Alle Artikel sind in Ihrer Urfassung, wie sie an die Rheinpfalz, Morgen-post und an Speyer aktuell ge-schickt wurden. Die gedruckte Version in der Zeitung kann davon abweichen.

www.rheinpfalz.de


Info zur Turtles Presse

 

 

 

Presse 2008

31.08.08 - Speyer: Mit einer Niederlage und einem Sieg beenden die Speyer Lady Turtles ihre Verbandsligasaison. Gegen die Mainz A's gelingt nach einem 0:15 noch ein 9:8 Sieg.

Gegen den Tabellendritten aus der Landeshaupstadt haben sich die Speyer Lady Turtles für ihren letzten Spieltag viel vorgenommen. Zumindest ein Sieg sollte drin sein. Doch Spiel eins begann anders als erwartet. Wenige Fehler in der Verteidigung sorgten für Runs der Mainz A's. So gingen die Verbandsligadritten auch schnell mit 7:0 in Front.
Der Trainer der Turtles, Frank Brzoska, wechselte nun früh die Werferin aus und brachte Inga Braun auf das Werfermal. Hier brauchten die Mainzer zuerst einmal um sich darauf einzustellen. Da nun aber auch die Speyerer Spielerinnen nicht ihre beste Leistung am Schlag zeigten, machte dies den A's nichts aus. Jeweils vier Punkte in Durchgang vier und fünf sorgten für eine 15:0 Führung nach diesem Inning, was auch für den ersten Sieg reichen sollte, da die Lady Turtles selbst nicht zu Punkten kommen konnten. Spiel eins war verloren.
Zu Spiel zwei kamen die Damen aus Speyer dann nochmal motivierter auf das Feld. Im letzten Spiel der Saison wollten die Turtles zeigen, dass sie unter Wert geschlagen wurden. Dieses mal kämpften sich die Pfälzerinnen direkt zurück. Obwohl die Mainzer Spielerinnen direkt 2 Runs erzielten, kamen die Turtles zurück. 4:2 gingen die Speyerer Damen in Front. Anders als im ersten Spiel, als die Speyerer Defense noch oft einfache Fehler machten, blieb man dieses Mal konzentriert, als Claudia Brzoska auf dem Werfermal stand. Die nächsten drei Durchgänge wurden ohne Gegenpunkt überstanden. Da zum einem die Mainzer selbst einige Fehler machten, die Lady Turtles durch gute Schläge die Mannschaft aus der Landeshauptstadt aber auch dazu zwangen, erzielten die Turtles erst einen, dann zwei weitere Runs. Eine 7:2 Führung nach Spielabschnitt vier schien ein sicherer Vorsprung. Erst jetzt kam Mainz noch einmal ran. Bedingt durch erste Konzentrationsschwächen der Gastgeber verkürzten die A's erst auf 7:5 und vor dem letzten Durchgang auf 7:6.
Das siebte Inning sollte also die Entscheidung bringen. Mainz sah seine Chance. 2 Runs bedeuteten die erste Führung für die A's und brachten die Turtles unter Zugzwang. Doch anders als in anderen Begegnungen blieben dieses Mal die Lady Turtles cool. Mit einer sehr guten Wurfauswahl kamen sie zuerst auf Base. Danach brachten gute Schläge die Läufer weiter. Nach einem weiten Schlag durch Claudia Brzoska erreichte Inga Braun die Homeplate, das 9:8 kam nach Hause, und der Sieg war erreicht.
Mit 14 Siegen und 14 Niederlagen beenden die Lady Turtles die Verbandsligasaison auf Platz vier. Und ein Sieg gegen den Favoriten aus der Landeshauptstadt bedeutet zusätzlich ein versöhnliches Ende.
Es spielten: Braun, Nebel, Brzoska (je 2 Punkte Spiel zwei), Matheis, Kämpfer, Kristin Schmidt (je 1), Kelso, Hahn, Reuther, Siebecker, Dietrich, Madeleine Schmidt. (brz)

23.08.08 - Wetzlar: Souverän gewonnen in Spiel 1. Schwach gespielt, gut zurückgekämpft und durch Schiedsrichter um Sieg gebracht bei Spiel 2. So lässt sich das Wochenende der Damen der Speyer Turtles zusammenfassen. Bei den Wetzlar Comets reicht es in der Verbandsliga Softball nur zu einem 11:7 und 9:10.

Die Fahrt nach Wetzlar zum Tabellenschlusslicht der Verbandsliga Softball sollte mit zwei Siegen für die Damen des 1. BSV Turtles Speyer erfolgreich beendet werden. So der Plan der Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska. Beide Teams schicken ihre ersten Werferinnen auf den Mound. Auf Seiten der Turtles hatte Claudia Brzoska die Gastgeberinnen im Griff. Aber auch Janita Kennedy, bei den Hessinnen, zeigte ihr Potential. Die Speyerer Damen taten sich schwer in der Offensive. Nach zwei Durchgängen stand es ausgeglichen 2:2. Erst jetzt zeigte die Turtles Defense ihre Souveränität. In den folgenden drei Spielabschnitten sollten die Comets punktlos bleiben, während die die Domstädterinnen selbst erst einen, dann fünf und im fünften Inning noch zwei weitere Runs erzielten. Dies bedeutete eine sichere 10:2 Führung für die Turtles. Da machte es auch nichts, dass die Gastgeberinnen noch einmal zum Ende des sechsten Innings auf 10:4 verkürzten. Nach einem weiteren Punkt für die Turtles sollte dann Inga Braun, für Claudia Brzoska als Werferin ins Spiel gekommen, die Partie erfolgreich beenden. Allerdings nicht ohne selbst Punkte abzugeben. Denn die Speyerer Verteidigung schien sich wohl schon zu sicher und ermöglichte den Comets noch einmal drei Punkte. Dies half aber nichts mehr. Spiel eins war 11:7 für die Turtles gewonnen.
Spiel zwei begann wie Partie eins endete. Zu sicher schienen sich die Damen der Speyerer Verteidigung. Es wurde wenig aggressiv agiert. Die Wetzlar Comets schlugen zwar einige gute Bälle ins Feld, von den sechs Punkten bis zum Ende des vierten Durchganges waren aber der ein oder andere vermeidbar. Erschreckender, dass bis zum vierten Durchgang die Lady Turtles sogar punktlos blieben. Es wurden zwar Läuferinnen auf die Base gebracht, allerdings versäumt diese nach Hause zu schlagen. So war der Zwischenstand nach dem fünften Inning auf einmal 1:8 aus Sicht der Turtles und nur noch zwei Durchgänge zu spielen. Erst jetzt fingen die Lady Turtles an zu kämpfen. Fünf Punkte im sechsten Inning gaben erste Hoffnung, auch wenn die Comets selbst einen Run erzielten. Denn im siebten und letzten Spielabschnitt machten die Damen aus Speyer dort weiter wo sie zuvor aufgehört haben. Wie ausgewechselt brachten die Speyerer Damen erst Läufer auf Base, dann durch gute Schläge nach Hause. So schlug Claudia Brzoska auch den ersten Run durch einen schönen Hit nach Hause und wähnte sich sicher auf der ersten Base. Leider sahen dies die Schiedsrichter aber anders und zum Entsetzen der Turtles wurde Brzoska ausgegeben. Hatten die Turtles vorher bereits mit den Schiedsrichtern gehadert, war dies absolut unverständlich. Anstelle geladener Bases bei einem Aus hatte man nun Läufer auf eins und zwei und zwei Aus. Überraschend gut steckten dies die Domstädterinnen aber weg. Ein weiterer guter Schlag sollte nämlich den Ausgleich nach Hause bringen. Jetzt setzte Coach Brzoska alles auf eine Karte. Er wusste, dass ein weiterer Punkt für den Sieg reichen könnte. Ein riskantes Spiel brachte anstelle des Punktes aber leider das dritte aus. Jetzt durfte die Verteidigung der Turtles keinen Punkt zulassen um im Spiel zu bleiben. Dies gelang und man ging in die Verlängerung.
Hier hatten nun aber die Gastgeberinnen das glücklichere Ende auf Ihrer Seite. Während die Damen aus Speyer im achten Durchgang keinen Punkt erzielen konnten, gelang den Comets bei Ihrem Angriff der Run zum 10:9 Sieg.
So kehrten die Lady Turtles nun mit einem Sieg und einer Niederlage aus Hessen zurück. Schade dass die Aufholjagd der zweiten Partie nicht belohnt wurde. Bei einem ausbleibenden Spieltag haben damit aber nun die Domstädterinnen definitiv den vierten Platz in der Verbandsliga Softball gesichert.
Es spielten: Braun (3/3), Nebel (2/2), Brzoska (3/1), Kelso (2/-), Matheis (1/-), Siebecker (-/1), Madeleine Schmidt (-/2), Kämpfer, Kristin Schmidt, Reuther, Dietrich, Hahn. (brz)

16.08.08 - Speyer: Die Saison ist beendet. Die Speyer Turtles sichern sich mit einem deutlichen 23:3 Sieg gegen die Saarlouis Hornets den dritten Tabellenplatz in der Landesliga Baseball. Mit 10 Siegen und 4 Niederlagen ist damit das Saisonziel, ein Platz unter den ersten drei, erreicht.

