindern war.
Die Damen der Turtles haben sich am Sonntag ihrem Schicksal zwar ergeben, dennoch wollen sie am letzten Spieltag noch einmal zeigen dass sie es besser können. Gegen Frankfurt 1860 soll zum Saisonende noch einmal ein Sieg her und die Saison wenigstens teilweise erfolgreich beendet werden.
Es spielten: Stegmüller (1/-), Mattheis (-/1), Nebel (-/1), Madeleine Schmidt (-/1), Yvonne Reuther (-/1), Brzoska, Becker, Ney, Dietrich, Siebecker, Kristin Schmidt (brz)

15.07.07 - Bad Homburg: Mit zwei Niederlagen (0:15 und 5:15) gegen die Bad Homburg Hornets begraben die Speyer Lady Turtles in der Verbandsliga Softball alle Hoffnungen auf den dritten Tabellenplatz.

Nach den drei erwarteten Absagen, fuhr am Ende das "letzte" Aufgebot für die Speyer Lady Turtles zum Spiel gegen die Bad Homburg Hornets. Kurzfristig waren auch noch Melanie Becker, Christine Hölz und Viktoria Siebecker nicht mit am Start, so dass gerade einmal neun Domstädterinnen zu Beginn des Spieles zur Verfügung standen. Das erste Spiel sollte schnell deutlich machen, woran es bei den Turtles hapert. In jedem Durchgang kamen maximal vier beziehungsweise fünf Spielerinnen von Coach Frank Brzoska an den Schlag. Ohne einen Hit sollte am Ende sogar das ganze Team nach vier Durchgängen bleiben. Dagegen erwiesen sich die Gastgeberinnen aus Hessen als äußerst schlagstark. Mit jeweils fünf Punkten im ersten und zweiten Spielabschnitt bauten die Hessinnen schnell die Führung aus. Nach einem dritten Inning mit nur einen Punkt für die Hornets, brachte der vierte Durchgang bereits das Ende der Begegnung. Vier weitere Runs und ein 15:0 Zwischenstand für die Gastgeberinnen reichten aus um den Sieg nach Hause zu fahren. Symbolisch für das ganze Team ein Missgeschick von Rebecca Ney, welche durch die Sonne geblendet einen hohen Flugball direkt auf dem Kopf bekam und nach kurzer Behandlungszeit zum Glück weiter spielen konnte.
Zu deutlich war die Niederlage in der ersten Begegnung, weshalb die Speyerer Damen sich nicht noch einmal so hoch schlagen lassen wollten. Im ersten Spielabschnitt gingen die Domstädterinnen auch mit 3:0 in Führung. Dies sollte aber die einzige Führung an diesem Tag für die Lady Turtles bleiben. Denn bereits beim Nachschlag glichen die Hornets zuerst auf 3:3 aus, danach gingen sie im zweiten Spielabschnitt mit 7:3 in Front. Doch dieses Mal gaben die Damen aus der Pfalz nicht gleich auf. Im dritten Inning verkürzten die Damen aus Speyer auf 4:7, nach einem punktlosen Spielabschnitt zu Beginn des fünften Innings dann auf 5:8. Die Damen aus Speyer hielten die Partie offen, doch jetzt gaben die Hornets noch einmal Gas. Sechs weitere gute Schläge bedeuteten sieben weitere Punkte für die Gastgeberinnen und ein vorzeitiges Ende der Begegnung beim Stand von 5:15.
Mit diesen beiden Niederlagen verabschieden sich die Speyer Lady Turtles aus dem Rennen um den dritten Tabellenplatz. Derzeit auf Platz fünf wird sich wohl auch kaum noch was ändern. Zu groß ist der Vorsprung auf Platz sechs und sieben, auf der anderen Seite wird auch Giessen, die derzeit den vierten Platz einnehmen nicht mehr einzuholen sein, wenn sie am Sonntag beide Begegnungen gegen Bous gewonnen haben sollten. Somit können die Domstädterinnen die Saison an den letzten beiden Spieltagen locker ausklingen lassen.
Es spielten: Stegmüller (2), Nebel, Brzoska, Madeleine Schmidt (je 1), Kristin Schmidt, Braun, Matheis, Ney, Dietrich (brz)

08.07.07 - Speyer: Mit einem deutlichen 18:3 Sieg gegen die St. Wendel Brewers festigen die Speyer Turtles den vierten Tabellenplatz mit nunmehr 5 Siegen und 3 Niederlagen. Ein guter Durchgang reichte dabei den Gastgebern, um den Tabellenvorletzten aus dem Saarland deutlich zu bezwingen.

Die Baseballer der Turtles Speyer wollten am Sonntag kurzen Prozess gegen den Tabellenvorletzten aus St. Wendel machen. Doch die Partie begann zwar gut, aber mit jeweils drei Punkten in Spielabschnitt eins und zwei konnten die Gastgeber sich nicht deutlich absetzen. Außerdem erzielten auch die Brewers zwei Runs, was eine 6:2 Führung nach dem zweiten Durchgang bedeutete. Tobias Adam auf dem Mound kam etwas schleppend ins Spiel. Am Ende der Begegnung sollten zwar 9 Strike Outs und nur 2 Walks zu Buche stehen, doch in den ersten Durchgängen wollte es nicht so gut klappen. Dennoch zeigte der Turtles Nachwuchsspieler, dass großes Potential in ihm steckt und er für die Zukunft eine wichtige Rolle als Werfer spielen kann.
Die Offensive bereitete Trainer Frank Brzoska aber erneut Sorge. Die Gästewerfer waren nicht schlecht, aber auf alle Fälle schlagbar. Nur 11 Hits und 5 Strike Outs bedeuteten keine Glanzleistung in der Offensive. Dafür blieb man im Baserunning konzentriert. Gegen die weibliche Catcherin nutzen die Turtles jede Möglichkeit auf das nächste Base zu laufen, wodurch am Ende 21 Stolen Bases zu Buche standen.
Die Schwäche am Schlag bedeuteten in Durchgang drei nur einen weiteren Punkt und die Gäste aus St. Wendel kamen zur Mitte des vierten Durchgangs sogar noch einmal auf 7:3 heran. Das vierte Inning sollte nun aber die Entscheidung bringen. Zumindest in diesem Durchgang gab es zahlreiche Hits und mit acht weiteren Punkten erlangten die Turtles eine sichere 15:3 Führung. Im nächsten Spielabschnitt machten die Domstädter dann den Sack zu. Drei weitere Punkte bei keinem Aus reichten, um den Sieg mit 18:3 nach Hause zu bringen.
Mit diesem Erfolg halten die Turtles zwar den Kontakt an die Spitze, aber mit drei Niederlagen haben sie nur noch eine theoretische Chance auf die Meisterschaft. Derzeit auf Platz vier haben die Domstädter aber auch einen deutlichen Abstand zum Tabellenfünften. Die nächste Partie führt zum Tabellenführer nach Bous. Hier könnten die Turtles noch einmal das Titelrennen spannend machen. Mit einer Niederlage kann man dagegen die Saison ausklingen lassen und sich auf ein zweites Jahr Landesliga einrichten.
Es spielten: Mülberger (3), Reuther, Göddelmann, Dhuy, Janson, Lurtz, Markus Schneider, Donner (je 2), Brzoska (1), Avacov, Adam, Nabi. (brz)

01.07.07 - Saarbrücken: Ein Spiel ohne gute Vorzeichen endete auch mit einer Niederlage der Speyer Turtles gegen die Saarbrücken Riverbandits. Mit 2:10 treten die Baseballer aus der Domstadt die Rückreise aus dem Saarland an und bleiben auf Platz drei der Landesliga.