Hoch motiviert aber auch sehr entspannt gingen die Baseballer der Speyer Turtles in Ihre letzte Partie der Saison. Einfach nur gut Spielen und noch einmal Spaß haben, mit dieser Einstellung starteten die Domstädter gegen die Saarlouis Hornets.
Die Saarländer waren nicht mit ihrer besten Formation angereist, was sich am ersten mal am Schlag aber nicht bemerkbar machte. Zwei schöne Schläge brachten zwei Gästespieler nach Hause und die Turtles erst einmal in Rückstand. Jetzt aber selbst zum ersten Mal im Angriff wurde schnell deutlich, woran es an diesem Tag bei den Hornets mangeln sollte. Ohne starken Werfer nach Speyer gereist wurden die Schlagleute der Turtles nicht echt in Bedrängnis gebracht. Die Spieler um Trainer Frank Brzoska warteten geduldig auf gute Bälle, davon sollten nicht all zuviele kommen. War einer dabei wurde dieser dann noch schön ins Feld geschlagen. So erzielten die Turtles Punkt um Punkt. Nahezu drei mal durfte jeder Turtles im ersten Durchgang an den Schlag. Dies gab es zuletzt in der Saison 1998, als die Domstädter ohne Niederlage Landesligameister wurden. 25 Schlagleute bedeuteten 20 Punkte im ersten Spielabschnitt für die Turtles. Das so knapp erwartete Spiel war bereits nach dem ersten Durchgang fast entschieden.
Die Turtles schalteten einen Gang zurück. Zum Glück nicht in der Verteidigung. Im zweiten Spielabschnitt gab es keinen Punkt für Saarlouis. Selbst am Schlag verpasste man aber selbst auch Punkte nach Hause zu bringen. So ging man in den dritten Durchgang. Saarlouis sollte nun noch einmal einen Run zum 20:3 erzielen. Somit war die Ausgangslage zur Mitte des dritten Innings klar. Drei Punkte würden den Turtles den vorzeitigen Sieg bringen. Schnell hatten die Turtles auch jede Base besetzt. Ein weiterer schöner Schlag durch Daniel Janson brachte dann den entscheidenden Punkt nach Hause und die Begegnung war bereits nach knapp zwei Stunden beendet.
Mit diesem Sieg kommen die Turtles zu ihrem angepeilten Ziel. Unter die ersten drei wollten die Domstädter kommen. Gerne hätte man auch um die Meisterschaft mitgespielt, dafür hat es dieses Jahr aber noch nicht gereicht.
Es spielten: Reuther, Brzoska, Dhuy, Göddelmann, Lurtz (je 3), Marcus Schneider, Mülberger, Donner, Krebs (je 2), Janson, Adam (brz)

10.08.08 - Speyer: Unerwartet schwer fiel den Baseballern der Speyer Turtles die Begegnung gegen die St. Wendel Brewers. Erst zur Mitte der Begegnung wurde die Partie gedreht und ein 14:8 Sieg erreicht.

Die Partie der Speyer Turtles gegen den Tabellenletzten aus St. Wendel bagann erwartungsgemäß. Die ersten beiden Schlagleute der Gäste wurden direkt auf die Bank gesetzt. Doch dann kam ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Schlagmann drei bis fünf erzielten jeweils einen Punkt.
Auch im zweiten Inning punkteten die Saarländer. Die Turtles liefen einem 0:4 Rückstand hinterher.
Nachdem auch Durchgang drei punktlos blieb und St. Wendel zu Beginn des vierten Durchgangs erneut punktete, war der Tabellenletzte sogar mit 5:0 in Front. Erst jetzt wachten die Domstädter auf. Drei Hits für die Turtles bedeuteten drei Runs, allerdings war jetzt die Aufholjagd auch erst einmal beendet. Positiv wenigstens, dass die Gastgeber den Ball ins Spiel brachten, dummerweise kamen dabei aber keine Punkte raus.
Als die Brewers dann im sechsten Inning punktlos blieben, brachten drei weitere Hits drei weitere Punkte und zum ersten Mal die Führung. Diese konnten die Brewers nur noch einmal ausgleichen. Im siebten Spielabschnitt machten dann die Turtles den Sack zu. Unterstützt durch Fehler der Verteidigung aber auch sieben Hits kamen die Domstädter auf sieben Punkte und eine 13:6 Führung. Die Begegnung war gedreht. Nachdem Speyer einen weiteren Run und die Gäste derer zwei nach Hause brachten war die Begegnung beim Stand von 14:8 für die Gastgeber beendet.
Das war ein hartes Stück Arbeit. Schaut man rein auf die Statistik ist es umso unerklärlicher, dass die Partie so knapp war. 21 Hits auf Speyerer Seite, bei 2 Hits für St. Wendel würden ein anderes Ergebnis vermuten. So haben die Turtles nun aber am kommenden Samstag am letzten Spieltag es selbst in der Hand gegen Saarlouis den dritten Platz zu sichern.
Es spielten: Marcus Schneider (3), Dhuy, Diehl, Krebs (je 2), Lurtz, Reuther, Göddelmann, Donner, Markus Schneider (je 1), Janson, Adam. (Brz)

03.08.08 - Dreieich: Nichts drin war für die Speyer Lady Turtles in der Verbandsliga Softball gegen die Dreieich Vultures. Der Gastgeber und Tabellenführer aus Hessen wurde am Sonntag durch den 13:0 und 16:1 Erfolg sogar vorzeitig Meister.

Die Softballerinnen aus Speyer fuhren als klarer Außenseiter zu den Dreieich Vultures. Bisher ohne Niederlage war der Bundesligaabsteiger aus Hessen. Warum machten die Damen aus Dreieich auch direkt klar. Besonders die starken Werferinnen der Vultures bestimmen das Spiel. Umso überraschter waren die Hessinnen wohl, als bereits im ersten Durchgang die Domstädterinnen die Bases laden, allerdings keinen Punkt erzielen konnten. Auch in der Verteidigung standen die Speyrerinnen erst einmal sicher. Nicht zu verhindern waren allerdings die zwei Runs in Durchgang eins und die drei Punkte in Durchgang zwei für die Gastgeberinnen. Im dritten Spielabschnitt drehten die Dreieicher dann aber auf. Die Vultures schlugen sich langsam warm und trafen oft die Löcher in der Turtles Verteidigung. Da dann auch noch das Outfield etwas träge war, bedeutete der zweite Homerun des Tages für die Gastgeberinnen acht Punkte der Vultures und für die Lady Turtles ein 0:13 Rückstand. Diesen Vorsprung verwalteten die Dreieicher Damen dann bis zur Mitte des fünften Spielabschnittes und Partie eins war für Speyer verloren.
Die zweite Partie sollte nach dem gleichen Muster ablaufen wie Spiel eins. Die Damen aus Dreieich wurden am Schlag langsam warm, die Speyerer Verteidigung lies zu nachlässig einige einfache Runs zu. Besonders bitter, dass sowohl in Durchgang eins, als auch in Spielabschnitt zwei die Gastgeberinnen hauptsächlich erst zu Punkten kamen, als bereits zwei Aus durch Speyer erreicht wurden. 11 der 12 Runs von Dreieich in Inning eins und zwei passierten auf diese Weise und bereits nach diesem Spielabschnitt war die Begegnung gelaufen. Für ein Highlight sorgte allerdings noch Caroline Kelso. Sie erlief sich nach einem sehenswerten Schlag ihren ersten Homerun und den Ehrenpunkt für die Speyer Lady Turtles. Dieser bedeutet am Ende dann aber den 1:16 Endstand und die zweite Niederlage des Tages. Während die Dreieicher vorzeitig Meister wurden, bleiben die Lady Turtles mit nunmehr 12 Siegen und 12 Niederlagen auf Platz vier in der Verbandsliga Softball. Bei zwei ausbleibenden Spieltagen kann bereits am nächsten Spieltag dieser Platz endgültig gesichert werden.
Es spielten: Kelso (1), Brzoska, Matheis, Braun, Hahn, Nebel, Kämpfer, Ney, Reuther, Kristin Schmidt. (brz)

27.07.08 - Speyer: Am Sonntag hatte am Ende das Wetter ein einsehen mit den Speyer Turtles. Nach einer der schlechtesten Saisonleistungen in 2008 wurde die Partie gegen die Worms Cannibals beim Stand von 5:16 erst unterbrochen, dann wegen einem überschwemmten Platz abgebrochen. Da allerdings bereits genug gespielt war, geht der Sieg nach Worms.

Unter keinem guten Stern stand die Begegnung der Baseballer der Speyer Turtles am Sonntag. Kurzfristig fielen zwei Spieler aus und die Herrenmannschaft der Speyer Turtles war genau zu neunt zum spielen bereit. So wurde sogar noch kurzfristig Claudia Brzoska auf die Spielerliste des Landesligateams genommen, welche im Laufe der Partie aber nicht zum Einsatz kommen musste.
Eigentlich wollten die Vorderpfälzer gegen die Rheinhessen ihre letzte Meisterschaftschance waren, aber von Beginn an nahmen sich die Herren aus Speyer selbst die Chancen auf eine gute Begegnung. Unkonzentriert in der Verteidigung und wenig Druckvoll im Angriff gaben sie Worms alles um selbst gut auszusehen. 1:3 und 1:5 die Zwischenstände der Durchgänge eins und zwei, erst im dritten Spielabschnitt kamen die Turtles noch einmal heran. Zwar konnten sie nicht ausgleichen, aber nach vier weiteren Runs war Worms beim Stand von 5:6 zumindest wieder in Reichweite. Nun sollte der Trend der Leistung der der Speyerer aber weiter nach unten zeigen. Man muss auch sagen, dass die Speyerer viel Pech am Schlag hatten, wogegen die Cannibals manchen Schlag auch wiederum glücklich ins Feld brachten, dies darf aber keine Ausrede sein. Denn zuerst einmal muss man den Ball treffen um überhaupt eine Chance zu haben, Punkte zu machen. Dies hat Worms an diesem Tag einfach besser gemacht.
Kein Wunder dass Worms nun auch davon zog. Zuerst 5:9, dann 5:15 hießen die Zwischenstände, bevor Tobias Adam Christian Dhuy auf dem Werfermal Platz machte. Mit seiner Routine sorgte Dhuy erst einmal dafür, dass Worms nur noch einen weiteren Punkt zum 5:16 erzielen sollte. Da die Turtles selbst aber keinen weiteren Run erzielten hatte am Ende der Wettergott ein einsehen und beendete die Begegnung vorzeitig.
Der starke Regen und das Gewitter über Speyer sorgten für einen unbespielbaren Platz, was allerdings auch die Niederlage für Speyer bedeutete, da bereits mehr als die Hälfte der Partie gespielt war. Somit ist nun auch der letzte Hoffnungsschimmer auf Seiten der Turtles gewichen, doch noch Landesligameister zu werden. Bei zwei ausbleibenden Spielen stehen die Speyerer nun mit 8 Siegen und 4 Niederlagen weiterhin auf Platz 3.
Es spielten: Dhuy, Reuther, Göddelmann, Mülberger, Adam (je 1), Brzoska, Lurtz, Krebs, Markus Schneider. (brz)

26.07.08 - Speyer: Zwei Arbeitssiege verbuchten die Speyer Lady Turtles am Samstag gegen die Wetzlar Comets in der Verbandsliga Softball. Mit 13:8 und 20:17 sichern sich die Domstädterinnen Platz vier der Liga.

Mit einem sicheren Gefühl gingen die Damen der Turtles Speyer in die Partie gegen den Tabellenletzten aus Wetzlar. Zwar sollten gegen den Tabellenletzten ein paar Stammkräfte fehlen, dennoch waren zwei Siege fest eingeplant. Susi Nebel ersetzte Natalie Matheis auf der Catcher Position und zwei Juniorinnen kamen zu ihrem ersten Einsatz in der Verbandsliga. Anne Wensauer rückte für Nebel auf die Shortstop Position, Meike Richter ins Outfield.
Zu sicher schienen sich aber die Damen aus Speyer. Wetzlar war absolut nicht hergekommen um kampflos die Siege abzugeben. Eine sichere Verteidigungsleistung auf Seiten der Gäste, sowie einige gute Treffer sorgten für eine 2:1 Comets Führung welche bis zur Mitte des dritten Durchgangs bestand haben sollte. Da in der Offensive weiterhin nicht all zu viel klappen sollte, begannen die Speyerer Damen nun mit ihrer Routine Punkte zu machen. Konsequent wurde das schwächer werden der Comets Werferin ausgenutzt. So kamen vier Punkte nach Hause, obwohl es nur wenige Schläge ins Feld gab. Die Führung war geholt und jetzt besserte sich auch kurzfristig das Spiel auf Speyerer Seite. Unterstützt durch zwei dicke Patzer in der Verteidigung kam Wetzlar zwar zu Beginn des vierten Durchgangs auf 5:4 heran, vier weitere Runs der Domstädterinnen in diesem und zwei weitere Punkte im fünften Inning stellten aber erst einmal eine beruhigende 11:4 Führung dar. Jetzt wurde auf der Werferposition gewechselt. Für Claudia Brzoska kam Inga Braun. Sie brauchte etwas um ins Spiel zu kommen, was die Comets mit vier Runs ausnutzen. Als die Lady Turtles selbst aber zwei weitere Punkte heim brachten und mit einer 13:8 Führung in den letzten Durchgang gingen, blieb Braun souverän und drei Gästespielerinnen wurden ohne zu punkten auf die Bank geschickt. Der 13:8 Sieg war hart erarbeitet, aber am Ende verdient nach Hause geholt. Was dabei gar nicht auffiel war der Einsatz der Juniorinnen. Ohne Probleme haben sie sich in die Damenmannschaft eingefügt und ebenfalls Ihren Anteil zum Sieg beigetragen.
Die Hitze durfte zu Beginn des zweiten Spieles nun allerdings nicht dafür gelten, dass die Speyerer Damen auch sehr verhalten in die zweite Begegnung starteten. Wetzlar war bei gleichen Bedingungen frischer und brachte sich mit 5:2 nach Durchgang eins in Front. Auch der Ausgleich im zweiten Inning durch Speyer brachte keine Ruhe in das Spiel der Gastgeberinnen, denn die Comets konterten direkt und gingen erneut mit 6:5 in Front. Jetzt kam ein Gewitter auf, zum einen durch den Trainer der Damen Frank Brzoska, der seine Damen daran erinnerte, dass man sich schon etwas anstrengen musste, um noch erfolgreich vom Platz zu gehen. Zum anderen zog der Himmel schwarz zu und das Spiel wurde zuerst wegen häufiger Blitze, dann wegen einem starken Schauer unterbrochen. Diese Unterbrechung half den Domstädterinnen. Sie waren wieder konzentriert und wie in Spiel eins wurde das schwächer werden der Gästewerferin konsequent genutzt. Im vierten Spielabschnitt ging Wetzlar zwar mit 8:5 in Führung, die Lady Turtles sollten aber in ihrem Schlagdurchgang selbst 9 Punkte nach Hause laufen und die Begegnung drehen. Wer nun aber dachte, dass sich Wetzlar geschlagen geben würde, sah sich getäuscht. Sie holten immer wieder zu Beginn der Innings auf, was die Turtles aber ebenfalls durch eigene Punkte ausglichen. So waren die Zwischenstände von Durchgang fünf und sechs 18:12 und 20:16, bevor im letzten Inning bei nur einem weiteren Gästepunkt die Begegnung ebenfalls mit 20:17 gewonnen wurde.
Das waren echte Arbeitssiege auf Seiten der Lady Turtles. Den Unterschied von Platz vier zu acht hat man nur selten gemerkt, wobei man auch feststellen konnte, dass die Speyerer Damen nur selten gezeigt haben, was sie eigentlich können. Aber auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden und mit nunmehr 12 Siegen bei 10 Niederlagen ist Platz vier erst einmal untermauert.
Es spielten: Braun (2/3), Nebel (2/2), Brzoska (2/4), Kelso (2/1), Kämpfer (1/1), Madeleine Schmidt (1/-), Reuther (2/2), Wensauer (-/1), Richter (1/-). Kristin Schmidt (-/2), Hahn (-/3). (brz)

20.07.08 - Speyer: Mit einem 21:15 Sieg gegen die Saarbrücken Riverbandits halten die Baseballer der Speyer Turtles weiter Kontakt zur Tabellenspitze in der Landesliga. Mit einem super Inning vier wurde dabei der Grundstein für den Sieg gelegt.

Nach der Niederlage vom letzten Wochenende bleiben den Speyer Turtles nur noch theoretische Meisterschaftschancen. Aber diese wollen die Turtles nutzen und gegen die Saarbrücken Riverbandits sollte am Sonntag der notwendige Sieg folgen. Doch die Gäste aus dem Saarland hatten einen Lauf in den letzten Partien weshalb die Domstädter auch voll konzentriert zur Sache gehen mussten. So begannen die Turtles auch Durchgang eins. Die erste drei Schlagleute der Gäste wurden durch die gute Speyerer Verteidigung direkt auf die Bank gesetzt, während die Turtles selbst mit vier guten Hits drei Punkte erzielten. Zu früh wogen sich die Gastgeber nun allerdings in Sicherheit. Tobias Adam, der Werfer der Turtles sollte an diesem Tag nicht ganz zur normalen Form finden und quälte sich durch die Begegnung. Dies nutzen die Riverbandits aus. Zu Beginn des dritten Durchgangs glichen dann die Saarländer auch auf 3:3 aus und nach einem weiteren Punkt der Turtles zur Mitte von Inning vier auf 4:4. Jetzt kam aber der Durchgang der Turtles. Fünf Hits und die Unterstützung der Gästeverteidigung mit sechs Errors bedeuteten 10 Punkte auf Speyerer Seite und eine scheinbar komfortabler Vorsprung. So schnell wollten sich aber die Riverbandits nicht geschlagen geben. Sie kamen noch einmal zurück, erzielten fünf Runs in Inning fünf und kamen so wieder an die Turtles ran. Da die Spieler um Coach Frank Brzoska in der Verteidigung zwar nicht schlecht standen, aber einfach oft zu unkonzentriert spielten, blieb die Partie auch in Folge knapp und spannend. Tobias Adam verließ beim Stand von 17:15 für die Turtles die Partie und wurde durch Christian Dhuy als Werfer abgelöst. Da waren die Domstädter in Durchgang acht und kurz vor dem Sieg, aber genauso kurz davor die Begegnung noch abzugeben.
In Inning 8 ließen die Speyerer aber noch einmal vier Runs folgen. Der 21:15 Zwischenstand vor dem letzten Durchgang sollte dann auch den Endstand bedeuten, denn jetzt blieb die Speyerer Verteidigung noch einmal konzentriert und ließ keinen weiteren Punkt zu.
Mit nunmehr 8 Siegen und 3 Niederlagen bleiben die Speyer Turtles bei verbleibenden drei Partien auf Lauerstellung in der Landesliga Baseball. Nur eine Niederlage hinter dem Tabellenführer bleibt es bis zum letzten Spieltag spannend.
Es spielten: Brzoska (5), Dhuy , Reuther (je 3), Markus Schneider, Mülberger, Lurtz, Markus Schneider (je 2), Göddelmann, Krebs (je 1), Adam. (brz)

13.07.08 - Bous/Saarlouis: Die Herren sind raus aus dem Meisterrennen, die Damen kommen mit einem Sieg und einer Niederlage aus Saarlouis zurück.