Bis kurz vor der Abfahrt war nicht klar, ob die Speyer Turtles vollzählig im Saarland antreten würden. Kurz vor der Partie gegen die Riverbandits bekam Coach Frank Brzoska immer mehr Absagen. Dennoch fuhren die Domstädter letztendlich mit 9 Spielern und somit einem kompletten Feld ins Saarland.
Beide Teams blieben zu Beginn der Partie konzentriert. Eine kleine Schwäche in der Turtles Verteidigung sorgte für 2 Punkte auf Seiten der Gastgeber. Spätestens im zweiten Durchgang setzte sich aber das Pech auf Seiten der Domstädter fort. Ralf Lurtz zerrte sich die Wade und musste mangels Reservespieler aber bis zum Ende der Partie die Zähne zusammen beißen. Auch der Rest der Mannschaft biss sich durch diese Phase der Begegnung. Am Schlag sollte gar nichts klappen, aber immerhin die Verteidigung hielt dicht. Im zweiten Inning schickte Tobias Adam als Werfer direkt drei Spieler in Folge durch Strike Outs zurück auf die Bank, im dritten Spielabschnitt machte das Feld die notwendigen Aus, konnte aber leider einen weiteren Punkt der Riverbandits nicht verhindern. Punktlos blieb Durchgang vier. Im fünften Spielabschnitt kamen die Turtles dann sogar auf 1:3 heran, bevor in der Verteidigung das nächste Unglück passierte. Conrad Zielke versuchte einen weiten Ball zu erlaufen, vergaß dabei die Spielfeldumrandung und prallte mit voller Wucht gegen das Geländer des Platzes. Ein Wunder, dass er sich ebenfalls nach einer längeren Behandlungspause ins Feld stellte und die Partie zu Ende spielte.
Spätestens da hätten die Speyer Turtles merken sollen, dass an diesem Tag wohl nichts zu holen ist. 1:5 und 2:5 dann die Zwischenstände nach Inning fünf und sechs. Im siebten Spielabschnitt verschärften die Gastgeber noch einmal das Tempo. Hart schlugen sie die Bälle ins Feld, erzielten fünf weitere Runs und lagen mit 2:10 in Front. Angeschlagen verließ die Turtles nun die Motivation, brachten das Spiel zwar über die volle Spielzeit von neun Innings, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.
Positiv an diesem Tag, dass die Verteidigung trotz mehrerer Umstellungen fehlerlos blieb. Christian Dhuy, Frank Brzoska und Edgar Avacov überzeugten auf ungewohnten Infieldpositionen. Dass hier kein Fehler passierte lässt weitere Optionen für die Zukunft offen. Am Ende waren die Turtles auch froh, dass die beiden Verletzungen hoffentlich glimpflich ausgegangen sind. Conrad Zielke ist vorsichtshalber noch direkt ins Krankenhaus, es hätte aber auf den ersten Blick deutlich mehr passieren können. So waren die Domstädter zwar nicht glücklich über die Niederlage, weil deutlich mehr drin war, aber am Ende hat das bessere Team einfach gewonnen. Somit ist der zweite Platz, den die Turtles mit diesem Sieg erlangt hätten erst einmal außer Reichweite.
Es spielten: Göddelmann, Adam (je 1), Dhuy, Brzoska, Marcus Schneider, Avacov, Lurtz, Nabi, Zielke (brz)

17.06.07 - Speyer: Der Tabellenführer der Verbandsliga Softball aus Mainz war bei den Speyer Lady Turtles zu Gast. Umso erfreulicher, dass die erste Begegnung mit 5:4 gewonnen wurde, bevor man Spiel zwei mit 2:21 verlor.

Die Mainz A's sind immer ein harter Gegner in der Verbandsliga Softball. Für die Speyer Turtles war die Ausgangslage deshalb klar. Man hat nichts zu verlieren, kann also nur gewinnen. So starteten die Speyerer Spielerinnen auch konzentriert in die erste Begegnung. Claudia Brzoska sollte am Werfermal eine bärenstarke Verteidigung hinter sich haben. Dies zeigten bereits die ersten beiden Durchgänge, als im ersten Spielabschnitt gerade einmal vier Mainzer Spielerinnen an den Schlag gingen, im zweiten Durchgang gar nur drei A's an die Homeplate treten konnten, bevor die Lady Turtles ihre drei notwendigen Aus erzielten. Allerdings bot sich das gleiche Bild, wenn die Gastgeberinnen in die Offensive gingen. So war der Zwischenstand nach dem zweiten Durchgang 0:0. Bei bereits zwei Aus für Speyer im dritten Inning, half ein Fehler den Gästen aus Mainz zu Ihren ersten Punkten. Schnell schüttelten die Turtles allerdings das Ganze ab, machten das fehlende dritte Aus und ließen so nur 2 Punkte zu. Ein schöner Hit sollte dann auch reichen, um den Abstand auf 1:2 zu verkürzen. Jetzt wurden die Damen aus der Landeshauptstadt nervös. Ungewohnt für die sonst so sichere Verteidigung der A's unterliefen Ihnen Fehler, welche die Damen aus Speyer souverän ausnutzten. Nach zwei schönen Schlägen von Stegmüller und Brzoska erreichte man am Ende gar vier Punkten und eine 5:2 Führung.
Nach dem vierten Spielabschnitt war es nun aber noch ein langer Weg und drei schwere Innings standen vor den Speyerer Damen. Denn Mainz gab sich natürlich nicht auf. Bedingt durch einen weiteren Fehler der Verteidigung erzielten die Gäste erst das 5:3, bevor sie im sechsten Spielabschnitt gar das 5:4 nach Hause brachten. So musste nun der letzte Durchgang das Spiel entscheiden. Nach einem schnellen Aus, schien das Spiel seinen oftmals gewohnten Weg zu gehen. Durch einen Fehler kam der mögliche Ausgleich für Mainz auf die erste Base. Die Verteidigung der Turtles wollte nun den Sieg aber nicht mehr aus der Hand geben. Zwei weitere Aus bei den folgenden beiden Schlagleuten bedeuteten die Überraschung in der ersten Partie und den 5:4 Sieg für die Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska.
War im ersten Spiel die Verteidigung der Garant für den Erfolg der Speyerer Softballerinnen, ließ diese im zweiten Spiel die zweite Werferin der Turtles schnell in Stich. Inga Braun begann als Pitcherin Spiel zwei. Nach drei Schlagfrauen waren auch bereits zwei Aus erzielt, als die Mainzerinnen sich auf die langsamere Werferin der Turtles eingestellt hatten und die Bälle hart ins Feld schlugen. Zu viele Fehler bedeuteten nun sieben Punkte für Mainz und einen Dämpfer bei der Euphorie der Lady Turtles. Zwar konnten die Gastgeberinnen selbst zwei Punkte zum 2:7 erzielen, als aber im nächsten Spielabschnitt erneut sechs Runs durch die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt nach Hause gelaufen wurden, war die Luft raus. Dem 2:13 Zwischenstand konnte man nichts entgegensetzen. Claudia Brzoska kam nun zwar noch einmal für zwei Innings auf die Werferposition und komischerweise machte das Feld nun auch wieder die Aus, doch selbst am Schlag konnte man nicht an die Leistung von Spiel eins anknüpfen. Somit blieb es beim 2:13 bis zu Beginn des fünften Spielabschnittes, in dem Inga Braun wieder auf die Werferposition zurückkehren musste. Und erneut wechselte die Leistung der Speyerer Verteidigung. Vier Feldfehler, 8 Runs für Mainz, ein 2:21 Zwischenstand sollte dann nach diesem Durchgang auch der 2:21 Sieg für Mainz bedeuten.
Obwohl man in Speyer mit dem zweiten Spiel ganz und gar nicht zufrieden sein kann, überwiegt die Freude über den Sieg in Spiel eins. Mit nunmehr 8 Siegen bei 10 Niederlagen hat man weiter den Anschluss an Platz drei gehalten. Vor den letzten drei Spieltagen ist dies eine noch sehr gute Ausgangssituation für die Lady Turtles.
Es spielten: Stegmüller (1/1), Brzoska (1/1), Nebel (1/-), Becker (1/-), Madeleine Schmidt (1/-), Braun, Kelso, Kämpfer, Reuther, Ney, Matheis, Kristin Schmidt, Schulz. (brz)

16.06.07 - Saarlouis Hornets den Stachel. Mit 21:20 gewinnen die Domstädter und verdrängen die Saarländer von Platz drei in der Landesliga Baseball.