Die Herren der Speyer Turtles fuhren mit Meisterambitionen zu den Lokomotive Bous. Direkt am Schlag brachten die Domstädter erst zwei Punkte rein und hatten sogar alle Bases besetzt. Leider konnten die Turtles aber keinen Profit daraus ziehen. Bous am Schlag dagegen brachte drei Runs nach Hause. Was viel gravierender war, die Schwäche in der Defense. Haben die Herren letzte Woche souverän die Aus gemacht, waren an diesem Tag die Fehler in der Überzahl. Dies setzte sich auch im zweiten Durchgang fort, mit dem Resultat, das Bous auf 9:2 davon zog. Erst jetzt wurde die Speyerer Verteidigung sicherer. Durchgang drei ohne Punkte und Inning vier mit nur zwei Runs für Bous gaben Hoffnung. Als dann auch noch Christian Dhuy einen One Run Homerun schlug kam kurz Hoffnung auf. Auch die zwei weiteren Punkte der Lokomotive zum 3:13 gaben erstmal keinen Dämpfer. Denn die Domstädter brachten drei Runs rein und verkürzten auf 6:13.
Jetzt kam aber nochmal der Schlendrian der ersten beiden Innings rein. Fünf Punkte für Bous entschieden die Partie, denn nur ein weiterer Run fur die Turtles sorgten für den 7:18 Endstand.
Somit ist der Meisterschaftstraum ausgeträumt. Nur noch mit starker Mithilfe der anderen Teams kann Platz 1 erreicht werden. So geht es jetzt drum den dritten Platz zu sichern und eventuell noch Platz zwei zu erreichen.
Es spielten: Lurtz (2), Marcus Schneider, Brzoska, Dhuy, Göddelmann, Krebs (je 1), Reuther, Janson, Mülberger, Adam.
Auch die Speyer Lady Turtles spielen eine super Saison. Mit zwei Siegen in Saarlouis wäre Platz drei erreicht worden. So starteten die Damen voll konzentriert, brachten vier Punkte heim und schockten die Hornets. Eine souveräne Verteidigungsleistung schickte in den ersten drei Durchgängen jeweils die ersten drei Spielerinnen der Gastgeberinnen zurück auf die Bank. Da in dieser Zeit die Domstädterinnen selbst fünf Runs erzielten war erst einmal eine sichere 9:0 Führung erreicht. Erst jetzt besannen sich die Saarländerinnen. Das Spiel drehte sich und jetzt machten die Hornets die schnellen Aus und selbst die Punkte. Der Vorsprung schmolz. 9:3 und 9:4 die Zwischenstände vor dem letzten Durchgang. Doch hier behielten die Domstädterinnen die Nerven. Zwar erzielte Saarlouis weitere drei Punkte, doch dies reichte nur zum 9:7 und der Sieg für die Turtles war erreicht.
Leider setzte sich der Trend von Spiel eins in Spiel zwei fort. Saarlouis erzielte die Runs, Speyer schaute selbst am Schlag entweder den Bällen hinterher oder brachte sie nur kraftlos ins Feld.
0:4 und 0:12 stand es als die Herren von Bous in Saarlouis eintrafen. Leider änderte sich das Blatt nicht und nur der Ehrenpunkt konnte von den Herren gesehen werden. Nach zwei weiteren Runs für die Gastgeberinnen war Spiel zwei mit 1:14 verloren.
Mit einer Bilanz von 10 Siegen und 10 Niederlagen bleiben die Lady Turtles weiterhin auf Platz vier in der Verbandsliga Softball und können mit der Saison bisher sehr zufrieden sein.
Es spielten: Matheis (2/-), Nebel (2/-), Kelso (1/-), Brzoska (1/-), Kämpfer (1/-), Kristin Schmidt (1/1), Dietrich (1/-), Reuther, Ney, Hahn (brz)

05.07.08 - Speyer: Gute Spiele und viel Dramatik gab es bei den beiden Siegen der Speyer Lady Turtles am Samstag gegen die Gießen Busters. Mit 5:1 und 15:3 gewinnen die Domstädterinnen und schließen zu den Gästen auf. Dramatischer Höhepunkt dabei ein Zusammenbruch einer Gießener Spielerin, die im Anschluß mit Krankenwagen und Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Nachdem vor 14 Tagen die Spielerinnen der Speyer Turtles mit bereits einem Sieg und einer Niederlage aus Gießen heimkehrten, wollten die Domstädterinnen an diesem Wochenende zumindest das gleiche Ergebnis erreichen. Voll konzentriert starteten die Turtles dann auch in Durchgang eins der ersten Partie des Tages. Drei schöne Schläge, allerdings auch die ein oder andere Nachlässigkeit in der Busters Verteidigung nutzten die Gastgeberinnen konsequent aus. Fünf Punkte für die Damen aus Speyer bedeuteten zunächst einmal eine sichere Führung. Das gute Pitching auf Speyerer Seite, genauso wie die erstklassige Leistung in der Verteidigung lies den Hessinnen keine Chance. Gerade einmal einen Punkt sollten die Gießener Damen bis Durchgang drei erzielen. Da aber auch Speyer versäumte im Angriff nachzulegen blieb das Spiel weiter offen. Keine der beiden Mannschaft konnte bis Durchgang sechs einen weiteren Punkt erzielen. Hier sollte das erste Spiel nun erschreckend enden. Bei einer sehr guten Abwehraktion verletzte sich eine Gießener Spielerinnen und bekam nur noch schlecht Luft. Als sie dann auf der Bank Zusammenbrach noch kurz das Bewusstsein verlor, wurde schnell ein Notarzt verständigt. Wieder ansprechbar wurde die Gastspielerin dann in das nahegelegene Krankenhaus gefahren. Die Partie war allerdings beendet und der Schock saß zunächst tief.
Allerdings lag es weniger daran, dass die Speyerer Damen auch zu Beginn der zweiten Partie kräftig Gas gaben, als an der Tatsache, dass sie sehr konzentriert ausnutzten, dass die Gießener Werferinnen so gar nicht ins Spiel fanden. Mit starken 12 Punkten für die Lady Turtles bei einem Run für Gießen zogen die Domstädterinnen gleich in Front. Drei weitere Punkte in Durchgang zwei bedeuteten dann gar eine 15:1 Führung, bevor die Gießener Damen durch zwei eigene Runs auf 15:3 verkürzten. So in Front blieb Trainer Frank Brzoska sogar Zeit zum Experimentieren. Nach Inga Braun auf dem Werfermal folgte Susi Nebel. Nebel kam in diesem Jahr zum ersten Mal auf dieser Position zum Einsatz und sollte Einsatzpraxis für die nächste Woche sammeln, da Braun berufsbedingt als zweite Werferin ausfällt. Nach dem gelungenen Test und etwas mehr als einem kompleten Durchgang und ohne weiteren Punkt für die Gäste, beendete dann Claudia Brzoska die Begegnung und der 15:3 Sieg war eingefahren.
Diese beiden Siege brachten zumindest am Samstag abend die Lady Turtles auf Platz drei in der Verbandsliga Softball, da am Sonntag noch weitere Begegnungen anstanden. Richtige Freude kam dennoch nicht auf, denn auch auf Speyerer Seite dachte man noch an den Zwischenfall des ersten Durchgangs und wünscht der verletzten Gästespielerin eine schnelle Genesung.
Es spielten: Braun (1/3), Nebel (1/3), Matheis (1/1), Brzoska (-/2), Kelso (1/2), Kämpfer (-/1), Madeleine Schmidt (1/-), Dietrich (-/1), Ney (-/2), Reuther. (brz)

29.06.08 - Büchenbeuren: Mit einem überzeugenden 12:6 Sieg gegen die Büchenbeuren Braves schließen die Baseballer der Speyer Turtles wieder zu der Tabellenspitze der Landesliga Baseball auf. Nach nur 2 Stunden und 18 Minuten war eines der besten Spiele der Domstädter beendet.

Gerade einmal mit 9 Spielern traten am Sonntag die Speyer Turtles die Auswärtsfahrt zu den Büchenbeuren Braves an. Büchenbeuren mit nur einer Niederlage an der Tabellenspitze wurde als starker Gegner eingeschätzt. Doch genau deshalb gingen die Domstädter mit voller Konzentration in den ersten Schlagdurchgang. Drei schöne Hits brachten die ersten beiden Punkte. Auch im zweiten Durchgang waren die Turtles erfolgreich. Mit 5:0 in Front gelang nun auch Büchenbeuren der erste Run. Auf einmal war auf Speyerer Seite am Schlag der Wurm drin. In drei der nächsten vier Durchgänge sollte kein Speyerer Spieler auf die erste Base kommen. Dies bedeutete für die Turtles in Durchgang drei bis sechs kein weiterer Punkt. Die Braves dagegen kamen immer näher ran. Allerdings stand die Verteidigung der Pfälzer bombensicher. So wurde das Tief am Schlag weg gemacht und Büchenbeuren kam nur auf 5:4 heran. Das siebte Inning sollte dann der Durchgang für die Turtles werden. Vier Hits, darunter ein Homerun von Ralf Lurtz bedeuteten fünf weitere Punkte. Plötztlich waren die Domstädter mit 10:4 deutlich in Front. Und die Reaktion von Büchenbeuren blieb aus, besser, die Turtles Verteidigung gab sich keine Blöße. Als dann noch zwei weitere Runs im achten Spielabschnitt hinzukammen gingen die Speyerer mit einer beruhigenden acht Punkte Führung in den letztenm Durchgang. Hier löste nun Jon Diven den bis dahin überzeugenden Tobias Adam auf dem Werferhügel ab, der langsam müde wurde. Die Verteidigung schickte die ersten beiden Schlagmänner der Gegner auf die Bank. Jetzt wollte es Büchenbeuren aber noch einmal wissen. Das die Hunsrücker schlagen können, wussten die Turtles. Bis dahin hatten sie es aber nicht gezeigt. Schlagmann drei und vier schlugen den Ball über den Zaun und gaben den Braves noch einmal kurze Hoffnung. Jetzt konzentrierte sich Diven aber noch einmal und mit einem weiteren schönen Aus durch die starke Speyerer Verteidigung war die Begegnung beim Stand von 12:6 beendet.
Mit der bisher stärksten Saisonleistung gibt es wieder Hoffnung auf Seiten der Turtles. Es geht eng zu an der Tabellenspitze der Landesliga Baseball und durch den Sieg gegen Büchenbeuren ist wieder alles drin.
Es spielten: Marcus Schneider, Dhuy, Diven, Lurtz (je 2), Reuther, Markus Schneider, Krebs, Adam (je 1), Brzoska. (brz)

28.06.08 - Speyer: In zwei unterschiedlichen Partien gewinnen die Speyer Lady Turtles gegen die Saarlouis Hornets Spiel zwei mit 6:3, nachdem sie die erste Begegnung mit 2:14 verloren haben.

Der Samstag morgen begann mit einer Hiobsbotschaft für den Trainer der Turtles. Mit Madeleine Schmidt sollte eine weitere Spielerin für das erste Spiel ausfallen. Während im Laufe des nachmittags zwei Spielerinnen berufsbedingt verspätet zur Mannschaft stoßen sollten, waren es für die Begegnung eins auf einmal nur noch acht Damen und somit eine zu wenig. Schnell wurde Stefanie Pietsch rekrutiert, welche im Moment zu Gunsten des Fussballs mit dem Softball pausiert.
So deziemiert, allerdings trotzdem mit einer guten Mannschaft, wollten die Speyerer Damen in der ersten Partie zeigen, wer zu Hause das sagen hat. Leider waren die Domstädterinnen aber nicht konzentriert genug und Saarlouis ging durch einige schöne Schläge schnell in Führung. Auch in der Offensive der Turtles sollte zu Beginn des Tages nichts laufen. Die starke Werferin der Gäste lies nichts zu und dies bedeutete bis zum Ende des vierten Innings dass nur vier Speyerer Spielerinnen das erste Base erreichen, allerings keine davon einen Punkt erzielen sollte. Saarlouis dagegen ging erst 4:0, dann 5:0 und 6:0 in Front bevor sie durch fünf weitere Runs in Durchgang vier den Vorsprung gar auf 11:0 ausbauten. Erst durch einen Werferwechsel bei den Gästen kamen die Turtles noch einmal ins Spiel. Zwei Punkte für die Domstädterinnen bedeuteten aber nur eine kurze Hoffnung, denn bereits im sechsten Spielabschnitt beendete Saarlouis vorzeitig mit einem 14:2 die Partie.
Zwischenzeitlich waren auch Rebecca Ney und Yvonne Reuther eingetroffen und standen im zweiten Spiel zur Verfügung. Gegen die zweite Werferin der Hornets, welche Spiel zwei beginnen sollte, gelangen den Turtles auf einmal gute Schläge. Punkt um Punkt kam nach Hause und am Ende des ersten Innings lagen die Speyerer Damen mit 5:0 in Front. Komplett ausgewechselt im Vergleich zu Partie eins waren die Lady Turtles. Claudia Brzoska sollte einen glänzenden Tag als Werferin haben und jetzt stand auch auf einmal eine sichere Verteidigung hinter ihr. Erst im dritten Durchgang gelangen den Gästen die ersten beide Punkte, welche die Lady Turtles, gegen die mittlerweile wieder eingewechselte erste Werferin der Hornets, direkt mit dem 6:2 beantworteten. Hochklassiges Softball und schöne Spielzüge in der Verteidigung prägten nun die Partie auf beiden Seiten. Durchgang vier blieb punktlos. In Inning fünf konnte Saarlouis auf 6:3 verkürzen, bevor auch Spielabschnitt sechs wieder punktlos blieb. Mit diesem kleinen Vorsprung kam nun Inga Braun auf das Werfermal für die Lady Turtles. Als von vier Gästespielerinnen, die dritte Aus gemacht wurde war die Begegnung beendet und der 6:3 Sieg gesichert.
Niemand hätte nach der ersten Begegnung eine solche Leistungssteigerung erwartet. Mit diesem Sieg haben die Domstädterinnen zumindest etwas die beiden Niederlagen der letzten Woche weg gemacht. Mit nunmehr 7 Siegen und 9 Niederlagen waren sie zumindest am Samstag abend wieder vor den Frankfurter Damen. Jetzt geht der Blick nach vorne zum nächsten Spieltag. Mit Giessen kommt wieder ein direkter Konkurrent nach Speyer.
Es spielten: Braun (1/1), Nebel (-/1), Matheis (-/1), Brzoska (-/1), Kämpfer (-/1), Hahn (-/1), Kristin Schmidt (1/-), Pietsch, Siebecker, Reuther, Ney. (brz)

22.06.08 - Frankfurt: Enttäuscht reisten die Damen des 1. BSV Turtles Speyer am Sonntag aus Frankfurt nach Hause. Mit zwei überraschenden, aber nicht unverdienten Niederlagen (7:15 und 5:10) ist die Hoffnung auf einen Platz im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga Softball erst einmal beiseite gelegt.

Spiel Nummer eins begann am Sonntag fast wie erwartet für die Speyer Lady Turtles. Zwar in Bestformation nach Frankfurt angereist, schien dies bis zu Durchgang drei die Spielerinnen um Trainer Frank Brzoska nicht zu beeinträchtigen. Mit 7:0 führten die Damen aus der Domstadt und es kam kein Zweifel auf, dass man erfolgreich aus Hessen zurückkehrt. Erkennbar allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt des Spieles, dass besonders die Offensive der Lady Turtles nicht ganz in Tritt kam. Nach keinem Punkt in Inning vier meldeten sich die Gastgeberinnen dann auch zurück. Fünf Punkte für Frankfurt leuteten die Wende des Spieles ein. Denn nun sollte Frankfurt einen Trumpf ausspielen, den die Damen aus Speyer bisher noch nicht erleben mussten. Eine japanischer Werferin, die aus privaten Gründen nur sehr selten für die Hessinnen spielen kann, sollte die erste Begegnung nun drehen und entscheiden. In den drei Durchgängen, welche sie als Ausländerin werfen durfte, lies sie nur zwei Spielerinnen auf Base kommen, woraus die Damen aus Speyer aber keine Punkte machen konnten. Frankfurt dagegen brachte den Schläger an den Ball, zuerst gegen Claudia Brzoska, dann gegen Inga Braun. So sollten die Applers erst sieben, dann drei weitere Runs zum 7:15 Endstand erzielen.
Die Damen aus Speyer nahmen sich nun besonders für die ersten Durchgänge von Spiel zwei viel vor. Sie wollten einen Vorsprung herausarbeiten, den sie dann gegen die starke japanische Werferin am Ende der Begegnung verteidigen wollten. So unter Druck lief es aber ganz anders als geplant. Inga Brau startete dals Werferin dann die zweite Begegnung. Erst drei, dann sechs Punkte für Frankfurt brachte die Hessinen schnell in Führung, da die Lady Turtles selbst nur einen Punkt erzielten. Erst mit dem Wechsel zur Werferin Claudia Brzoska, wurde die Begegnung wieder enger. Kein Run für Frankfurt in Durchgang drei und vier, dagegen vier Punkte für die Turtles brachten die Domstädterinnen wieder an die Gastgeberinnen auf 5:9 heran. Jetzt kam allerdings der gleiche Wechsel wie in Spiel eins. Die japanische Werferin sollte wieder ihre drei Innings auf das Werfermal rücken. Kein Punkt für die Turtles, obwohl sie dieses Mal wenigstens einige gute Schläge plazieren konnten, sollte die Partie beenden, denn Frankfurt konnte zwar auch nur einen weiteren Run erzielen, aber das Spiel mit 5:10 für sich entscheiden.
Das es eng zugeht in der Verbandsliga Softball zeigt der Blick auf die Tabelle. Gestern noch dritter, heute bereits der Platz sechs für die Lady Turtles. Mit nunmehr 6 Siegen und 8 Niederlagen müssen Sie sich zwar noch keine ernste Gedanken um den Abstieg machen, dennoch sollten aus den nächsten Spielen wieder ein paar Siege geholt werden, um wirklich nicht nach unten durchgereicht zu werden.
Es spielten: Braun (1/-), Nebel (1/2), Brzoska (1/1), Matheis (1/1), Madeleine Schmidt (1/-), Siebecker (1/-), Ney (1/-), Dietrich (-/1), Hahn, Reuther, Kristin Schmidt (brz)

15.06.08 - Gießen: Müde kehrten die Damen des 1. BSV Turtles Speyer aus Gießen zurück. Nur teilweise zufrieden, mit einer 10:11 Niederlage und einem 19:14 Sieg, freuen sich die Domstädterinnen dennoch über den Verbleib auf dem dritten Tabellenplatz.

Nervös begannen die Damen aus Speyer Ihre Partie gegen die Gießen Busters. Kleinere Fehler sorgten erst für einen 0:3 Rückstand, nach eigenen vier Punkten lagen die Domstädterinnen nach Durchgang zwei mit 4:7 zurück. Erst jetzt besannen sich die Turtles auf das was sie können. Sechs weitere Runs in den folgenden drei Spielabschnitten drehten zunächst die Begegnung, denn auf Gießener Seite wurde in der gleichen Zeit nur ein weiterer Punkt erzielt. So gingen die Damen aus Speyer mit einer 10:8 Führung in das sechste Inning. Leider blieben die Domstädterinnen hier punktlos, wogegen die Gastgeberinnen auf 10:9 verkürzten. So ging es in den entscheidenden siebten Spielabschnitt. Drei schnelle Aus auf Speyerer Seite brachten Druck auf die Speyerer Verteidigung. Jetzt durften die Domstädterinnen keinen Punkt zulassen. Doch wie zu Beginn der Begegnung zeigten sich hier schon lange nicht mehr gekannte Schwächen. Gießen erzielte zwei Punkte und für die Turtles war die Partie verloren.
Geschockt von dieser last minute Niederlage waren dann wohl auch noch die Speyerer Damen zu Beginn der zweiten Begegnung. Sieben Punkte für die Hessinnen, bei nur einem eigenen Punkt bedeuteten einen schweren Einstand in diese Partie. Jetzt kämpften die Domstädterinnen allerdings wieder. Punkt um Punkt wurde erzielt und im vierten Inning erstmals eine 8:7 Führung erreicht. Diese glichen die Gießener Damen zwar im fünften Abschnitt direkt wieder zum 8:8 aus, aber 11 weitere Runs auf Speyerer Seite in Durchgang sechs und sieben schockten die Busters. Am Ende gewannen die Lady Turtles mit 19:14 und zumindest mit einem Sieg konnten die Damen auf die Heimreise gehen.
Mit diesem geteilten Spieltag bleiben die Domstädterinnen weiterhin auf Platz drei der Verbandsliga Softball. Mit nunmehr 6 Siegen und 6 Niederlagen sind sie allerdings weiterhin punktgleich mit den Busters.
Es spielten: Braun (0/3), Nebel (0/3), Hahn (1/2), Brzoska (0/3), Kelso (2/3), Matheis (3/1), Kämpfer (1/-), Schmidt (2/-), Ney (1/-), Reuther (-/1), Dietrich (-/3), Siebecker. (brz)

14.06.08 - Saarlouis: Eine 6:13 Niederlage gegen die Saarlouis Hornets wirft die Baseballer der Speyer Turtles im Titelrennen der Landesliga Baseball zurück.