Große Fragezeichen standen vor der Partie der Speyer Turtles gegen die Saarlouis Hornets. Mit Marcus Schneider und Trainer Frank Brzoska, fehlten zwei Spieler der Startformation. Außerdem hatte Saarlouis erst drei Spiele bestreitet, was noch keine echte Aussage über die Leistung zuließ. So begann die Begegnung mit einem Abtasten des Gegners. Die Gäste konnten nach Spielabschnitt eins mit 1:0 in Führung gehen, was die Domstädter im nächsten Inning ihrerseits in eine 5:1 Führung umwandeln sollten. Wie so oft sollten nun aber nur zwei kleine Fehler die Turtles wieder ins Hintertreffen bringen. Erst fünf Punkte für Saarlouis in Inning drei, dann einer und drei in den Durchgängen vier und fünf bedeuteten ein 10:5 Rückstand. Die Nervosität setzte sich im Angriff fort. Nur ein weiterer Punkt gelang den Baseballern aus Speyer, während sich die Hornets weiter auf und davon machten. Zur Mitte des siebten Spielabschnittes stand es dann 6:15, die Köpfe der Turtles hingen nach unten und keiner glaubte mehr an den Sieg. Auch die drei Punkte, welchen den Vorsprung der Gastgeber auf 9:15 verkürzten, wollten da nicht helfen. Jetzt drehte Tobias Adam, der bereits in Durchgang sechs Christian Dhuy auf der Werferposition ersetzte, richtig auf. Der Speyerer Nachwuchsspieler lies nur noch wenige Angreifer der Hornets auf die Base. Unterstützt durch die Defence der Turtles blieb man im achten Spielabschnitt ohne Gegenpunkt. Selbst ging man diszipliniert an den Schlag. Saarlouis setzte ebenfalls auf neue Werfer, welche aber nicht verhindern konnten, dass dieser achte Durchgang das Inning für die Domstädter werden sollte. Sieben Punkte für die Pfälzer sorgten für die erste Führung der Turtles vor dem letzten Durchgang.
Jetzt sollte das Spiel aber endgültig nicht mehr an Spannung zu überbieten sein. Die Gäste aus Saarlouis erzielten vier Punkte und die Speyerer Spieler sahen die Aufholjagd schon als erfolglos beendet. Die Turtles konterten aber direkt. Selbst erzielten sie drei Runs, was ein 19:19 Unentschieden nach der regulären Spielzeit bedeutete. Jetzt gibt es im Baseball aber kein Unentschieden, was extra Innings bedeutete, in dem die Hornets zuerst an den Schlag gingen. Es gab zwar drei schnelle Aus gegen die Saarländern, dennoch gelang ihnen erneut ein Punkt und die Führung. Erzielten die Speyerer Spieler nun zwei Punkte wäre die Begegnung gewonnen. Dies sollte den Domstädtern schneller als erwartet gelingen, denn nach nur vier Schlagleuten wurden die beiden Punkte für den Sieg erzielt und die Begegnung nach fast fünft Stunden gewonnen.
Solche Spiele gibt es selten und die Aufholjagd der Turtles wurde belohnt. Deshalb war die Freude auf Seiten der Domstädter riesig, denn mit 4 Siegen und 2 Niederlagen haben sie nicht nur die Saarlouis Hornets von der Tabellenspitze verdrängt, sondern zugleich den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten. In 14 Tagen geht es dann auch noch zum Tabellenzweiten aus Saarbrücken. Bei einer ähnlichen Leistung können die Turtles auch hier bestehen, und der Blick weiter noch oben gehen.
Es spielten: Göddelmann (5), Adam (4), Dhuy, Reuther, Fesser, Mülberger (je 2), Lurtz, Zielke, Donner, Markus Schneider (je 1), Janson, Henkes (brz)

10.06.07 - Speyer: Zwei starke Durchgänge reichen den Herren des 1. BSV Turtles Speyer aus, um die St. Ingbert Devils mit 20:8 wieder nach Hause ins Saarland zu schicken. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen stehen Sie nun sicher auf Platz vier der Landesliga Baseball.

Bereits eine Woche nachdem das Spiel gegen die St. Ingbert Devils ausgefallen ist, fand am Sonntag die Nachholbegegnung gegen das Team aus dem Saarland statt. Die Gäste mussten allerdings geschwächt anreisen, denn der reguläre erste Werfer konnte die Reise nach Speyer nicht mit antreten. Dagegen stand Trainer Frank Brzoska nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Dies zeigte sich allerdings noch nicht in den ersten beiden Durchgängen. Christian Dhuy als Werfer lies den Devils kaum eine Chance, doch auch der Turtles Offensive gelang zunächst nicht viel. Somit gab es nur wenige Punkte und einen 1:1 Zwischenstand nach dem zweiten Spielabschnitt. Besonders erwähnenswert der zweite Durchgang für Christian Dhuy, in dem er als Werfer drei Schlagleute der Gäste durch ein Strike Out direkt wieder auf die Bank schickte. Der dritte Durchgang sollte nun aber punktreicher werden. Zuerst legten die Gäste mit zwei Runs vor, bevor die Turtles ihre Keule endlich auspackten. 11 Punkte, nach sechs guten Schlägen bedeuteten eine scheinbar sichere 12:3 Führung für die Turtles. Allein vier Punkte kamen dabei durch einen "In The Park" Grand Slam Homerun von Frank Brzoska nach Hause. In the Park bedeutet, dass der Speyerer Spieler durch seinen Schlag alle Bases umrunden konnte, obwohl der Ball das Spielfeld nicht verlassen hat. Als die Domstädter im nächsten Inning auch noch auf 13:3 erhöhten, schienen sie sich bereits zu sicher. Tobias Adam kam im vierten Durchgang auf den Mound. Er lies den Devils keine Chance. In den beiden Durchgängen die er als Werfer eingesetzt war, konnten die Gäste keinen weiteren Punkt erzielen. Aber auch die Turtles blieben in Inning fünf punktlos und somit stand es weiterhin 13:3 zu Beginn des sechsten Spielabschnittes. Jetzt wechselte Frank Brzoska Edgar Avacov als Werfer ein. Dieser tat sich schwer und fand nicht so recht ins Spiel. Die Saarländer trafen die Bälle, erzielten ihrerseits fünf Runs und auf einmal gab es Aufregung in den Reihen der Turtles. Frank Brzoska nahm sich seine Jungs noch einmal zur Brust. Dies zeigte Wirkung, dann die Antwort kam prompt. Erneut wurden die Bälle getroffen. 7 Punkte wurden nach Hause geschlagen und somit die Führung auf 20:8 ausgebaut. So ging man in den siebten Spielabschnitt. Maximal zwei Punkte durften die Gäste erzielen, um ein vorzeitiges Ende des Spieles zu erzwingen. Edgar Avacov fand nun auch besser ins Spiel. Seine Würfe könnten die Devils nur schwach ins Feld bringen, was keine Gefahr für die Turtles Defensive darstellte. So brauchte es nur vier Schlagleute der Gäste um die notwendigen drei Aus zu erzielen.
Das Spiel war für Speyer gewonnen und der dritte Sieg der Saison erzielt. Besonders erfreulich dabei siebzehn gute Treffer der Domstädter. Endlich haben die Spieler der Turtles auch am Schlag bewiesen, dass sie den Ball treffen können. Wenn es im Angriff läuft, scheint auch die Verteidigung Sicherheit zu gewinnen, denn gerade einmal drei Fehler lies die Turtles Verteidigung in den sieben Durchgängen zu. Jetzt geht der Blick nach oben. Am nächsten Wochenende kommt der dritte der Landesliga, die Saarlouis Hornets, nach Speyer.
Es spielten: Marcus Schneider (4 Runs), Brzoska, Fesser (3), Reuther, Dhuy (je 2), Avacov, Göddelmann, Zielke, Janson, Markus Schneider, Donner (je 1), Adam, Nabi. (brz)

09.06.07 - Saarlouis: Zwei knappe Spiele, zwei knappe Niederlagen, am Ende fehlten den Damen des 1. BSV Turtles einfach nur ein Quäntchen Glück. Mit 4:8 und 9:10 verlieren die Domstädterinnen bei den Saarlouis Hornets beide Partien in der Verbandsliga Softball.