Mit großer Hoffnung fuhren die Speyer Turtles zu den Saarlouis Hornets. Doch bereits zu Beginn der Begegnung zeigte sich, dass die Baseballer aus Speyer an diesem Tag Probleme bekommen sollten. Der Werfer der Hornets war nicht überragend, dennoch hatten die Domstädter große Probleme die Bälle gefährlich ins Spiel zu bringen. Da an diesem Tag auch noch die Verteidigung nicht sicher stand, blieb anfangs viel Arbeit am Werfer der Turtles, Tobias Adam, hängen. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber zuerst 2:1 und nach dem dritten Inning 3:1 in Führung gingen. Erst im vierten Durchgang gelang der zweite Punkt für die Domstädter. Da allerdings auch Saarlouis weiter punktete stand es nach Spielabschnitt fünf dann 5:2 für die Hornets.
Jetzt sollten die Turtles aber noch einmal Hoffnung schöpfen. Erst zwei Punkte in Inning sechs und ein weiterer Punkt in Spielabschnitt sieben brachte den 5:5 Ausgleich. Diese Hoffnung währte aber nur kurz. Tobias Adam wurde nun langsam müde und da an diesem Tag auch die Unterstützung des Feldes fehlte, gingen die Hornets erneut in Front. Nach vier Punkten für die Gastgeber liesen die Domstädter die Köpfe zwar nicht hängen, aber als nur ein weiterer Run in Durchgang 8 erzielt wurde, und die Hornets gegen Christian Dhuy, der Adam als Werfer ablöste, vier weitere Runs erzielten, war die Niederlage besiegelt.
Diese 6:13 Niederlage für die Speyer Turtles gibt einen kleinen Dämpfer im Titelrennen. An diesem Tag erreichte keiner der Spieler seine Normalform, weshalb diese Niederlage auch vollkommen in Ordnung geht. Deshalb heißt es nun nach vorne blicken. Denn noch ist im Titelrennen der Landesliga Baseball nichts verloren, aber einen weiteren Ausrutscher dürfen sich die Turtles nicht erlauben.
Es spielten: Markus Schneider, Marcus Schneider (je 2), Göddelmann, Krebs (je 1), Reuther, Brzoska, Dhuy, Janson, Lurtz, Adam (brz)

01.06.08 - St. Wendel/Bad Homburg: Drei Spiele, drei Siege. So könnte die Bilanz der Teams des 1. BSV Turtles Speyer immer aussehen. Die Herren gewannen am Sonntag in St. Wendel mit 16:1 und festigen dabei den zweiten Tabellenplatz. Die Speyer Lady Turtles besiegen den direkten Konkurrenten Bad Homburg deutlich mit 16:0 und 11:2.

Bei der Auswärtsfahrt der Baseballer der Speyer Turtles war ein Sieg eingeplant. Die Gastgeber, die St. Wendel Brewers, sind derzeit Tabellenletzter, hatten allerdings im Vergleich zum letzten Jahr bereits einige gute Ansätze gezeigt. Im ersten Durchgang zeigten dies die Gastgeber auch und die Domstädter kamen nur zu einer 2:1 Führung. Die nächsten Innings sollten aber zum einen durch gutes Schlagen der Turtles, zum anderen durch einen souveränen Werfer auf Speyerer Seite gekennzeichnet sein. Tobias Adam schickte im Verlauf des Spieles 13 gegnerische Spieler mit einem Strike Out zurück auf die Bank. Dies bedeutete, das die Gastgeber aus St. Wendel keinen weiteren Punkt erzielen sollten. Die Domstädter dagegen hatten im Laufe der Partie 20 gute Schläge, was allerdings bis zum fünften Durchgang nur zu einem 9:1 reichte. Erst im sechsten Spielabschnitt sollten dann sieben weitere Punkte das vorzeitige Ende und einen 16:1 Sieg bedeuten.
Damit stehen die Turtles nun mit sechs Siegen und einer Niederlage auf Platz zwei in der Landesliga und können weiterhin von der Meisterschaft träumen.
Es spielten: Marcus Schneider, Reuther, Diven (je 3), Göddelmann (2), Dhuy, Mülberger, Markus Schneider, Lurtz, Adam (je 1), Donner.
Wichtige Spiele hatten auch die Speyer Lady Turtles vor sich. Die Bad Homburg Hornets haben in diesem Jahr noch nicht zu ihrem Spiel gefunden. Diese Chance wollten die Speyerer Damen nutzen. Dies machten sie in Spiel eins direkt deutlich. Mit einer super Verteidigungsleistung und selbst guter Offensive, waren die Zwischenstände der Durchgänge eins bis drei 3:0, 6:0 und 12:0 für Speyer. Jetzt wurde ein Gang zurück geschaltet, dennoch weiter konzentriert gespielt und das Spiel sicher mit 16:0 nach Hause gebracht.
Etwas zu leicht nahmen nun die Speyerer Damen das zweite Spiel in Angriff. Besonders die Offensive kam jetzt nicht mehr mit der Bad Homburger Werferin zurecht. Die weiterhin starke Verteidigungsleistung der Turtles hielt die Gastgeberinnen aus Hessen aber in Schach. Nach einem 3:2 Zwischenstand nach Durchgang drei, legten die Domstädterinnen einen Gang zu und konnten nach vier Punkten in Inning vier und der 7:2 Führung beruhigt aufspielen. Am Ende sollte dann ein deutlicher 11:2 Erfolg herausspringen.
Mit nunmehr 5 Siegen und 5 Niederlagen haben sich die Speyer Lady Turtles klar vom Tabellenkeller abgesetzt und stehen sogar auf Platz vier der Verbandsliga Softball. Jetzt heißt es nach vorne zu blicken. Die nächsten vier Spieltage, in denen es mit Giessen und Saarlouis gegen Vereine im Mittelfeld geht, werden zeigen, ob die Domstädterinnen den Blick noch weiter nach oben richten dürfen, oder dann doch mit etwas Furcht an das Tabellenende blicken müssen.
Es spielten: Braun (3/-), Nebel (3/-), Hahn (1/1), Kelso (1/1), Matheis (3/1), Kämpfer (2/2), Madeleine Schmidt (1/3), Reuther (2/-), Siebecker (-/3), Brzoska, Ney. (brz)

Saarbrücken: Mit einem 11:9 Sieg kehren die Baseballer der Speyer Turtles aus dem Saarland von den Saarbrücken Riverbandits nach Hause. Besonders die starke Verteidigung, welche nur einen Fehler im gesamten Spiel machte war ausschlaggebend für den knappen Sieg.

Von großen Personalsorgen vor dem Wochenende geplagt, entspannte sich die Situation am Spieltag. Marco Göddelmann war zwar noch nicht 100% fit, hatte sich aber einigermaßen von seiner Grippe erholt. Außerdem sagte Jon Diven einen anderen Termin ab, um als Spieler mit zu den Riverbandits zu reisen. Dies bedeutete dass Coach Frank Brzoska eine ordentliche Mannschaft aufs Feld stellen konnte. Die Partie begann abwechslungsreich. Nach einer 2:0 Führung für die Domstädter, gingen direkt die Gastgeber mit 3:2 in Front. Der erneuten 4:3 Führung für Speyer liesen die Riverbandits ein 6:4 folgen.
Dies sollte die Domstädter aber nicht beunruhigen. Denn die Verteidigung stand sicher und auch in der Offensive bekamen die Turtles den Schläger an den Ball. Nach einem 5:6 in Durchgang fünf liesen die Turtles im siebten Durchgang das erste Mal nach drei weiteren Punkten eine erneute Führung folgen. Diese gaben die Domstädter dann auch nicht mehr ab. Das Spiel blieb zwar knapp, aber am Ende gewannen die Turtles mit 11:9.
Hervorzuheben die geschlossene Mannschaftsleistung. So brauchen die Baseballer aus Speyer auch die nächsten Gegner nicht zu fürchten.
Es spielten: Dhuy, Reuther, Mülberger (je 2 Runs), Marcus Schneider, Brzoska, Diven, Janson, Göddelmann (je 1), Zielke, Adam, Donner (brz)

04.05.08 Worms: Nach hartem Kampf kommen die Speyer Turtles zu einem Auswärtssieg bei den Worms Cannibals. Der vermeintlich einfache Gegner forderte die Domstädter beim 12:7 Sieg mehr als erwartet.

Mehrere Hiobsbotschaften ereilte Coach Frank Brzoska vor dem Spiel. Nach dem bekannten Ausfall von Edgar Avacov und Jon Diven, musste der Trainer der Domstädter auch auf Sven Krebs und Marco Göddelmann verzichten. Auch Marcus Schneider konnte nur angeschlagen mitfahren und blieb auf der Bank.
So starteten die Turtles auch nervös in die Begegnung. Markus Schneider als Catcher und Daniel Janson auf Shortstop ergänzten das Infield. Aus Sicht der Turtles gab es nur ein Highlight zu Beginn der Partie. Ein Triple Play, d.h. drei Aus in einer Spielsituation, gibt es selten und seit Jahren nicht mehr in Reihen der Turtles. Dies wie gesagt das einzige Highlight, denn ansonsten war der schwach erwartete Gastgeber alles andere als schwach. Das komplette Kader, inkl. den Springern für die erste Mannschaft, war bei den Rheinhessen am Start.
Dies zeigte sich zu Beginn der Begegnung. Mit 6:2 gingen die Gastgeber bis zum Durchgang fünf in Front. Erst dann kamen die Turtles in Schwung. Mehrere gute Schläge sorgten erst für sechs Punkte in Inning sechs, dann vier weitere Runs in Durchgang sieben. Die Begegnung war gedreht und die Turtles mit 12:6 in Front. In der Zwischenzeit hatte sich auch die Turtles Defensive weiter gesteigert. Nachdem sie vier Inning lang die Gastgeber ohne Gegenpunkt wieder auf die Bank schickten, liesen sie auch in Durchgang neun nur einen weiteren Run zu und der Sieg war hart errungen.
Positiv können die Turtles aber mitnehmen, dass sie sich wirklich nicht aufgegeben haben. Lange Zeit taten sich die Vorderpfälzer sehr schwer, konnten sich aber durch die eigene Leistung wieder aus dem Tief herausziehen und die Begegnung drehen.
Es spielten: Dhuy, Janson, Markus Schneider, Adam, Zielke (je 5 Punkte), Reuther, Lurtz (je 1), Brzoska, Mülberger, Marcus Schneider. (brz)

03.05.08 Speyer: Mit zwei Siegen (22:2 und 14:9) gegen Frankfurt 1860 schaffen die Damen des 1. BSV Turtles Speyer den Sprung auf Platz drei in der Verbandsliga Softball.

Die Begegnungen zwischen den Speyer Lady Turtles und Frankfurt 1860 standen unter guten Vorzeichen. Trainer Frank Brzoska konnte nahezu auf das volle Kader zurückgreifen, während Frankfurt leicht dezimiert anreiste. Sarah Hahn, ein Neuzugang aus Saarlouis stand dabei ebenso im Kader, wie auch Melanie Holdermann die in diesem Jahr in Speyer wieder aushilft. Sogar Marion Kämpfer konnte wieder auf der dritten Base auflaufen, denn das lädierte Knie ist stabil und somit stand dem Einsatz im Infield nichts im Wege.
Die erste Partie startete aber verhalten. Sowohl auf Speyerer als auch Frankfurter Seite sorgten schöne Schläge für die ersten Punkte. Die Domstädterinnen hatten nach dem ersten Durchgang allerdings mit 4:2 die Nase vorn. Im nächsten Spielabschnitt sorgte eine gute Verteidigung dann für drei schnelle Aus auf Seiten der Gäste und die Lady Turtles gingen in die Offensive. Hier setzte sich der Trend der letzten Spiele fort. Die Domstädterinnen bringen diese Saison die Bälle ins Spiel und dies setzt den Gegner unter Druck. Begünstigt durch zahlreiche Fehler der Frankfurter Verteidigung standen am Ende des Innings 12 Punkte auf Speyerer Seite und eine 16:2 Führung für Speyer war ein komfortables Polster. Inga Braun kam nun für Claudia Brzoska auf die Werferposition. Auch bei Ihr blieb die Frankfurter Offensive ohne Punkt und nach eigenen sechs Runs am Ende des dritten Durchganges war der erste Sieg des Tages mit 22:2 unter Dach und Fach.
Die Gäste aus Frankfurt zeigten sich zu Beginn der zweiten Begegnung aber wenig geschockt. Auf der anderen Seite nahmen es die Spielerinnen um Coach Brzoska wohl zu leicht. Schöne Schläge von Frankfurt und einfache Fehler auf Seiten der Turtles sorgten für einen 0:5 Rückstand und ein abruptes Erwachen auf Speyerer Seite. Erst im zweiten Inning kamen die Domstädterinnen langsam in die Partie, dennoch konnten sie den Vorstand nicht wirklich verkürzen und die Hessinnen führten mit 6:1. Zumindest die Turtles Verteidigung war nun wieder in der Begegnung, konnte aber auch nicht verhindern, dass Frankfurt weiterhin gefährlich blieb. Spielabschnitt drei sollte aber die Wende des Spieles bringen, denn hier verkürzten die Turtles zuerst auf 5:6, bevor sie nach zwei weiteren Runs für Frankfurt selbst 6 Punkte erzielten und erstmals mit 11:8 in Führung gingen. Diese Führung sollten sie auch nicht mehr abgeben. Zwar gab es auf beiden Seiten noch Punkte, aber am Ende des siebten Durchgangs stand der zweite Sieg mit 14:9 für Speyer fest.
Wie eng es in diesem Jahr in der Verbandsliga zugeht zeigt der Blick auf die Tabelle. Waren die Damen aus Speyer vor dem Spieltag mit 1:3 Siegen auf Platz 8, sorgten diese beiden Erfolge dafür, dass die Lady Turtles mit nun ausgeglichenem Punktestand auf Platz drei der Tabelle vorgerückt sind. Dies hat eine wichtige psychologische Wirkung, denn zumindest ist der Druck auf einem Abstiegsplatz zu stehen zuerst einmal von der Mannschaft genommen.
Es spielten: Braun (2/2), Kelso (3/3), Nebel (4/3), Brzoska (4/2), Kämpfer (3/-), Hahn (-/2), Matheis (2/1), Madeleine Schmidt (2/-), Reuther (1/-), Dietrich (1/-), Kristin Schmidt (-/1), Ney, Holdermann (brz)

27.04.08 Speyer: Mit einer 10:11 Niederlage gegen den Landesligameister 2007 beenden die Herren der Turtles Speyer das Heimspielwochenende des Vereins. Bous Lokomotive konnte dabei im letzten Durchgang die Partie für sich entscheiden.

Mit einem Sieg im Rücken waren die Baseballer des 1. BSV Turtles Speyer hoch motiviert. Ausgeglichen startete die Partie gegen den Landesligameister 2007 aus Bous. Allerdings konnte Bous gerade zu Beginn der Partie einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. 0:3 stand es nach drei Durchgängen, und besonders am Schlag konnten die Gastgeber nicht überzeugen. Dies änderte sich aber in Abschnitt vier. Acht Punkte auf Speyerer Seite drehten zuerst einmal die Partie und die Spieler der Domstädter waren obenauf. Allerdings freute man sich zu früh, denn Bous war nur kurz geschockt. Bereits im vierten Durchgang kamen die Gäste aus dem Saarland auf 8:6 heran. Die Turtles wieder nachlässig in der Defensive ermöglichten dann durch weitere kleine Fehler sogar den 8:9 Rückstand. Jetzt mussten die Spieler um Trainer Frank Brzoska kämpfen. In Spielabschnitt acht glichen die Domstädter dann aber zum 9:9 aus, womit man in den letzten Durchgang gehen sollte. Wie im letzten Spiel ging aber erneut der Gast aus Bous in Führung. Dieses Mal allerdings sogar mit zwei Punkten, was die Aufgabe für die Speyer Turtles erschwerte.
Der Wille war aber weiterhin da. Trotz zwei schnellen Aus erzielten die Domstädter erst einen Punkt, verkürzten auf 10:11 und konnten sogar alle Bases besetzen. Dies sollte am Ende aber nicht reichen, denn das dritte Aus für die Turtles beendete die Partie und besiegelte die 10:11 Niederlage.
Wenige Fehler sorgten dafür, dass sich die Speyer Turtles heute selbst schlugen. Dennoch zeigte diese Partie, dass man in der Saison 2008 mit den Turtles rechnen muss. Etwas mehr Konzentration und ein Sieg wäre möglich gewesen.
Es spielten: Göddelmann (2), Marcus Schneider, Reuther, Brzoska, Mülberger, Lurtz, Krebs, Diven, Zielke (je 1 Punkt), Dhuy, Adam, Avacov, Janson. (brz)

26.04.08 Speyer: Kurz vor einer großen Überraschung standen die Softballerinnen der Speyer Turtles am Samstag.

In der ersten Partie stellten Sie den Bundesligaabsteiger aus Dreieich beinahe ein Bein, verloren aber erst in letzter Sekunde mit 4:6. Spiel zwei ging dann deutlich mit 1:15 an die Gäste aus Hessen.
Gute Nachrichten sind für Trainer Frank Brzoska in letzter Zeit eher eine Seltenheit. Nach dem Ausfall von Marion Kämpfer, musste auch noch kurzfritstig Sandra Schulz, welche das Outfield verstärken sollte, passen. Dies hieß erneut umzubauen und so kehrte Carolin Kelso ins Outfield zurück und Viktoria Siebecker feierte Ihr Debüt auf Second Base. So umgestellt wollte man den Dreieich Vultures trotzen. Diese reisten als Bundesligaabsteiger ohne Niederlage in die Domstadt.
Glänzend aufgelegt zeigte sich Claudia Brzoska auf der Werferposition. Die ersten drei Gästespielerinnen wurden direkt auf die Bank geschickt und dies gab Hoffnung. Allerdings hatten die Turtles auch selbst mit der starken Werferin der Gäste zu kämpfen und so brauchte es eine Weile, bis man erstmals die gegnerische Abwehr in Bedrängnis bringen konnte. Dreieich ging zwar in Durchgang zwei und drei zuerst mit 3:0 in Führung, die Speyer Lady Turtles glichen dies aber bereits zum Ende des dritten Innings mit drei eigenen Runs aus.
Dies schien weiteres Selbstvertrauen zu geben, und erstmals gingen die Domstädterinnen sogar nach Inning fünf mit 4:3 in Front. Hatten aber bereits die ersten Punkte für Dreieich aus kleineren Fehlern in der sonst sicheren Turtles Defensive resultiert, sollte auch der Ausgleich in Durchgang sechs aus einem solchen resultieren.
Jetzt zeigte sich die Routine in den Reihen der Hessinnen. Bei zwei Aus im letzten Inning brachte ein guter Schlag zwei Punkte nach Hause und Dreieich erneut in Front. So unter Druck unbedingt punkten zu müssen gingen die Lady Turtles in ihren letzten Schlagdurchgang. Doch die Nerven hielten hier nicht stand. 2 Strikeouts und ein einfaches Groundout besiegelten die knappe Niederlage für Speyer. Besonders ärgerlich, da die Damen aus Speyer zwar mehr Treffer landeten, aber am Ende durch die kleinen Fehler scheiterten. So stehen auf Seite der Domstädterinnen sechs, auf Seiten von Dreieich kein Error. Da im Softball ja alles mitgeschrieben wird, wird dies weiter untermauert. Die Damen aus Speyer hätten sogar gewonnen, wenn man nur Punkte berücksichtigt, für die sich der Werfer verantwortlich fühlt, d.h. ohne Fehler des Feldes entstanden sind.
Die zweite Begegnung kann man sehr kurz Zusammenfassen. Erneut sorgten Fehler auf Speyerer Seite dafür, dass die Partie bereits früh entschieden war. Inga Braun in Spiel zwei auf dem Werfermal, kam nicht richtig ins Spiel. In Durchgang eins und zwei sollte dies aber nur drei Punkte für Dreieich, bei einem Punkt für Speyer bedeuten. Inning drei brachte dann aber die Entscheidung. Hatten die Damen sich ohne Gegenpunkt zwei Aus echt erarbeiten müssen, sorgten nun Fehler für insgesamt neun Runs und den 12:1 Zwischenstand für Dreieich. Hier zeigte sich klar die Klasse und Erfahrung des Bundesligaabsteigers. Routiniert spielten sie jetzt die Partie zu Ende. Auf Speyerer Seite versuchte man nochmal Schadensbegrenzung zu betreiben. Claudia Brzoska kam für ihre letzten zwei verbleibenden Durchgänge an diesem Spieltag. Nur drei weitere Punkte in diesen beiden Innings konnten zwar eine noch höhere Niederlage vermeiden, aber ohne selbst einen Punkt zu erzielen war der Endstand nach fünf Durchgängen und einer 1:15 Niederlage für die Lady Turtles erreicht.
In Summe gibt es einiges positives mitzunehmen was Hoffnung macht. Besonders in der ersten Begegnung zeigten die Gastgeberinnen, dass in dieser Liga alles möglich ist und man sich auch vor vermeintlich großen Namen nicht verstecken muss. Auf der anderen Seite müssen die Lady Turtles an Ihrer Konzentration arbeiten.
Es spielten: Nebel (1/-), Kelso (2/-), Braun (1/-), Brzoska (-/1), Matheis, Madeleine Schmidt, Kristin Schmidt, Ney, Dietrich, Siebecker, Reuther. (brz)