Durch den Ausfall der Catcherin Nathalie Matheis, musste das Damenteam der Speyer Turtles auf einigen Positionen umstellen. Susi Nebel übernahm im ersten Spiel die Catcherrolle, Caro Kelso rückte dafür ins Infield. Trotz der Änderung agierten die Pfälzerinnen souverän. Dem starken Team aus Saarlouis wurden nur wenige Möglichkeiten geboten selbst zu Punkten. Claudia Brzoska hielt die Offence der Hornets in Schach und die Verteidigung der Domstädter sorgte für die notwendigen Aus, wenn die Gastgeberinnen den Ball ins Spiel brachten. Selbst konnten die Lady Turtles aber auch nicht groß für Gefahr für die Verteidigung von Saarlouis sorgen. So stand es nach dem vierten Inning 1:1. Jetzt legten die Speyerer Damen vor. Sie begannen den fünften Spielabschnitt mit drei Punkten und zwangen die Hornets zu einer Reaktion. Diese blieb aber nicht aus. Schöne Schläge und ein Leichtsinnsfehler sorgten für vier Punkte der Gastgeberinnen und die erste Führung für die Hornissen. Der Meister der Verbandsliga 2006 lies sich diese Chance nun auch nicht mehr nehmen. Zuerst sorgten drei weitere Runs für den 4:8 Zwischenstand zugunsten der Saarländerinnen, was ein Inning später auch der Endstand sein sollte.
Von der guten Leistung in Spiel eins motiviert, starteten die Speyerer Damen das zweite Spiel ebenso aggressiv. Fünf Runs der Lady Turtles schockten die Saarländerinnen. Nur ein Run gelang ihnen als Antwort auf den starken Turtlesauftakt. Auch in den weiteren Durchgängen kamen die Hornets nicht in Tritt, die Damen aus Speyer, dieses Mal mit Inga Braun als Werferin, Claudia Brzoska auf der Catcher Position und Susi Nebel als der etatmäßige Shortstop, bauten den Vorsprung sogar aus. 7:2 und 8:2 waren die Zwischenstände von Inning drei und vier. Die Hornets verkürzten zwar auf 8:3, doch vor Durchgang sechs schien die Turtles Welt noch in Ordnung. Jetzt spielten die Gastgeberinnen aber Ihre Routine aus. Auf einmal trafen sie die Bälle, die Turtles Abwehr machte nicht mehr die Aus und nach diesem Inning stand es auf einmal 8:8. Kampflos wollten die Lady Turtles sich aber nicht ergeben. Im letzten Durchgang gingen die Speyerer Damen noch einmal mit 9:8 in Führung. Kein Punkt im letzten Schlagdurchgang und der Sieg wäre nach Speyer gegangen. Doch hier zeigte sich erneut die Routine der Hornets. Drei gute Schläge und dadurch zwei weitere Punkte reichten aus, um den zweiten Sieg des Tages mit 9:10 reinzuholen.
Gut gespielt, leider kein zählbares Ergebnis, damit fuhren die Damen wieder aus dem Saarland nach Hause. Für die Tabelle bringt es nichts gut gespielt zu haben, für das eigene Selbstvertrauen ist es aber ein wichtiges Zeichen. Man kann mit den Teams der Tabellenspitze mithalten. Etwas mehr Konzentration und etwas mehr Glück könnten solche Spiele auch für die Lady Turtles entscheiden.
Es spielten: Braun (1/1), Stegmüller (1/1), Brzoska (1/-), Kelso (-/2), Nebel (1/1), Kämpfer (-/2), Ney, (-/1), Dietrich (-/1), Reuther, Madeleine Schmidt, Becker. (brz)

03.06.07 - Speyer/Bous: Nur die Damenmannschaft der Speyer Turtles hatte die Chance, ein erfolgreiches Wochenende zu feiern. Am Sonntag kamen die Lady Turtles zu einem 17:12 und 14:1 Erfolg in Bous, während das Spiel der Herren am Samstag wegen einem unbespielbaren Platz abgesagt werden musste.

Lange Gesichter am Samstag morgen bei den Spielern der Speyer Turtles. Trotz Sonnenschein entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins das Spiel abzusagen, denn der wichtige Bereich zwischen Infield und Outfield stand nach den Regenfällen vom Freitag komplett unter Wasser. Somit wurde nichts aus einem möglichen Sieg gegen St. Ingbert und die Domstädter warten auf den Nachholtermin.
Die Damen des Vereins konnten wie geplant am Sonntag die Reise in Saarland auf sich nehmen. Bous Lokomotive, derzeit einen Platz hinter den Domstädterinnen, wollte natürlich nicht freiwillig den Lady Turtles die Punkte abgeben.
Die Gastgeberinnen gingen auch deutlich konzentrierter an den Start. Fehler in der Verteidigung der Turtles wurden konsequent ausgenutzt, die eigene Verteidigung stand sicher. So musste Frank Brzoska, der Speyerer Trainer, seinen Damen nach dem dritten Durchgang und einem 1:7 Rückstand kräftig ins Gewissen reden. Dies hat wohl Eindruck hinterlassen. Ab jetzt kämpften die Damen aus der Pfalz und konnten direkt auf 5:7 verkürzen und zur Hälfte des fünften Spielabschnittes gar zum 9:9 ausgleichen. Dem Ausgleich folgte die erste Führung zur Mitte des sechsten Durchgangs mit 11:10. Was sich bisher aber wie eine rote Linie durch das Spiel der Turtles zog, waren kurze Konzentrationsschwächen zu ungünstigen Zeitpunkten. Erneut hatten die Damen aus Speyer bereits zwei Aus im sechsten Inning erreicht, bevor Bous durch Fehler begünstigt mit zwei weiteren Runs erneut in Führung lag. So gingen die Spielerinnen mit einem 11:12 Rückstand in den letzten Durchgang. Dieses Mal sollte Bous aber etwas nachhelfen. Die Lady Turtles brachten die Bälle ins Feld und die Saarländerinnen machten die Fehler. Sechs weitere Punkte und ein 17:12 Vorsprung machte die Aufgabe im letzten Halbinning einfacher. Die Verteidigung der Turtles hielt dieses Mal stand, lies keinen Fehler zu, und so feierte das Team seinen ersten Erfolg des Spieltages. Herauszuheben dabei die Moral der Domstädterinnen, denn trotz des hohen Rückstandes kämpfte man sich im Spiel zurück und gewann am Ende zwar glücklich, dennoch aber verdient.
Nachdem die erste Begegnung bereits 2,5 Stunden dauerte, stellten sich die Lady Turtles auf einen langen Tag im Saarland ein. Die zweite Partie sollte nun aber deutlicher verlaufen. Nahezu fehlerlos agierte im zweiten Spiel die Turtles Verteidigung. Was im ersten Spiel noch die Schwachstelle war, sollte in der zweiten Begegnung den Ausschlag geben. Trotz guter Schläge der Lokomotive Bous, konnte die Turtles Defence immer eine entsprechende Antwort geben. Der Lok ging förmlich der Dampf aus. Dies zeigte sich auch auf der Werferposition. Die beiden Werferinnen der Gäste zeigten im Prinzip eine gute Leistung, verließen aber entnervt den Pitcherrubber, da die Lady Turtles immer wieder gute Treffer erzielten, zum anderen die enge Strike Zone der Schiedsrichterin ihnen zu schaffen machte. Nach Zwischenständen von 2:0, 5:0 und 8:0 musste versuchte dann die dritte Werferin der Saarländerinnen ihr Glück, was die Pfälzerinnen dankend ausnutzten und sechs weitere Punkte zum 14:0 Zwischenstand nach vier Durchgängen erzielten. Bous erzielte im Anschluss zwar noch den Ehrenpunkt, nach einem punktlosen fünften Spielabschnitt war die Begegnung aber vorzeitig für Speyer entschieden.
Mit diesen beiden Siegen bleibt der Blick weiter nach oben gerichtet. Die Damen aus der Domstadt trennen bei einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von sieben Siegen bei sieben Niederlagen gerade einmal zwei Siege vom dritten Tabellenplatz. Allerdings stehen an den nächsten beiden Spieltagen echte Prüfsteine vor der Tür. Am nächsten Wochenende geht es zuerst einmal zum derzeitigen zweiten der Liga, den Saarlouis Hornets, bevor am 17.06. der Tabellenführer aus Mainz nach Speyer anreist. Nach diesen Spielen wird sich zeigen, ob auf dem Weg nach oben noch was möglich ist.
Es spielten: Braun (2/3), Kämpfer (2/-), Stegmüller (1/2), Brzoska (1/2), Kelso (3/-), Nebel (4/-), Matheis (3/1), Kristin Schmidt (1/1), Madeleine Schmidt (-/3), Hölz (-/2), Reuther, Dietrich, Ney (brz)

20.05.2007 - St.Wendel / Speyer: Sowohl die Damen und Herren des 1. BSV Speyer Turtles waren am letzten Wochenende erfolgreich. Einen deutlichen Sieg landeten dabei die Baseballer der Speyer Turtles in St. Wendel. Mit 26:5 besiegten die Domstädter den Tabellenletzten aus dem Saarland. Gleich zwei Siege gelangen den Damen des Vereins am Sonntag. Mit 15:2 und 8:4 besiegten sie Frankfurt 1860 und setzen sich deutlich vom Tabellenende ab.

Hoch motiviert und vom Sieg überzeugt fuhren die Herren des 1. BSV Turtles Speyer nach St. Wendel zu den Brewers. Der Tabellenletzte sollte eine einfache Kost für die Schildkröten werden. Umso überraschter waren die Domstädter als die Gegner aus dem Saarland es ihnen gar nicht so einfach machen wollten. Sie trafen die Bälle vom Speyerer Werfer Edgar Avacov und die Verteidigung der Turtles zeigte gewohnte Schwächen. So führten die Brewers nach Durchgang eins sogar mit 3:2 und die Domstädter konnten im zweiten Inning nur zum 3:3 egalisieren.
Jetzt machte sich aber die Routine der Speyerer gegenüber den Gastgebern bezahlt. Jede Schwäche wurde ausgenutzt und besonders zwischen den Bases aggressiv agiert. So kamen die Turtles nie in die Gefahr eines Forced Out. Nach einem 7:4 und 18:4 Zwischenstand ging man in den fünften Spielabschnitt. Auch hier konnten durch gute Schläge wieder zahlreiche Punkte nach Hause gelaufen werden. Acht an der Zahl bedeuteten das 26:4. Dass die Brewers nicht nur Opfer sein wollten zeigte ein schöner Homerun der Gastgeber zum 26:5. Dieser Punkt sollte nun aber der einzige im fünften Inning bleiben und das Spiel war somit vorzeitig beendet.
Mit diesem Sieg haben die Speyer Turtles nun ein ausgeglichenes Punktekonto und können erst mal wieder beruhigt in das nächste Spiel in zwei Wochen gehen. Dann treffen Sie in Speyer auf die St. Ingbert Devils.
Es spielten: Göddelmann (5), Brzoska, Avacov (je 4), Reuther, Janson, Fesser, (je 3), Adam (2), Lurtz, Marcus Schneider (je 1), Donner.
Dass der Tabellenletzte aus Frankfurt nach Speyer anreiste, weckte bei den Lady Turtles zwar die Hoffnung auf zwei Siege, dennoch war keiner vor der Begegnung richtig sicher dass dies auch klappt Die Verteidigung der Turtles sollte in Spiel eins aber sehr wachsam sein und ließ nur wenige Fehler und somit auch kaum Punkte zu. Nach einem 1:0 und 3:0 nach zwei Durchgängen legten die Domstädterinnen in Spielabschnitt drei und vier dann richtig zu. Jeweils sechs Punkte sorgten für einen 15:2 Zwischenstand, denn mittlerweile hatten auch die Gäste aus Hessen ebenfalls zwei Runs nach Hause gebracht. Als die Lady Turtles dann aber keinen Punkt im fünften Inning zuließen, war die erste Begegnung vorzeitig mit 15:2 gewonnen.
Spannender wurde die zweite Begegnung. Claudia Brzoska überzeugte zwar erneut auf dem Werferhügel und lies in den ihr verbleibenden vier Durchgängen nur einen Punkt zu, doch dieses Mal wollten die Damen aus der Domstadt in der Offensive nicht richtig loslegen. Jeweils einem Punkt in Inning eins und zwei, folgten zwei Punkte in Spielabschnitt drei. Dies sollte zur 4:1 Führung reichen, bevor Inga Braun den Pitcherrubber einnahm. Leider machte nun die Verteidigung einige vermeidbare Fehler und lies Inga Braun so im Stich. Die Gäste aus Hessen kamen zur Mitte des fünften Durchgangs noch einmal auf 4:3 heran. Jetzt konterten aber die Lady Turtles. 6:3 und 8:3 nach Inning fünf und sechs. So gingen die Damen aus der Domstadt in den letzten Spielabschnitt. Maximal drei Punkte durften die Domstädterinnen für den vorzeitigen Sieg zulassen. Am Ende war es ein Punkt von Frankfurt 1860 zum Endstand von 8:4 für die Speyer Turtles. Der zweite Sieg war erreicht und der Abstand zum Tabellenende deutlich ausgebaut. Zu einem erfolgreichem Comeback kam es zudem. Sandra Schulz, seit Beginn der Lady Turtles 1990 im Verein, hatte nach dem Kurzeinsatz in Spiel eins einen längeren Einsatz in der zweiten Partie. Wegen der Geburt von zwei Kindern länger zu Hause, erzielte sie direkt einen Punkt und machte deutlich, dass man den Softballsport einfach nicht verlernt.
Jetzt geht der Blick der Lady Turtles nach oben. Mit 5 Siegen bei 7 Niederlagen stehen die Damen aus Speyer im gesicherten Mittelfeld. Es ist Halbzeit für die Lady Turtles und die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Domstädterinnen sich noch weiter nach oben bringen können. Der Abstieg sollte schon jetzt kein Thema mehr sein und somit ist das erste Saisonziel erreicht.
Es spielten: Braun (2/3), Kämpfer (3/1), Becker (1/1), Brzoska (1/1), Nebel (1/1), Matheis (2/-), Hölz (2/-), Ney (2/-), Dietrich (1/-), Schulz (-/1), Reuther, Kelso, Siebecker, Kristin Schmidt. (brz)

13.05.2007 - Giessen: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehren die Damen des 1. BSV Turtles Speyer aus Giessen zurück. Nach einer 3:10 Niederlage in Spiel eins, gab es in der zweiten Begegnung einen 14:4 Sieg gegen die starken Hessinnen.