21.04.08 - Speyer: Mit geteilten Siegen starten die Softballerinnen des 1. BSV Turtles Speyer in die Verbandsliga Softball. Mit 7:11 und 15:8 gegen die Bad Homburg Hornets verlieren und gewinnen die Domstädterinnen jeweils eine Partie.

Die Damen aus Speyer starteten am Sonntag gegen die Bad Homburg Hornets in die Saison 2008. Im ersten Durchgang von Partie eins konnten die Domstädterinnen einen schnellen 0:3 Rückstand direkt ausgleichen. Dass Trainer Frank Brzoska gerade im Infield umbauen musste, merkte man am Anfang nicht. Nach einem punktlosen zweiten Durchgang erhöhten die Gäste aus Hessen den Druck. Erst zwei, dann ein weiterer Punkt sorgten für einen 3:6 Rückstand, den die Lady Turtles nur auf 4:6 verkürzen konnten. Besonders auffällig zu dieser Zeit der Partie waren die leichten Fehler auf Seiten der Domstädterinnen in der Verteidigung. War man am Schlag deutlich verbessert, lies man aber zu viele Spielerinnen ohne Punkte auf den Bases zurück. Ganze 12 Speyerer Damen erlitten dieses Schicksal zwar auf die erste Base zu kommen, aber im weiteren Verlauf keinen Punkt zu erzielen. Dies machte Bad Homburg besser. Von Ihnen mussten nach erfolgreichem Schlag nur vier Damen ohne Punkterfolg den Platz verlassen, was sich in den Durchgängen fünf und sechs in einem 11:4 Vorsprung ausdrücken sollte. Nur im letzten Spielabschnitt setzten die Pfälzerinnen noch einmal etwas dagegen. Drei weitere Punkte sollten aber nicht reichen und die 7:11 Niederlage war besiegelt.
Schnell lernten die Speyerer Damen nun aus den Fehlern, denn in Begegenung zwei machten die Lady Turtles einen 0:3 Rückstand schnell weg. 4:3, 5:3 und 7:3 hießen die Zwischenstände von Durchgang zwei bis vier, als Claudia Brzoska wegen der Werferbeschränkung das Wurfmal verlassen musste. Nun stand Inga Braun auf dem Werfermal und brauchte etwas um ins Spiel zu kommen. Mit einer Erkältung körperlich angeschlagen konnte sie die Gäste aus Bad Homburg zu Beginn nicht in Schach halten. Bad Homburg erzielte drei Runs zum 7:6 Zwischenstand. Dieses mal konterten die Domstädterinnen aber direkt und unterstützten Werferin Braun indem sie in der Offensive konzentriert blieben. So muss man zwar zugeben, dass einige Punkte durch die Fehler der Bad Homburger Verteidigung zustande kamen, fünf weitere Runs für die Lady Turtles sorgten aber für einen beruhigenden 12:6 Zwischenstand. Jetzt sollte auch Braun ins Spiel finden. Sie lies in den folgenden beiden Spielabschnitten nur noch zwei weitere Punkte zu. Da die Damen in Durchgang sechs selbst aber noch 3 weitere Runs erzielten war die zweite Begegnung mit 15:8 für Speyer entschieden.
Eine gerechte Punkteteilung die auf Seiten der Turtles Hoffnung macht. Als nächster Gegner kommt allerdings ein ganz hartes Kaliber. Der Bundesliga Absteiger aus Dreieich wird es den Damen aus Speyer wohl deutlich schwerer machen.
Es spielten: Matheis (2/3), Braun (-/2), Kelso (1/2), Brzoska (1/1), Nebel (-/1), Madeleine Schmidt (1/1), Schulz (1/1), Ney (1/-), Reuther (-/2), Kristin Schmidt (-/2), Dietrich. (brz)

13.04.08 - Speyer: Baseball vom Feinsten und einen Sieger aus Speyer sahen am Sonntag die Zuschauer auf dem Sportplatz am Hallenbad. Der 1. BSV Turtles Speyer gewinnt die erste Begegnung der Saison mit 6:5 gegen die Büchenbeuren Braves.

Die Baseballer der Speyer Turtles wussten, dass mit den Büchenbeuren Braves ein harter Gegner auf sie zukommt. Die Hunsrücker sind zwar aus der Verandsliga abgestiegen, haben aber einige, sehr erfahrene US Amerikaner in ihren Reihen. So begann die Partie auch ausgeglichen. Die Braves konnten nach zwei schönen Schlägen den ersten Punkt nach Hause laufen. Die Domstädter konterten aber direkt. Marcus Schneider sorgte für den ersten Punkt der Saison und den 1:1 Ausgleich. 1:2 stand es dann allerdings nach Durchgang zwei, was die Turtles aber nicht einschüchterte. Besonders auffällig die starke Defence der Gastgeber. Die Domstädter beginnen keine Fehler, was für die notwendigen Aus in den folgenden beiden Spielabschnitten sorgen sollte. Leider war man aber selbst am Schlag nicht konsequent genug. So dauerte es bis Ende Durchgang vier, bis der 2:2 Ausgleich fiel. In Inning fünf setzten die Turtles noch einen drauf und gingen erstmals mit 3:2 in Führung. Die zahlreichen Zuschauer am Hallenbadplatz konnten ein Spiel auf hohem Niveau sehen und so vertrieb sie nicht einmal der starke Schauer, der im fünften Spielabschnitt die Wende im Spiel einleitete.
Aber auch die Braves zeigten Klasse. Im sechsten Durchgang gelang den Hunsrückern der Ausgleich zum 3:3 und auch deren Defence stand wieder sicher. So ging die Begegnung Unentschieden in die zweite Hälfte des achten Innings. Hier griffen die Turtles in die Taktikkiste. Erst brachte man einen Läufer auf Base, diesen dann durch einen Bunt auf das nächste Mal und durch einen Schlag nach Hause. Mit 4:3 in Führung waren die Domstädter oben auf und voller Zuversicht in Durchgang 9. Zwei schnelle Aus brachten den Sieg für die Domstädter greifbar nahe. Jetzt kamen erstmals in der Partie der Turtles kleine Fehler ins Spiel. Besonders bitter, dass diese Unachtsamkeiten für zwei Runs der Braves sorgten und die Partie auf einmal gekippt war. Plötzlich stand es 4:5 gegen die Turtles und selbst am Schlag war der Druck treffen zu müssen groß.
Ein neuer Werfer bei den Braves sollte nun die Begegnung nach Hause bringen, doch, anstelle die Turtles schnell zurück auf die Bank zu schicken, kam dieser nicht in die Partie. Zwei Walks und bereits den Winning Run auf der Base bedeuteten einen erneuten Wechsel bei den Braves. Jetzt war es aber geschehen. Die Braves sorgten zwar zuerst noch einmal für ein Aus, aber durch einen guten Schlag unter Druck, konnten Sie zwar das zeite Out erzielen, machten aber auch einen Fehler, der den Turtles zwei Punkte und den Sieg nach Hause brachte.
Somit gewannen die Baseballer aus Speyer in einem Herzschlagfinale mit 6:5. Eine der besten Partien der letzten Jahre recihte am Ende, den Verbandsligaabsteiger mit einer Niederlage nach Hause zu schicken. Mit 11 Strikeouts hatte Tobias Adam, der junge Werfer der Turtles, ebenfalls einen maßgeblichen Anteil. Das Nachwuchtalent behielt Nerven, warf ein komplettes Spiel und deutete sein Potential für die Zukunft an. Bedanken können sich die Domstädter auch beim super Publikum. Diese Unterstützung macht Spass auf mehr, dann bei hoffentlich besserem Wetter.
Es spielten: Reuther, Marcus Schneider, Dhuy, Göddelmann, Lurtz, Avacov (je 1), Brzoska, Markus Schneider, Krebs, Adam, Janson, Zielke. (Brz)