11 Speyerer Mädels nahmen den Weg nach Giessen auf sich, um am Sonntag bei den Giessen Busters in der Verbandsliga Softball zwei Begegnungen zu spielen. Die erste Partie begann wie erwartet. Es ging eng zu im Spiel des letztjährigen Dritten aus der Domstadt und Vierten aus Giessen. Wie im letzten Jahr zeigten sich die Gastgeberinnen als schlagstarke Truppe. So konnten die Busters auch im zweiten Durchgang zum ersten Mal die Führung mit 3:1 übernehmen, bevor Sie durch weitere gute Schläge in Inning drei und vier sogar auf 9:1 wegzogen. Nachdem sich die Hessinnen auf Claudia Brzoska als Werferin eingeschlagen hatten, kam nach Spielabschnitt drei Inga Braun zum Einsatz. Durch den Tempowechsel verunsichert, kam Giessen nur noch zu wenigen guten Schlägen, und die Speyer Turtles verkürzten noch einmal auf 2:9. Das die Damen aus der Domstadt aber nicht mehr näher an Giessen herankamen lag vor allem am schlechten Schlag. Zu wenig Kraft bauten die Domstädterinnen auf, und konnten die Busters somit nicht unter Druck setzen. Das Spiel endete nach sieben Durchgängen dann mit 3:10.
Diese Niederlage wollten die Damen um Trainer Frank Brzoska nicht auf sich sitzen lassen. Das zweite Spiel gingen sie besonders in der Verteidigung konzentrierter an. Begünstigt durch eine langsame Werferin der Giessen Busters kamen die Damen jetzt zu vielen guten Schlägen. Dies resultierte auch direkt in Punkte und so stand es nach zwei Durchgängen 2:0 für die Domstädterinnen. Nach Inga Braun kam nun wieder Claudia Brzoska auf die Werferposition. Erneut kamen die Gastgeberinnen mit dem Geschwindigkeitswechsel außer tritt, brachten den Ball nur selten gefährlich ins Spiel und wenn, hielt die Speyerer Verteidigung dagegen. Bis zum vierten Durchgang ohne Gegenpunkt bauten die Lady Turtles den Vorsprung auf 8:0 aus. Im fünften Spielabschnitt sah es dann nach der vorzeitigen Entscheidung aus, als die Speyerer Damen noch einmal das Tempo verschärften, sechs weitere Punkte erzielten und jetzt mit gar 14:0 führten. Somit gab es ein ganz klares Ziel für die zweite Hälfte dieses Durchganges. 10 Punkte Vorsprung reichen aus, um die Begegnung vorzeitig zu beenden. Die Domstädterinnen machten es jetzt aber noch einmal spannend. Anscheinend fühlte man sich zu sicher und so kamen Leichtsinnsfehler ins Spiel. Anstatt der drei sicheren Aus, standen auf einmal vier Punkte auf dem Konto der Busters. Mit Läuferinnen auf der zweiten und dritten Base hätte nun ein weiterer Punkt ausgereicht um die Begegnung am laufen zu halten. Doch nun behielt Claudia Brzoska die Nerven. Sie schickte eine Giessener Spielerin mit einem Strike Out zurück auf die Bank, was zugleich das dritte Aus und den Sieg für die Domstädterinnen in Begegnung zwei bedeutete.
Mit dieser Punkteteilung können die Spielerinnen aus Speyer gut leben. Etwas mehr Power am Schlag und es wäre in Begegnung eins auch mehr drin gewesen. Die Punkteteilung geht so aber in Ordnung und es heißt jetzt volle Konzentration auf die nächsten beiden Begegnungen gegen den Aufsteiger aus Frankfurt. Hier muss in Speyer ein doppelter Erfolg her, um sich deutlich vom Tabellenende abzusetzen und den Anschluss ans Mittelfeld zu halten.
Es spielten: Braun (-/2), Kämpfer (-/3), Kelso (2/3), Brzoska (-/2), Becker (-/1), Nebel (-/1), Matheis (-/1), Madeleine Schmidt (1/1), Siebecker, Ney, Kristin Schmidt. (brz)

12.05.2007 - Speyer: Die Herren der Speyer Turtles verlieren nach einem Spiel mit Licht aber noch mehr Schatten gegen die Saarbrücken Riverbandits mit 6:19.

Der erste Durchgang der Begegnung der Baseballer der Speyer Turtles ähnelte dem Beginn des Spieles gegen Bous. Nach einem ersten Run der Gäste aus Saarbrücken glichen die Domstädter direkt aus. Was dann aber nicht erklärbar ist, sind individuelle Fehler, die den zweiten Durchgang beherrschten. Zwar schlug sich der Gast langsam auf die Würfe von Christian Dhuy ein, das Feld in seinem Rücken machte aber einfach zu viele Fehler um die Riverbandits am Punkten zu hindern. Acht Runs für Saarbrücken bedeuteten einen 1:9 Rückstand den die Turtles aber direkt auf 4:9 verkürzten. Jetzt gab Frank Brzoska seinen jungen Werfern eine Chance. Zuerst durfte Tobias Adam seine Premiere auf dem Werferhügel feiern. Der 18 jährige Nachwuchsspieler hielt die Riverbandits in Schach. In Durchgang drei und vier sollte so nur ein weiterer Punkt für die Saarländer dazu kommen. Allerdings konnten auch die Domstädter nur einen weiteren Run nach Hause bringen. Im fünften Spielabschnitt gab Adam drei weitere Runs ab was den Vorsprung der Gäste anwachsen ließ. Im nächsten Inning durfte Florian Fesser sein können als Werfer unter Beweis stellen. Kam er nach kurzer Zeit als Werfer in Schwung, versagten bei den Aus ihm, aber auch dem Rest der Verteidigung die Nerven. Fünf Feldfehler bedeuteten 6 weitere Punkte und ein 6:19 Zwischenstand. So gingen die Domstädter in das nächste Inning. Dieses Mal mit Edgar Avacov auf dem Werferhügel. Der erfahrenste von den drei Einwechselwerfern strahlte gleich Sicherheit aus. Diese schien sich auch auf das Feld zu übertragen. Denn dieses Mal blieb die Verteidigung fehlerfrei und schickte drei Schlagleute der Gäste auf die Bank. Als die Turtles den Rückstand aber nicht verringern konnten, war die Begegnung vorzeitig verloren und die zweite Niederlage der Saison besiegelt.
Was kann der Trainer der Turtles aber mitnehmen. Die Einwechselwerfer, insbesondere Tobias Adam und Edgar Avacov haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Zwei Problembereiche sind dagegen frapierend. In der Verteidigung werden zu viele Fehler gemacht und am Schlag deutlich zu wenig Druck auf den Gegner aufgebaut.
Es spielten: Reuther (3), Göddelmann, Schneider Markus, Brzoska (je 1), Dhuy, Janson, Adam, Lurtz, Fesser, Avacov. (brz)

06.05.2007 - Speyer: Die Herren des 1. BSV Turtles Speyer sind in der Realität der Landesliga Baseball angekommen. Viele kleine Fehler führten am Samstag zu dem nicht unverdienten 13:3 Sieg der Bous Lokomotive am Hallenbadplatz. Auch für die Damen gab es dann am Sonntag eine kleine Lehrstunde. Gegen die Saarlouis Hornets gab es im Spiel eins eine satte 2:25 Niederlage, bevor man in Spiel zwei lange Zeit gut mithielt und am Ende nur 5:9 verlor.

Siegessicher starteten die Baseballer der Speyer Turtles am Samstag die Begegnung gegen die Gäste aus Bous. Die Mannschaft um Coach Frank Brzoska sah, dass die Saarländer mit dem letzten Aufgebot nach Speyer angereist waren und dies als ihre Chance den zweiten Sieg in der jungen Landesligasaison einzufahren. Nach dem ersten Durchgang sah es auch noch sehr gut aus und der 2:2 Zwischenstand nach guten Schlägen von Dhuy und Brzoska stimmte zufrieden. Im Laufe der nächsten Durchgänge änderte sich aber das Bild. Speyer schwach am Schlag, unkonzentriert zwischen den Bases und in der Verteidigung mit manchem leichten Fehler geriet immer mehr in Rückstand.
Nach dem 2:6 Rückstand in Durchgang vier keimte noch einmal kurz Hoffnung auf als die Domstädter auf 3:6 verkürzten. Nach dem Ungeschick kam nun aber auch noch Pech hinzu. Gut erlaufene Bälle fielen doch noch auf den Boden und mancher Schlag der Turtles wurde durch die Gästeabwehr gut gefangen. Somit erhöhte Bous wieder stets die Führung. 3:9, 3:12 und 3:13 die Zwischenstände der nächsten Durchgänge. Das 3:13 nach dem achten Durchgang war dann auch der Endstand der Begegnung nach 8 Innings.
Aus Sicht des Trainers der Domstädter kommt dieser Dämpfer allerdings zur rechten Zeit. Die Landesliga wird für den Verbandsligaabsteiger kein Spaziergang. Dies muss nun auch der letzte in den Reihen der Domstädter verstanden haben. Ob dies der Fall ist zeigt sich bereits nächsten Samstag. Dann kommen die Saarbrücken Riverbandits nach Speyer, die in der Liga mit als Geheimfavorit gehandelt werden.
Es spielten: Reuther (2), Göddelmann (1), Dhuy, Brzoska, Janson, Adam, Nabi, Lurtz, Avacov, Zielke, Fesser, Donner, Henkes.
Am Sonntag kam der Verbandsliga Meister 2006, die Saarlouis Hornets, an den Hallenbadplatz. Von Beginn an merkte man die routiniertere Art der Gäste aus dem Saarland und die Unsicherheit in den Reihen der Speyer Lady Turtles. Besonders am Schlag wollte den Damen aus Speyer nichts gelingen. Dies äußerte sich in einer schnellen Führung der Gäste von 4:0, 8:0 und 14:0 nach drei Durchgängen. Viele gute Schläge der Saarländerinnen sorgten dann im vierten Spielabschnitt für eine richtig dicke Packung auf Seiten der Speyerer Damen. 11 weitere Punkte, ein 0:25 Zwischenstand sorgte für gedrückte Stimmung in den Reihen der Domstädterinnen.
Zumindest kamen die Lady Turtles noch zu zwei Punkten am Ende dieses Durchgang, was zwar für die Ehre hilfreich war, die vorzeitige Niederlage dann auch nicht mehr verhindern konnte.
Ganz so wehrlos wollten sich die Softballerinnen aus Speyer in Spiel zwei aber nicht geschlagen geben. Trotz einiger Nachlässigkeiten in der Defensive, konnte Saarlouis dieses Mal nicht so deutlich davon ziehen. Die Saarländerinnen führten zwar nach Inning drei mit 4:0, aber nach zwei weiteren Runs in Spielabschnitt vier für Saarlouis, wachten die Speyerer Damen auf. Sie verkürzten auf 3:6 und erste Hoffnung keimte auf. Als es dann nach dem fünften Spielabschnitt gar 5:7 aus Sicht der Lady Turtles stand, war die Begegnung wieder offen. Jetzt setzte sich aber die Routine der Hornets durch. Zwei weitere Punkte für die Saarländerinnen reichten aus, um die Lady Turtles am Ende dann doch mit 9:5 zu besiegen.
Zwei weitere Niederlagen auf dem Konto der Domstädterinnen lässt keine Freude in Speyer zu. Die Spitze ist weg und die Lady Turtles stehen vor der Gefahr auch den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. Jetzt heißt es kämpfen und in den nächsten Begegnungen gegen Giessen und Frankfurt die notwendigen Siege zu holen um nicht an das Tabellenende abzurutschen.
Es spielten: Matheis (-/1), Brzoska (-/1), Kelso (1/2), Nebel (1/-), Becker (-/1), Braun, Kämpfer, Dietrich, Reuther, Siebecker, Hölz, Ney. (brz)  
29.04.07 - Speyer: Zwei Spiele wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten sahen am Sonntag die Zuschauer am Hallenbadplatz. Nach einem souveränen 13:3 Sieg in Spiel eins, gab es für die Speyer Lady Turtles eine 9:15 Niederlage gegen Bous Lokomotive.
Siegessicher gingen die Damen des 1. BSV Turtles Speyer in das erste Spiel gegen die Gäste aus Bous. Fehlerlos blieb dabei die Verteidigung. Obwohl Bous den ein und anderen guten Schlag ins Feld brachte, wurden die Bälle erlaufen, gefangen und durch gute Würfe die notwendigen Aus gemacht. Selbst im Angriff zeigte man Disziplin. Die Damen um Trainer Frank Brzoska schlugen nur dann wenn sie es mussten, hier aber erfolgreich und zwangen so die Bouser Gäste zu Fehlern. Schnell wurde durch die Domstädterinnen eine 11:0 Führung nach dem dritten Durchgang herausgearbeitet. Eine kleine Nachlässigkeit in Inning vier sollte dann den Saarländerinnen die Chance geben selbst zu punkten, was diese auch taten. Allerdings war nach drei Runs auch schon wieder Schluss und als die Lady Turtles ihrerseits in Durchgang fünf zwei weitere Punkte nach Hause brachten, die Begegnung vorzeitig mit 13:3 beendet.
Auch die zweite Begegnung begann für Speyer wie erwartet. Eine 2:1 Führung nach Spielabschnitt eins lies die Domstädterinnen in einem trügerischen sicheren Gefühl. Inga Braun im zweiten Spiel als Werferin im Einsatz fand nicht zu ihrer gewohnten Routine. Als Sie im zweiten Durchgang dann auch noch durch die Verteidigung im Stich gelassen wurde, welche durch vier Fehler den Gästen das Punkten einfach machte, wendete sich die Begegnung. Sieben Runs durch Bous zum 2:8 lähmten die Speyerer Damen. Nur langsam erholten sich die Domstädterinnen von dem Schock. Claudia Brzoska übernahm wieder die Werferposition. 2:9, 4:9 und 4:11 hießen die Zwischenstände von Durchgang drei bis fünf und als im sechsten Spielabschnitt die Gäste ohne Run auf die Bank geschickt wurden keimte Hoffnung auf. Die Lady Turtles kämpften, erzielten vier Runs, kamen auf 8:11 heran. Jetzt waren die Innings für Brzoska aufgebraucht und erst Inga Braun, dann Susi Nebel übernahmen die Werferposition. Vier weitere Runs für Bous dabei das Ergebnis, was für die Domstädterinnen bedeutete 8 Runs für den Sieg erzielen zu müssen.
Nach einem Punkt war dann leider Ende, die Aufholjagd blieb aus und die Niederlage war mit 9:15 besiegelt.
Bitter, dass sich in Begegnung eins Mel Becker, in Begegnung zwei noch Viktoria Siebecker und Anja Steegmüller verletzten. Anja Steegmüller fällt wahrscheinlich vier Wochen aus. Jetzt heißt es Kopf hoch und den Blick auf den nächsten Gegner. Die Saarlouis Hornets werden ein echter Prüfstein.
Es spielten: Nebel (2/1), Braun (-/2), Matheis (2/2), Brzoska (3/1), Steegmüller (3/1), Kämpfer (1/1), Kelso (2/-), Kristin Schmidt (-/1), Madeleine Schmidt, Ney, Dietrich, Reuther, Siebecker, Becker. (brz)

22.04.07 - Speyer: Mit einem geteilten Ergebnis, einer 12:13 Niederlage und einem 17:16 Sieg, beenden die Damen der Speyer Turtles ihre ersten Heimspiele der Saison 2007 gegen die Bad Homburg Hornets. In beiden Spielen lagen dabei die Domstädterinnen schnell hinten, konnten dies aber zumindest einmal noch bis zum Ende aufholen.

Nervös waren die Spielerinnen des 1. BSV Turtles Speyer. Gegen die Gäste aus Bad Homburg, welche letztes Wochenende gegen den Aufsteiger aus Frankfurt deutlich gewinnen konnten, sollte in den ersten Spielabschnitten nichts gelingen. Besonders Schade, dass das sonst so zuverlässige Infield am Anfang noch nicht ganz bei der Sache war und zwei Fehler zu sechs Punkten der Hessinnen führte. Zwei weitere Punkte der Hornets zu Beginn des dritten Innings zum 0:8 waren bitter, jetzt begannen die Domstädterinnen aber auf einmal selbst anzugreifen, Bälle zu treffen und Runs zu erzielen. 5:8, 5:9 und 8:11 waren so die Zwischenstände von Durchgang drei, vier und fünf.
Die Domstädterinnen kamen im sechsten Spielabschnitt sogar noch auf 11:13 heran und hatten es im siebten und letzten Spielabschnitt dann selbst in der Hand die Begegnung zu drehen. Es stand bereits 12:13, die Lady Turtles hatten bei geladenen Bases und allerdings zwei Aus alle Chancen für den Sieg. Ein Hit hätte gereicht, zwei Runs und den Erfolg einzufahren, doch die Verteidigung der Hornets blieb cool, machte das dritte Aus und den Sieg in Spiel eins perfekt.
Ähnliche Vorzeichen in Spiel zwei. Einer schnellen 7:0 Führung der Hornets in Inning zwei konnten die Lady Turtles dieses Mal aber früher etwas entgegensetzen. Vier gute Schläge und viel Konzentration auf den Bases und at bat bedeuteten das Verkürzen auf 6:7. In Spielabschnitt drei konnten die Speyerer Damen sogar mit 8:7 erstmals an diesem Tag in Führung gehen, aber die Hornissen lies das kalt. Sieben Punkte für die Gäste, fünf für die Speyerer Damen sorgten dafür, dass sich die Partie drehte. Auf einmal waren die Bad Homburger Damen wieder in Front, bevor es in den sechsten Spielabschnitt ging. Hier legten die Gäste zwar mit zwei Punkten vor, ein guter Schlag zum Double von Claudia Brzoska sorgte aber zuerst für den Ausgleich, danach lief die Speyerer Spielerin auch noch den Run zum 13:12 nach Hause.
Dieses mal blieb die Speyerer Verteidigung dann eiskalt. Obwohl die Hornets noch eine Spielerin auf die dritte Base brachten, sorgte das dritte Aus für den ersten Sieg in der Saison 2007.
Es war mehr drin für die Lady Turtles, dennoch können die Speyerer Damen auch mit der Punkteteilung zufrieden sein. Die Saison ist noch jung, die Verteidigung der Turtles wird besser werden und spätestens dann ist mit den Speyerer Damen zu rechnen. Bereits am Mittwoch soll die Routine durch ein Trainingsspiel weiter verbessert werden. Bei den Schriesheim Raubrittern trifft man dabei auf ein Verbandsligateam vom Badischen Verband, bevor es am kommenden Sonntag wieder in Speyer zum nächsten Ligaspiel kommt.
Es spielten: Nebel (1/3), Matheis (1/3), Brzoska (2/2), Steegmüller (1/1), Kämpfer (2/-), Kelso (-/1), Becker (3/2), Madeleine Schmidt (1/-), Braun (-/2), Siebecker (1/1), Hölz (-/1), Kristin Schmidt (-/1), Reuther, Dietrich, Ney. (brz)

15.04.07 - Mainz/Neustadt: Mit einer geteilten Bilanz starten die Spieler des Baseball und Softballvereins Speyer Turtles in die Saison. Während am Vormittag die Softballerinnen mit 1:18 und 0:10 aus Mainz nach Hause fuhren, kehrten die Herren aus Neustadt mit einem 24:8 Sieg zurück.

Schlechte Vorzeichen gab es bei den Speyer Lady Turtles bereits vor der Fahrt nach Mainz. Nathalie Matheis meldete sich krank und somit stand kein etatmäßiger Catcher zur Verfügung. Als sich dann noch Caroline Kelso beim Warmmachen verletzte, schien dies Eindruck bei den Speyerer Damen hinterlassen zu haben. Nervös ging man in die erste Begegnung und zeigte zu keinem Zeitpunkt des Spieles was man eigentlich kann. So sorgten zahlreiche Fehler für einen 1:15 Zwischenstand bereits nach Durchgang zwei. Als nach einem 1:18 in Inning drei dann kein Punkt in Spielabschnitt vier erzielt werden konnte, war die erste Begegnung auch vorzeitig beendet. Den Ehrenpunkt erzielte dabei Madeleine Schmidt.
Etwas Ruhe kehrte im zweiten Spiel ein. 0:0 und 0:1 waren die Zwischenstände der ersten beiden Spielabschnitte. Die Lady Turtles brachten auch den Ball am Schlag ins Spiel, waren aber wie bereits in der ersten Begegnung auch in Partie zwei einfach zu drucklos in der Offensive. So hatten die gastgebenden Mainzer oftmals leichtes Spiel, um die Speyerer Damen zurück auf die Bank zu schicken. Zudem begannen die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt ab Durchgang drei selbst wieder, die Bälle schön ins Feld zu schlagen, was dann für ein 1:5 und 1:9 nach Durchgang drei und vier reichte. Es fehlte den Mainzer Spielerinnen dann im fünften Spielabschnitt auch nur noch ein Punkt um die Begegnung vorzeitig zu beenden, was Ihnen auch gelang.
Irgendwie war es ein gebrauchter Tag, der den Speyer Lady Turtles an diesem Sonntag angedreht wurde. Unter Wert geschlagen aber auch verdient verloren, so kann man das Spiel kurz zusammen fassen. Dennoch zeigten die Damen aus Speyer auch, dass sie mehr leisten können, was wiederum Hoffnung für die nächsten Begegnungen gibt.
Es spielten: Madeleine Schmidt (1 Punkt), Braun, Brzoska, Becker, Nebel, Kämpfer, Kristin Schmidt, Kelso, Dietrich, Ney, Hölz.
Ungewiss was sie erwartet, fuhren die Herren der Turtles nach Neustadt zur zweiten Mannschaft der Saints. Ist der Verbandsligaabsteiger aus der Domstadt zwar ein Mitfavorit um den Titel, gab es auch eine deutliche Verjüngung und Veränderung des Teams. Trainer Frank Brzoska setzt auf den Umbruch, was sich auch in der Startaufstellung zeigte, in der die beiden Nachwuchskräfte Fesser und Adam direkt Kernpositionen im Infield einnahmen. Für Fesser allerdings brachte dies kein Glück. Als ein Ball im zweiten Durchgang direkt vor ihm versprang, traf dieser den Mund von Fesser wonach der mit einer aufgeplatzten Lippe ausgewechselt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Domstädter noch mit 4:6 Runs hinten, drehten aber die Begegnung schnell, nachdem einige schöne Treffer nicht durch die Saints Verteidigung abgewehrt werden konnte. Langsam merkte die Zuschauer die Erfahrung der Speyerer Herren, die sich auch durch eine schwache Schiedsrichterleistung nicht aus der Ruhe bringen ließen und stetig die Führung ausbauten. Erst 9:6, dann 13:6 und schließlich 16:6 stand es, bevor die Saints wieder zu Punkten kamen. Allerdings brachten die Gastgeber auch nur zwei weitere Runner nach Hause während die Turtles mit drei und fünf Runs in Inning sechs und sieben den Sack zu machten und ihr erstes Landesligaspiel mit 24:8 gewannen. Neben der soliden Verteidigung, welche keinen Fehler im gesamten Spiel machte, bleibt auch Christian Dhuy hervorzuheben. Als Werfer der Turtles schickte er 12 von 21 Spielern mit einem Strike Out direkt wieder auf die Bank zurück, was ein weiterer Grundstein für den deutlichen Sieg war. Jetzt haben die Domstädter erst einmal drei Wochen spielfrei und können sich in dieser Zeit intensiv auf die weiteren Spiele vorbereiten.
Es spielten: Dhuy (5 Runs), Adam (4), Göddelmann, Nabi (3), Reuther, Janson, Donner, Lurtz (je 2), Diven (1), Brzoska, Henkes, Zielke, Fesser, Avacov. (brz)